Mit Gratis-MP3s zum Erfolg?

Der Online-Rolling Stone macht auf einen äußerst lesenswerten Artikel in der Denver Post aufmerksam – es geht um die zunehmende Menge an frei im Internet erhältlichen mp3s und um die Bands, die über virtuelle Mund-zu-Mund-Propaganda bekannt(er) werden:

Imagine a nameless bandit dumps a trash bag of $1 bills from the top of Republic Plaza. People gather below, stuffing their pockets gleefully. No one knows whose money it is, or even who is dumping it, but a dollar is a dollar, right?

A dollar is also roughly the price of an MP3 on iTunes, and the amount of potential revenue musicians lose when their songs are illegally downloaded or given away for free.

Like the crowd scrambling through the shower of dollar bills, no one person feels responsible. Why pay for MP3s when they are there for the taking, virtually risk free?

The surprising answer from many bands: You don’t have to pay or feel guilty. In fact, the people dumping the cash from the top of the building might be the artists themselves. For an increasing number of acts, free or illegal downloads are a promotional tool more valuable than money.

Den vollständigen Text gibt es hier.

Aaron Comess veröffentlicht Soloalbum im Sommer!

Der Drummer der Spin Doctors, Aaron Comess, veröffentlicht Mitte des Jahres sein erstes Instrumental-Album. Es wird voraussichtlich „Catskills Cry“ heißen und enthält jede Menge sphärische Songs, eingespielt von Aaron (Drums, Gitarre), Tony Levin (Bass) und Bill Dillon (Gitarren). Bereits jetzt kann man auf Aaron’s MySpace-Seite in zwei Stücke der Platte reinhören. Und das lohnt sich – besonders der Track „Future“ ist gigantisch und läßt auf eine grandiose Platte hoffen.

Aaron hat von allen Spin Doctors-Mitgliedern den mit Abstand größten Katalog an Seitenprojekten und Gastauftritten – so spielte er bislang beispielsweise in so großartigen Bands wie New York Electric Piano oder Whatsa, nahm aber bereits auch mit Leuten wie Joan Osbourne, Swati, Marc Cohn u.v.a.m. auf. „Catskills Cry“ wird nun das, worauf seine Fans schon eine ganze Weile warten – ein Album komplett aus seiner Feder.

"Stabat mater" (Antonín Dvorák) in Leipzig

Fac, ut portem Christi mortem,
passionis fac consortem,
et plagas recolere.

Danke an das Mitteldeutsche Kammerorchester, die Kantorei der Evangelisch-reformierten Gemeinde Leipzig, die Solisten Antje Perscholka, Klaudia Zeiner, Nico Eckert, Hidekazu Tsumaya und die Leiterin Christiane Bräutigam für eine anrührende, nachdenklich stimmende, ergreifende, gelungene Aufführung von Dvoráks „Stabat mater“ (op. 58) heute Nachmittag in Leipzig: das war eine würdige Einstimmung auf die Karwoche.

NP: Ottestad – Ottestad (2004)

Nein, das hätte ich wirklich nicht gedacht. Dass „Boots“ Ottestad so ein Album hinlegt. Boots hat uns mit seiner Band The Getaway People die späten Neunziger versüßt, die „Turnpike Diaries“ gesungen und mit „Chocolate“ eine der nettesten (und funkiesten) „Liebeserklärungen“ der letzten zwanzig Jahre hingelegt. Boots hat zusammen mit einem gewissen Robbie Williams das Stück „Come Undone“ geschrieben, das zu einem europaweiten Hit werden sollte. Er war/ist ein Hansdampf in allen möglichen Popgassen und ist für seinen funky Songwriting-Stil bekannt.

