Zurück aus Dresden

Ach, schön war’s gestern Abend in Dresden bei unserem Konzert. Der Johannstädter Fährgarten ist ein ganz wunderbar gelegener Biergarten am Elbufer, und wir durften den ganzen Abend über sowohl den SPD-Ortsverein als auch Passanten, Biergarten- und Fährgäste mit unserer Musik bespaßen. Wir, das waren Heiko Dietze und meine Wenigkeit zusammen mit unserem very special guest Markus Guffler, der mit seinen funky Saxophonklängen unsere Songs kräftig aufgemotzt hat (Danke Markus, Du bist immer eine Bereicherung!!!). Mit Blick auf die im letzten Tageslicht dahinfließende Elbe und mit zwei klasse Musikern an meiner Seite „Und wenn Du rennst“ zu singen, das hat schon mächtig Spaß gemacht. Fotos werden bei Gelegenheit nachgereicht, und der Vollständigkeit halber (Ach, weil mal jemand gefragt hat, warum ich die Setlisten immer mit dazuschreibe: vor allem, um meinem eigenen Gedächtnis später mal auf die Sprünge helfen zu können!) steht unten die Setlist des gestrigen Abends. So, und am Wochenende der nächste Auftritt – dann in Meißen auf dem Markt. Ich freu‘ mich schon drauf!!
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Gib mir Musik: Heiko Dietze – Nur ein Schatten Deiner selbst

Ha, der Herr Kollege guckt sich grade Stonehenge an und macht Urlaub. Da kann er sich also gegen den kleinen Lobgesang, den ich jetzt auf ihn loslasse, nicht wehren. Die Gelegenheit ist also günstig…: Meine Damen und Herren, Heiko Dietze ist nicht nur ein wahnsinnig angenehmer Begleiter auf der Bühne und ein guter Freund im wahren Leben, sondern auch ein feiner, feiner Songschreiber. „Nur ein Schatten Deiner selbst“ ist im letzten Jahr entstanden, und jetzt hat Heiko ein bereits ziemlich amtliches klingendes Demo abgeliefert.

Mag es dieser Tage auch geradezu vor Fußballsongs nur so wimmeln, der hier ist zu gut, als mit ihm hinterm Berg zu halten. Und eigentlich geht’s ja auch gar nicht um Fußball. Alsdenn, viel Spaß mit einem famosen Stück meines hochverehrten Freundes und Kollegen Heiko Dietze:

Heiko Dietze – Nur ein Schatten Deiner selbst

Mehr von und mit Heiko gibt’s hier, wer Heiko gemeinsam mit mir mal in Aktion erleben will, kann sich hier über unsere gemeinsame Musik und die nächsten Konzertdaten informieren.

DanielHeinze.de aufgeräumt und aktualisiert

So, ich hab‘ mal ein wenig aufgeräumt auf DanielHeinze.de – jetzt sollte es (wieder) möglich sein, sich da halbwegs durchzunavigieren und auch das zu finden, was man möchte: eine CD-Seite, eine MP3-Rubrik (mit allen Online-EPs und Songs, die ich so in den letzten Jahren verfügbar gemacht habe! Auf einer Seite!!), Nachrichten (Konzertberichte etc.) und ein Kalender mit einer Liste aller anstehenden Gigs sollten dafür sorgen, dass sich der geneigte Leser besser zurecht findet als bisher.

Und allen Webdesignern dieser Welt sei gesagt: Jawoll, ich habe keine Ahnung von sowas. Das ist das sicherlich völlig unzureichende Werk eines html-DilletantenAutodidakten. Aber falls es da draußen jemanden gibt, der mir mal eben für lau ne schicke Seite programmieren möchte, dann melde er sich bitte bei mir, ich werd‘ ihm schon keine Steine in den Weg legen.

Aber bis es soweit ist: viel Spaß mit der aufgeräumten Version von DanielHeinze.de, der Seite mit dem wohl schönsten Hintergrundfarbton des Planeten.

