2zueins! in Zwickau, 20. September

Dieser nette Mensch hier oben geht sicherlich als unser jüngster Fan durch – er war auch zu Gast bei unserem Konzert letzten Mittwoch im Zwickauer Gasometer. War ein schöner Abend (ein paar mehr Gäste hätten’s schon sein können, aber was nicht ist, kann ja noch werden…) – Danke an die Herrschaften vom Gasometer (besonders Andreas), die sich auf das Wagnis „Songwriter“-Nacht eingelassen haben. Und viele Grüße auch an die Kollegen Jens Weise und Marius Reichard, der neben uns da ebenfalls letzte Woche in Zwickau aufgetreten sind.

Nächster Gig von 2zueins! Daniel Heinze & Heiko Dietze ist am 7. Oktober im Kugellager in Röbel an der Müritz, gemeinsam mit den sensationellen Kollegen Mindmoon und Julius. In gleicher Besetzung (Mindmoo, 2zueins! und Julius) treten wir dann am 10. Oktober im Leipziger Starclub auf – bitte unbedingt hinkommen, das werden schöne Shows!
Weiterlesen „2zueins! in Zwickau, 20. September“

David R Black: Neue Single, neues Album

Lange hat’s gedauert, aber jetzt kommt das neue Album der britischen Band David R Black endgültig in die Läden: „Hearts And Stars“ erscheint am 9. Dezember, bereits eine Woche vorher wird die Single „Empire Building“ erhältlich sein.

Das Video zu „Empire Building“ ist ziemlich gut (siehe unten), und jetzt kann man nur hoffen, dass die Band mit dem neuen Album endlich mal die Aufmerksamkeit erhalten wird, die sie tatsächlich verdient.

Mehr Musik von David R Black gibts auf MySpace, mehr über die Band im dunkelblau Weblog steht hier.

Ben Kweller – Ben Kweller (2006)

Ach, und da war doch noch die Platte, die mich seit ein paar Tagen dauergrinsend durch die Welt stolpern lässt. Ben Kweller hat ein neues Album gemacht. Damals, als dieses Weblog niegelnagelneu war, hat er eine CD herausgebracht, die mir bis heute viel bedeutet. Jetzt, zwei Jahre und 487 Einträge später (ach Du schei*e, zwei Jahre mach ich dieses Blogdings jetzt schon? Huch..) erscheint das Nachfolgealbum zu „On My Way“. Und es ist gut möglich, dass mir auch dieses Album wieder sehr lange sehr viel bedeuten wird.

Ach was, Bullshit! Ganz klar und unverschwurbelt: Ben Kweller hat sein bisheriges Meisterwerk abgeliefert!! Das selbstbetitelte Album ist brilliant, der 25jährige Nerd stolpert von einem großen Songwurf in den nächsten, bringt uns Melodien, für die wir ihn knuddeln könnten, er spielt alle Instrumente selbst und läßt seine neue CD dabei nicht wie einen einzigen Ego-Trip klingen. Und er rettet Dir selbst den miesesten Tag. Er hat sich ganz genau angehört, was beispielsweise sein Buddy und Namensvetter Ben Folds so den lieben langen Tag treibt, er hat die besten Tricks und Kniffe von ihm abgeschaut und sie mit seinem eigenen Können verbunden. Er hat den rauhen Charme seiner letzten Platten bewahrt und wagt dennoch einen mutigen, aber sinnvollen Schritt in Richtung Mainstream. „I Gotta Move“ fräst sich ins Ohr und will da nicht mehr raus, „Sundress“ ist eine wundervolle Ballade, „Until I Die“ geht mir auch nach dem zwanzigsten Mal mächtig an die Nieren, „Penny On The Train Track“ ist einfach groß.

Ich könnte jetzt so weitermachen und alle anderen Tracks einzeln würdigen. Mach ich aber nicht. Stattdessen empfehle ich dem geneigten Leser, sich dieses Album zuzulegen. Es ist aufrichtig, frech, grandios. Es wird Dich packen, beeindrucken und letztlich… ziemlich glücklich machen. (10/10)

NP: John Mayer – Continuum (2006)

Ach wie schön: nach einem anstrengenden Arbeitstag inklusive Dienstreise nach Berlin komme ich zu Hause an, und finde im Briefkasten nun endlich das neue Album von John Mayer vor. Continuum heißt der Nachfolger des inzwischen auch schon wieder drei Jahre alten, vielleicht etwas zu glatt geratenen Albums „Heavier Things“, danach folgte die Zeit des John Mayer Trios, und jetzt liegt also ein neues Studiowerk vor.