Aber heimlich, still und leise hat der gute Boots vor zwei Jahren ein Album rausgebracht, auf dem erst so richtig seine Qualitäten als Songschreiber zur Geltung kommen. Sein Solo-Debüt ist ein astreines Popalbum, mit großen Balladen, verhaltenen Liebeserklärungen und atemberaubenden Gefühlsausbrüchen. Vom stillen „Don’t“ bis zum mächtigen „A Song I’ve Never Heard“ – was Boots hier abzieht, ist so ziemlich die Antithese zu vergangenen Getaway People-Tagen, aber trotzdem grandios. (8/10)

Everyday is like a promise. That the night could never keep…

Ottestad im Netz:
Offizielle Seite
Boots bei MySpace
„Ottestad“ kaufen bei CD Baby
Hörprobe 1: Don’t
Hörprobe 2: A Song I’ve Never Heard

Gib mir Musik: Spin Doctors – Jambalaya / Crosscut Saw

Die Spin Doctors beglücken ihre Fans seit dem Wochenende mit zwei neuen mp3-Raritäten, die es auf der offiziellen Website der Band zum Gratis-Download gibt: zum einen haben sie den Hank Williams-Klassiker Jambalaya (On The Bayou) gemeinsam mit Sam Bush (Mandoline, Geige) eingespielt, zum anderen den großartigen Blues Crosscut Saw (bekannt duch Albert King). Bei „Jambalaya“ wildern die Doctors in ungewohnten Country-Gefilden und liefern die bislang definitv rockigste Version dieses Uralt-Ohrwurms ab. Und bei „Crosscut“ singt Gitarrist Eric Schenkman beseelt wie selten – weil Sänger Chris Schnupfen hatte, musste eben er mal wieder ran… Die Stücke wurden während der 2005er Sommer-Tour aufgenommen, einmal für eine US-Radio Show, einmal in einem mobilen Tonstudio der John Lennon-Stiftung.

Die beiden kleinen Schätze gibt’s kostenlos im Offiziellen Spin Doctors Forum, allerdings muß man sich vorher registrieren. Lohnt sich aber eh – neben den beiden neuen Stücken bietet die Band u.a. zahlreiche rare B-Seiten und die 2005er Single „Can’t Kick The Habit“ zum Download an.

Mehr über die Band:
Spin Doctors im dunkelblau Weblog
More Than Meets The Ear – The Spin Doctors Archive
Das Offizielle Spin Doctors Forum (inkl. Downloads & Contests)

Wieder ein Jahr, wieder tausend Träume…

Ein Jahr ist es her… – dass ich auf den Gleisen am alten Plagwitzer Bahnhof umherstolzierte, um ein paar Fotos aufzunehmen. Fotos, die später, im Sommer 2005, die Grundlage fürs Cover meiner CD „Gewinner“ werden sollten. Ein Jahr ist es her… – dass ich später an diesem Abend Gast einer reichlich eigenartigen, aber irgendwie schönen Erasmusstudentenradiokollegenbestefreunde-Party sein durfte. Ein Jahr ist es her… – dass mich am selben Abend kurz nach halb zehn die Nachricht ereilte, dass Papst Johannes Paul der Zweite gestorben ist. Ein Jahr ist es her… – dass diese Nachricht mich veranlasste, von der Party abzuhauen, die Gedanken an die CD hintenanzustellen und zum dienstlichen Daniel zu werden; wenige Minuten später führte ich ein mich bis heute anrührendes Telefoninterview mit Bischof Reinelt und berichtete auf diversen Radiostationen vom Tod des Karol Wojtila.

Ein Jahr ist es her… Dieser Halbsatz, diese Phrase begleitet mich inzwischen seit fast neun Jahren. „Wieder ein Jahr“ ist ein Song, den ich im Herbst 1997 schrieb – genau ein Jahr nach dem Tod meiner Großmutter. Ihr Sterben habe ich nur von Ferne miterlebt, ich war im Spätsommer 1996 beschäftigt mit dem Umzug in eine andere Stadt, mit dem Beginn eines Studiums, mit der Suche nach einer ersten eigenen Bleibe fernab des gemütlichen Elternhauses. Plötzlich aus der Ferne durchs Telefon gesagt zu bekommen, dass diese wirklich geliebte Person nicht mehr lebt, hat bis heute tiefe Spuren hinterlassen – eine Hilflosigkeit war da, aber auch echte Dankbarkeit, immerhin 18 Jahre lange mit diesem unfaßbar herzlichen, weisen, liebevollen Menschen zusammengelebt haben zu dürfen.