Zurück vom Jumping MoshAir 06…

Ganz wunderbar war’s gestern beim Jumping MoshAir in Fraureuth: tolle Bands, super Organisation, cooles Publikum!! Ich bin um die Erfahrung reicher, bei strömendem Regen und Gewitter auf einer Freiluft-Bühne zu stehen. Ganz egal war mir das ja nicht, als ich dann irgendwann im Wasser schwimmende Steckdosen auf der Bühne entdeckte… Ging aber alles gut, die Leute haben sich unter die Planen vor der Bühne gedrängelt, und wurden dann von mir beschallt – ob sie nun wollten oder nicht. 🙂 Hat Spaß gemacht: ein lauthals mitsingendes Publikum, Robert als Gast an der Mundharmonika und als ich fertig war, hat sich das Gewitter verzogen. Was will man mehr!

Und die andern? Durchweg klasse! Slap: Coole Songs – macht Spaß, Euch zuzuhören! Genscher: Du bist verrückt, Du bist ein Star. Geiler Auftritt! The Opium Theatre: wunderbar schräg, mit ganz viel Orgel – und alle haben getanzt. The Audience: grandiose Musik, super Show. X ist Y?: Danke für’s Organisieren – das habt Ihr trotz gemeiner Witterung ganz hervorragend hinbekommen. Und dann mal eben noch ein feines Konzert gespielt – Hut ab und auf ein nächstes MoshAir!

Hier noch ein paar Schnappschüsse von meinem / unserem Auftritt (Danke Robby!) und die Setlist unseres kleinen Gewitter-Konzertes:
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Gib mir Musik: Daniel Heinze – Halt unterwegs (Demo, 2006)

Das ist doch mal Dienst am Kunden: den folgenden Song habe ich heute Nachmittag eher zufällig geschrieben, dann zu Hause im Schlafzimmer aufgenommen und dann in den PC gespielt… Mal abgesehen von den sensationell schrägen Selfmade-Hintergrundgesängen is hier nix gemastert, bearbeitet oder entstellt: so klingt es, wenn ich in meiner Wohnung Lieder trällere, die ich eine Stunde vorher im Proberaum geschrieben hab. Viel Spaß also mit dieser launischen Momentaufnahme!

Daniel Heinze – Halt unterwegs (Demo 29.04.2006)
Text/Musik: Daniel Heinze

UPDATE 17.5.: Ab sofort gibts eine Demoversion dieses Songs von Heiko und mir auf >MySpace – das Schlafzimmer-mp3 is daher verschwunden… 🙂

Refrain:
Ich bin ein kleiner weißer Junge mit ner Klampfe vor dem Bauch
Ich kenn ein paar Akkorde, bißchen singen kann ich auch
Manchmal geh ich ab und mitunter auf den Keks
Keine Ahnung, wo das hinführt! Ich bin halt unterwegs…

1
Das Nest, aus dem ich stamme, ist nett, doch abgewrackt
Also hab ich mirnichtsdirnichts meine Sachen gepackt
Ein paar Lieder auf der Pfanne, ein paar Lieder in der Tasche
In der Hoffnung, dass ich ab und an offne Ohrn erhasche
Ich sing so gut ich kann und bei Gelegenheit
Über Liebe, Leben, Leiden, über Glück und Einsamkeit
Übers Saufen, übers Warten, übers Reisen und das Wetter
In German, not in English, because das kann ich better
Mammalautermammalautermamapapahörmahin
So viele sind der Meinung zu wissen, wer ich bin
Mammalauterwasndasnmammalauterimmerwieder
Ich sags: Hört auf zu wissen. Hört lieber meine Lieder:

Refrain

2
Heute hier und morgen dort ha’m die alten schon gesungen
Sind über den Wolken mit dem Fallschirm abgesprungen
Den Willi ha’ms erschlagn, es is so ohne Dich.
Und der Mensch bleibt Mensch. Sag mal, meint der Alte mich?
Den Vorschlag hammer abgelehnt, wir ha’m Flugzeuge im Bauch.
Mir gehts so gut, weil ich n Mädchen bin, ich weiß Du bist es auch.
Man sagt, das gibt’s nur einmal und man sagt, das kommt nie wieder:
Die Welt ist voller Wunder, die Welt ist voller Lieder!
Mammalautermammalautermamapapahörmahin
So viele sind der Meinung zu wissen, wer ich bin
Mammalauterwasndasnmammalauterimmerwieder
Ich sags: Hört auf zu wissen. Hört lieber meine Lieder:

Refrain

Bridge:
Mammalautermamamonomamamammastereo
Mammalautermammatürzumamamamacheerio!
Mammalauterwasndasn? Is ja Wahnsinn! Drück auf Play.
Bringmasinnrein, schaff Bedeutung. I’m gekommen um to stay…

Refrain (2x)

Daniel Heinze: neue Konzerttermine!

…und eh‘ man sich’s versieht, trudeln langsam aber sicher immer neue Konzerttermine ein. Bei folgenden Gelegenheiten kann man mich – so man mag – live erleben, mit jeder Menge Launischen Liedern und ab und an auch mit tollen Gästen und Freunden!

20.05.06: Fraureuth, MoshAir Festival 2006 (solo)
07.06.06: Dresden, t.b.a. (mit Heiko Dietze [Bass] und Markus Guffler [Saxophon])
10.06.06: Meißen, Marktplatz „Bennofest“ (solo)
07.09.06: Gera, Pegasus (mit Heiko Dietze [Bass])
23.10.06: Leipzig, Kulturcafé Alte Nikolaischule (mit Heiko Dietze [Bass])

Natürlich sind weitere Termine in Planung, sobald sie spruchreif sind, werde ich sie kundtun. Auf folgenden Seiten gibt’s regelmäßig Neues zu mir und meiner Musik:

DanielHeinze.de (jede Menge Gratis-mp3s und alles zu meinem Album „Gewinner“)
Daniel Heinze & Heiko Dietze (unsere MySpace-Seite mit allen aktuellen Terminen und drei weiteren neuen mp3-Downloads)
MoreThanMeetsTheEar – dunkelblau Weblog (hier, quasi)

Ich freue mich über Euren Besuch – real wie virtuell!

Wieder ein Jahr, wieder tausend Träume…

Ein Jahr ist es her… – dass ich auf den Gleisen am alten Plagwitzer Bahnhof umherstolzierte, um ein paar Fotos aufzunehmen. Fotos, die später, im Sommer 2005, die Grundlage fürs Cover meiner CD „Gewinner“ werden sollten. Ein Jahr ist es her… – dass ich später an diesem Abend Gast einer reichlich eigenartigen, aber irgendwie schönen Erasmusstudentenradiokollegenbestefreunde-Party sein durfte. Ein Jahr ist es her… – dass mich am selben Abend kurz nach halb zehn die Nachricht ereilte, dass Papst Johannes Paul der Zweite gestorben ist. Ein Jahr ist es her… – dass diese Nachricht mich veranlasste, von der Party abzuhauen, die Gedanken an die CD hintenanzustellen und zum dienstlichen Daniel zu werden; wenige Minuten später führte ich ein mich bis heute anrührendes Telefoninterview mit Bischof Reinelt und berichtete auf diversen Radiostationen vom Tod des Karol Wojtila.