Von den zwölf Tracks kenne ich gerade mal die Single „Waiting On The World To Change“, und auch die nur durch einen Internet-Stream – und zwei Songs in Liveversionen. Ganz viel neue Musik also für mich, und ich lad Euch gerne ein, meiner ganz persönlichen First-Listening-Party beizuwohnen. Alsdenn: es ist 22.22 Uhr, ein leckerer Rotwein schmeichelt meinem Gaumen und die „Continuum“ kommt in den Player. Los geht’s – ich bin gespannt!
Weiterlesen „NP: John Mayer – Continuum (2006)“

Bilder vom 2zueins!-Konzert in Gera

Am Mittwoch hatten Heiko und ich endlich wieder einmal Gelegenheit, Musik zu machen – diesmal auf der kleinen Bühne vom Pegasus Café in der Geraer Innenstadt. Und siehe da: unser Thüringen-Debüt als Duo lief super, die zu fortgeschrittener Stunde immer zahlreicher werdenden Gäste schienen Spaß an unseren Songs zu haben, wir waren auch gut drauf – und so kam es, dass wir diesen Gig als einen sehr gelungenen in Erinnerung behalten werden.

Am Mittwoch (20.09.) gibt’s bereits die nächste Gelegenheit, 2zueins! Daniel Heinze & Heiko Dietze live zu erleben – wir spielen gemeinsam mit Jens Weise und Marius Reichardt im Alten Gasometer in Zwickau. Wird sicher auch cool – also: bitte hingehen, wir tun’s doch auch!
Weiterlesen „Bilder vom 2zueins!-Konzert in Gera“

Gib mir Musik: 12. September 2005

Ganz ungeordnet hier ein paar mp3 zur guten Nacht:

Blues Traveler – Amber Awaits (Live 27.7.05, official release)
Sin Embargo – Cetair
Terry Lee Hale – Take Away (live 2003)
TempEau – Mädchen aus Greifswald
Diskoklo – The Spanish Dance Explosion
Mark Taylor – Liquid Electrical Flame
The Thermals – A Pillar Of Salt
The Fewer The Better – Blue Pill
Kettcar – Hauptsache Glauben
dunkelblau – Lass mich
G.Rag y los Hermanos Patchekos – Log Train

Gute Nacht.

Willy Porter – Available Light (2006)

Alle paar Jahre veröffentlicht Willy Porter Alben, die immer ganz typisch klingen, sich aber ob ihrer Vielseitigkeit ganz schlecht beschreiben lassen. Ja, was macht er da, der Porter? Pop, irgendwie. Mit einer ausdrücklichen Vorliebe für die akustische Gitarre, seinem Leib- und Mageninstrument. Mit viel Orgel, hier und da einer Slideguitar, unüberhörbaren Anleihen bei Rock und Blues – zeitlos, schön, makellos. Porter-Platten bohren keine Hooks in Dein Hirn oder sorgen dafür, dass sich Deine Welt ändert. Sie kommen auf leisen Sohlen, schleichen sich an, sind da, sind weit mehr als nur Teppich, aber drängeln sich so gar nicht in den Vordergrund.

Und so ist es auch bei Porters sechstem Album, bei Available Light. Eine fast schon schwebende, schöne, runde Platte mit zehn absolut durchdachten Tracks. Aber doch, da ist etwas anders als sonst. Die Beliebigkeit, an der manche Passagen der letzten Alben stellenweise krankten, ist – man konnte es schon auf dem wunderbaren Live-Album von 2003 ahnen – wieder gänzlich verschwunden. Das hier ist stärker, klarer und prägnanter als alles, was nach seinem „legendären“ „Hitalbum“ „Dog Eared Dream“ Mitte der Neunziger erschienen ist. Genau wie damals, als ich erstmals auf ihn gestoßen bin, fesselt Willy Porter von der ersten Sekunde bis zur letzten. „Still Doing Time“ muss als einer der schönsten Tracks des Jahres gewürdigt werden, der Titelsong „Available Light“ ist ein Volltreffer, die letzten beiden Tracks „One More September“ (ein gar nicht mal so kitschiger Song über Porters verstorbene Mutter) und „Where Are My Keys?“ (ein filigranes Instrumentalstück) sind dennoch genau die Höhepunkte, auf die das Album die ganze Zeit hin arbeitet.