All diese Dinge gingen mir durch den Kopf, als ich zwölf Monate später dieses kleine Liedchen schrieb, das schnell zu einem der Stücke wurde, die wir als s.m.h. am liebsten vor Publikum darboten. Und zu einem der Stücke, die auf unserem Album „daheim“ landeten, das wir im Frühjahr 1999 veröffentlichten. Die gemischten, auf alle Fälle aber tiefen Erinnerungen an den 2. April 2005 haben mich dazu bewegt, genau diese Aufnahme ob des Textes wieder einmal anzuhören. Und sie einmal mehr recht schön und gelungen zu finden. Deshalb möchte ich sie gerne mit meiner geneigten Leserschaft teilen – mp3 siehe unten. Ich sag es Dir ganz leise: Ein Jahr ist es her…

s.m.h. – Wieder ein Jahr

NP: Eels (With Strings) – Live At Town Hall (2006)

Ich mag sie ja, die Eels. OK, früher mochte ich sie vielleicht noch ein bisschen mehr als heute, „Electro-Shock Blues“ und „Daisies Of The Galaxy“ waren klasse Platten. Das, was E so in den vergangenen Jahren veröffentlichte, so etwa von „Souljacker“ bis zum letztjährigen Doppelalbum „Blinking Lights And Other Revelations“ war immer fein und angenehm zu hören, und auch die diversen B-Seiten-Sammlungen und Liveplatten habe ich gemocht. Dennoch fehlte mir in der letzten Zeit immer ein wenig die Magie, die von den ersten drei Alben ausging.

Nie war da wirklich was schlecht, ach was. Klar waren das meistens gute bis sehr gute Songs, aber mich haben die letzten Eels-Platten nie so tief getroffen, wie ich es mir gewünscht hätte. Und so hatte ich mich eher gedämpft gefreut über die Veröffentlichung von Live at Town Hall, die Dokumentation eines Konzertes der 2005er „Eels With Strings“-Tour, die jetzt als DVD und CD vorliegt. Klar, ein Pflichtkauf. Mit ganz bestimmt schöner Musik. Eels halt.

Die DVD war ein paar Tage vor der CD da – und hat mich tatsächlich nicht vom Hocker gerissen. Diese bewusst auf krude gemachte Selbstdarstellung von E war mir ja schon immer ein wenig suspekt, die permanenten Wechsel von den Konzertschnipseln und Songs zu Backstage-, Proben- und Interviewfetzen wollen keine rechte Stimmung aufkommen lassen. Schöne Sache, insgesamt. Aber nichts, wofür ich wirklich brenne. Und dann kam die CD-Version. Ja, die muss man sich auch kaufen, weil da ja vier Songs drauf sind, die auf der DVD nicht dabei sind (dafür enthält die neun Stücke, die man nicht auf der CD findet – reichlich seltsame Politik).

Doch siehe da: die CD hat mich wirklich gepackt! Er hat’s endlich mal wieder geschafft, der alte Fuchs E. Ohne die lästigen Unterbrechungen kann man für eine gute Stunde eintauchen in seine Musik: die Streicher, nein, das ganze Eels-Kammerorchester, und die dargebotenen originellen Arrangements machen Laune; eine bittersüße Melancholie und dieser nur Eels-Platten vorbehaltener Witz herrschen vor. Höhepunkte sind für mich das Uraltstück „The Only Thing I Care About“ und das entzückende „Girl From The North Country“. Dieses Livealbum ist homogen, sensibel abgemischt, nicht zu lang oder zu kurz und birgt 22 Tracks, die einen gelungenen Querschnitt des Eels-Songrepertoires darstellen. „Live At Town Hall“ ist insgesamt das beste, was Mark Oliver Everett seit „Daisies Of The Galaxy“ verzapft hat – und diesen Satz bitte ich als großes Kompliment zu verstehen. (8/10 für die CD; 6/10 für die DVD)