Ein Jahr ist es her… Dieser Halbsatz, diese Phrase begleitet mich inzwischen seit fast neun Jahren. „Wieder ein Jahr“ ist ein Song, den ich im Herbst 1997 schrieb – genau ein Jahr nach dem Tod meiner Großmutter. Ihr Sterben habe ich nur von Ferne miterlebt, ich war im Spätsommer 1996 beschäftigt mit dem Umzug in eine andere Stadt, mit dem Beginn eines Studiums, mit der Suche nach einer ersten eigenen Bleibe fernab des gemütlichen Elternhauses. Plötzlich aus der Ferne durchs Telefon gesagt zu bekommen, dass diese wirklich geliebte Person nicht mehr lebt, hat bis heute tiefe Spuren hinterlassen – eine Hilflosigkeit war da, aber auch echte Dankbarkeit, immerhin 18 Jahre lange mit diesem unfaßbar herzlichen, weisen, liebevollen Menschen zusammengelebt haben zu dürfen.

All diese Dinge gingen mir durch den Kopf, als ich zwölf Monate später dieses kleine Liedchen schrieb, das schnell zu einem der Stücke wurde, die wir als s.m.h. am liebsten vor Publikum darboten. Und zu einem der Stücke, die auf unserem Album „daheim“ landeten, das wir im Frühjahr 1999 veröffentlichten. Die gemischten, auf alle Fälle aber tiefen Erinnerungen an den 2. April 2005 haben mich dazu bewegt, genau diese Aufnahme ob des Textes wieder einmal anzuhören. Und sie einmal mehr recht schön und gelungen zu finden. Deshalb möchte ich sie gerne mit meiner geneigten Leserschaft teilen – mp3 siehe unten. Ich sag es Dir ganz leise: Ein Jahr ist es her…

s.m.h. – Wieder ein Jahr

Daniel Heinze live beim MoshAIR 2006 am 20. Mai

Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn (dem kalendarischen wenigstens) kann ich meinen nächsten Auftritt bekanntgeben: ich freue mich sehr über die Einladung, beim diesjährigen Jumping MoshAIR-Festival in Freureuth (an der sächsisch-thüringischen Grenze, bei Werdau, unweit von Zwickau) dabei sein zu dürfen. Am 20. Mai treten dort insgesamt fünf Acts auf, darunter x ist y?, die diese Konzert-Reihe zum inzwischen fünften Mal aus dem Boden stampfen. Außerdem gibt es Musik von The Audience aus Nürnberg, von The Opium Theatre und Slap, beides spannende junge Bands aus Westsachsen, und halt auch von mir.

Und als wäre das alles nicht schon schön genug, wird auch noch Genscher durch den Abend führen und sicherlich für die eine oder andere unterhaltsame Einlage sorgen. Bedenkt man, wie kalt und unwirtlich es im Moment noch ist, dann ist das Ziel, in genau zwei Monaten ein Open Air zu veranstalten, ein recht mutiges Ansinnen – aber im vergangenen Jahr hatten die Macher des Jumping MoshAIR richtig Glück mit dem Wetter, wie man sich eindrucksvoll im liebevoll gestalteten Film zum Fest anschauen kann. Der findet sich, zusammen mit allen anderen wichtigen Informationen rund um den 20. Mai, auf der MoshAIR-Internetseite.

Na dann kann er ja kommen, der Sommer. Oder wenigstens erstmal der Frühling.

Nachlese: Daniel & Heiko live im Geyserhaus, 10. März 2006

Das war ein schöner Abend, am Freitag im „Unterrock“ im Geyserhaus zu Leipzig! Heiko und ich präsentierten erstmals unser Live-Programm in voller Länge und bestritten zusammen mit Erik & The New Hats einen etwa dreieinhalbstündigen Non-Stop-Musik-Abend. Danke an alle, die da waren – an die vertrauten Gesichter genauso wie an die vielen unbekannten. Danke an das tolle Team vom „Unterrock“, ganz besonders natürlich Hannes. Danke an Erik & Co – Ihr seid großartig.

Die nächsten Konzerte von Heiko & mir sind bereits in Planung – für den Moment gibt’s hier aber erstmal noch ein paar fotografische Erinnerungen an den vergangenen Freitag:
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