Nix mit Stadion, großer Pose oder falscher Gänsehaut. Willy Porter zieht auch diesmal die stillen den lauten Tönen vor, er kann auch diesmal keinen Hit, keine „Hookline für die Ewigkeit“ vorlegen. Aber er hat sein stimmigstes, stringentestes, klanglich und künstlerisch brilliantestes Album seit elf Jahren veröffentlicht, und dazu kann man ihm nur gratulieren. Ein Album, das ohne größere Probleme zu einem meiner Lieblinge des anstehenden Herbstes werden dürfte. (9/10)

NP: Dave Matthews Band – Live Trax Volume 5 (2006)

Meine Fresse, hat das lange gedauert. Der fünfte Teil der DMB-Live-Trax-Reihe ist bereits im Mai 2006 erschienen. Und obwohl ich die Veröffentlichung (aus guter Gewohnheit heraus) damals natürlich längst vorbestellt hatte, kam die neueste Ausgabe der bislang durchweg hörenswerten Reihe gestern bei mir an. Nachdem ich mehrfach bei musictoday nachhaken und nerven musste, schickten sie mir schließlich die CD als Ersatzlieferung. Komisch, dieses musictoday – drei Lieferungen funktionieren reibungslos, zwei Lieferungen gehen schief oder dauern ewig. Das ist zumindest der Schnitt, den ich in den letzten Jahren beobachten / erleben / durchleiden musste.

Aber egal. Jetzt ist sie ja da, die Volume 5. Es handelt sich um eine vergleichsweise alte Aufnahme – ein Konzert aus dem August 1995. Toll, toll, toll. DMB haben sich sehr verändert im Laufe der letzten Jahre, und ich gehöre zu denen, die diese Veränderungen begrüßen und mitgehen. Allerdings kann man nicht umhin festzustellen, dass diese „classic DMB shows“ eine Verspieltheit, Naivität und Herzlichkeit besitzen, die manchen aktuelleren Aufnahmen (man denke an „Live in Chicago“ oder die „Gorge“-Aufnahmen) einfach fehlt. Höhepunkte? Zum Beispiel „Proudest Monkey“ und „Exodus“, beide mit Gastgitarrist David Ryan Harris. Oder auch diese geile Version von „Pay For What You Get“, einem der besten DMB-Songs aller Zeiten.

So klang diese Ausnahmeband vor elf Jahren. Elf!! Unglaublich – das ist zeitlos, zauberhaft und unendlich vertraut. Und kein bißchen verstaubt. (9/10)

Mixtape von Jens Lekman zum freien Download

Das ist aber nett: Pop-Liebling Jens Lekman aus Göteborg bastelt seinen Freunden auch manchmal Mixtapes zusammen. Das hat er jetzt mal wieder gemacht und teilt das Vergnügen mit uns. Auf seiner Website schreibt er:

Sometimes I get stuck in the recording and writing but instead of cutting my wrists I open the window, bring out my records and put together little mixes for my friends. This one is a mix of some of my favourite songs from this summer and previous ones, some are cut up and put together into new songs, new remixes or whatever. They form a perfect response to the death of this summer.

The Death Of This Summer – Jens Lekman Mixtape mp3

Die Tracks:
But I’m a Prisoner of This Moment (short sample) /// TTA – Silly Crimes /// Arthur Russell – Lucky Cloud /// Mahlathini & Mahotella Queens – Kazet /// One , Two , Three… /// Ennio Morricone – Mon Nom Est Personne /// Simmar vi , Svävar vi , Älskar vi /// Most Valuable Players – AC in HCMC /// America – Ventura Highway /// Julien Jabre – Swimming places /// Action Biker – Farrah
(gefunden auf rollingstone.de)

Gib mir Musik: Ezio – Holding You Now (Acoustic)

Ezio sind seit kurzem bei Tapete Records unter Vertrag und haben vor wenigen Tagen dort ihr erstes Album veröffentlicht. Und weil das ein Grund zu feiern ist, verschenken Ezio und Tapete einen seltenen Track als mp3, in dem Fall das schöne Stück „Holding You Now“ in einer akustischen Version:
Ezio – Holding You Now (Acoustic Version)

Links:
Ezio bei Tapete
Ezio im Internet
Foto gefunden auf und geklaut von der Tapete-Ezio-Seite.