Josh Rouse – Subtítulo (2006)

Draußen will sich ein mächtiger Frühlings-Platzregen Aufmerksamkeit verschaffen. Wird ihm aber nicht gelingen, wenigstens nicht jetzt und wenigstens nicht bei mir. Denn jetzt ist es für mich Zeit für eines der schönsten Rituale überhaupt: da war schließlich eine CD im Briefkasten, auf die ich schon lange gewartet habe. Und jetzt kann ich sie endlich hören. Für die nächste Zeit gibt’s also erstmal nur mich, die Stereoanlage, mein Sofa und die CD. Die neue von Josh Rouse, um genau zu sein.

Auf seinem sechsten Studioalbum nimmt der US-Songwriter die Hörer mit in seine neue Wahlheimat, nach Spanien – dort entstanden die meisten Songs von Subtítulo. Und er hat die Erwartungshaltung vor dieser akustischen Reise mächtig hoch geschraubt: die Vorgänger „1972“ und „Nashville“ waren beides Meisterwerke voller großartiger Lieder und bestechend feinsinnigen Arrangements. Nun waren beides keine dezidiert lauten Platten, ganz und gar nicht. Aber dass „Subtítulo“ auf derart leisen Sohlen daher kommt, das überrascht anfangs schon.

Spanien scheint dem Herrn Rouse äußerst gut zu tun – so ruhig, sanft und gelassen klang er bis jetzt noch nie. Sein neues Album ist eine absolut runde Sache geworden – da sind wieder diese sympathischen, klaren, filigranen Arrangements. Da sind wieder diese wunderbaren kleine Melodiebögen. Da ist wieder dieser mitunter leicht unsicher wirkende, scheue, aber zutiefst authentische Gesang. Schön zu hören, dass Josh nicht der allzu billigen Versuchung erliegt, einen auf spanische Folklore zu machen. Sicher, die Platte besitzt durchaus eine, na sagen wir mal, mediterrane Note, die „Nashville“ nicht hatte und die man auf der zwischendurch eingeschobenen „Bedroom Classics 2“-EP nur erahnen konnte. Aber die ist herzlich willkommen und passt ganz wunderbar zu Rouses Musik.

Ja, das ist die nächste großartige Josh Rouse-CD. Eine, die zart und still anfängt, in der Mitte eine Nuance lauter und launischer daherkommt und schließlich nach viel zu kurzen 33 Minuten genauso sanft-sehnsüchtig endet, wie sie begann. Kurze, kleine Geschichten und Momentaufnahmen, die große und eindrucksvolle Erinnerungen schaffen. War „Nashville“ sein Abschieds-Winter-Aufbruchs-Album, so ist „Subtítulo“ sein Neuanfangs-Sommer-Ankunfts-Werk. Beeindruckend, diese schon seit Jahren gleich bleibend hohe Qualität seiner Musik. Beeindruckend, dieses offenherzige Aneinerspannendenbiografieteilhabendürfen. Beeindruckend, dieser Mann. I think you’re wonderful, don’t change your way at all…

Ach ja, der Regen draußen. Hat sich verzogen. Hab ihn schließlich auch geflissentlich ignoriert. Und wahrscheinlich ganz nebenbei mit „Subítulo“ in die Flucht geschlagen. (10/10)

Ben Harper – Both Sides Of The Gun (2006)

You can sell your soul
But you can’t buy it back
I’ve spent my whole life
Working to give you
Everything you lack

Da ist es also, das erste Meisterwerk des Jahres 2006: das neue Album von Ben Harper, Both Sides Of The Gun. Eigentlich ein Doppelalbum, aber bei genauerem Hinhören auch wieder nicht. Beide Teile des Albums hätten locker auf einer CD Platz gehabt. Vielmehr sind es der jeweilige Grundtenor und die Atmosphären der einzelnen Stücke, die Harper veranlassten, seine neuen Songs auf zwei separaten CDs unters Volk zu mischen.

Die eine CD, mit dem Opener „Better Way“, kann als die lautere, hektischere, aggressivere der beiden Scheiben beschrieben werden. Die andere, mit dem wunderbaren „Morning Yearning“ am Beginn, als die verhaltenere, stillere, ruhigere, sanftere. Doch selbst damit wird man dem jeweiligen Wesen der Albumteile nicht ganz gerecht. Es sind die Botschaften, die die einzelnen CDs voneinander unterscheiden. Der „Morning Yearning“-Teil von „Both Sides“ ist ohne Zweifel der privatere Part. Neun Stücke über Liebe, Trennung, Schmerz, Hoffnung, tiefe intime Emotionen – in zarten, dennoch fesselnden Arrangements. Besonders stechen dabei die Songs „Picture In A Frame“ und das tieftraurige „More Than Sorry“ heraus. Alles in allem besticht dieser Teil des neuen Harper-Opus‘ durch seine Offenheit, Ehrlichkeit und radikale Direktheit.

Und ist so fast noch radikaler und „revolutionärer“ als der „Better Way“-Teil des Albums. Die andere CD zeigt den politischen, gesellschaftlichen Künstler Ben Harper. Auch hier findet man Botschaften, die man von Harpers früheren Platten bereits kennt und schätzt. Er ist eben nicht der Durchschnitts-Songwriter, der von Liebe und so singt. Er ist ein leidenschaftlicher Zeitgenosse, der sich einmischen mag, der immer und immer wieder seine Hoffnung proklamiert, dass es einen besseren Weg gibt, dass der einzelne etwas verändern und bewegen kann. Die zweite „Seite“ von „Both Sides Of The Gun“ vereinnahmt den Hörer musikalisch durch ungefilterten Funk, bisweilen etwas kauzige Rock-Eskapaden und, im direkten Vergleich zur „Morning Yearning“-Seite, einer deutlich härteren Gangart.

Vieles haben diese beiden Teile aber gemeinsam: insgesamt erfindet sich der Musiker und Multiinstrumentalist Ben Harper sicherlich nicht neu, er spaziert aber ein weiteres Mal mit traumwandlerischer Sicherheit durch die unterschiedlichsten Stile und Epochen der Rock-, Pop-, Blues- und Soul-Geschichte. Insgesamt wirken alle Songs weitaus weniger „poliert“ und glatt gestrichen als zuletzt auf „Diamonds On The Inside“. Und was am Anfang als ein etwas wirres Konzept erscheinen mag, fügt sich zu einem erstaunlich stringenten Gesamteindruck – das mit den zwei Alben, mit den unterschiedlichen Stimmungen, mit dem Doppelalbum-Krams. Für mich steht „Both Sides Of The Gun“ auf einer Stufe mit so epochalen Harper-Veröffentlichungen wie „Fight For Your Mind“, „The Will To Live“ und „Live From Mars“.

Don’t speak to us like we work for you
Selling false hope like some new dope we’re addicted to
I’m not a desperate man but these are desperate times at hand
This generation is beyond your command

Ach ja, eines noch: der Wanderpokal für die schickste und ansprechendste optische Gestaltung einer Popmusikveröffentlichung muß von dem einen Ben (Folds; bisheriger Preisträger für die Deluxe-Edition seiner 2005er CD „Songs For Silverman“) an den anderen Ben, also den hier besprochenen, weitergereicht werden. Die exklusiv übers Internet vertriebene Spezial-Edition ist ein echtes Liebhaberstück. Eine extrem feine Pappbox, in der sich neben den beiden CDs die herrlich nüchternen und daher so edlen Booklets, ein Songsheet mit den Noten und Akkorden für die beiden Opener-Stücke, ein Sticker und vor allen Dingen eine dritte CD mit nochmals neun bislang unveröffentlichten Aufnahmen, Remixes und Livetracks befinden. „Both Sides Of The Gun“ ist also sowohl musikalisch als auch optisch das bisherige Highlight im Musikjahr 2006. (9/10)