Irre: Blues Traveler live in Deutschland – noch im Dezember!!

Jaaa, das ist mal eine Schlagzeile, was? Eine, nach der man sich schon seit Jahren sehnt, oder? Der dem Boulevard nicht gänzlich abgeneigte Journalist in mir verweist gerne auf die Richtigkeit des oben Geschriebenen. Ja, die amerikanische Band Blues Traveler ist im Dezember 2004 für zwei Konzerte in Deutschland.

Der Musikliebhaber und Blues Traveler-Fan in mir muss dem oben Geschriebenen dann aber doch noch die ganze Wahrheit hinzufügen: sofern ich nicht in den nächsten Tagen auf wundersame Weise in eine US-amerikanische Familie einheirate, in der wenigstens ein Familienmitglied bei den US Air Forces in Europe dient, werd ich wohl keine Chance haben, einen dieser Auftritte zu erleben.

Denn die Blues Traveler haben sich nicht etwa ihnen würdige Locations in so schönen Orten wie Hamburg, München, Berlin, Leipzig oder von mir aus auch Frankfurt/M. ausgesucht. Neeeein, die Herren um John Popper machen im Rahmen einer Aktion mit dem putzigen Namen „Operation Season’s Greetings“ Station an Standorten, die in Deutschland bislang weniger für ihre pulsierende Livemusikszene denn für den auffallend hohen Anteil an US-Bürgern bekannt sind. Die Band spielt in – den US-Air Bases in Ramstein und Spangdahlem.

Dates are from December 5th to the 16th, according to the press release.

Lajes Field, Lajes, Terceira Island, Azores
Incirlik Air Base, Incirlik, Turkey
Ramstein AB, Ramstein, Germany
Spangdahlem AB, Spangdahlem, Germany
Royal Air Force Menwith Hill, England
Royal Air Force Mildenhall, England
Keflavik Naval Air Station, Keflavik, Iceland. (via blackcat List)

Und warum? Na, „to provide holiday cheer to American troops and their families“!!!

?This is going to be a great show for our Airmen and their families,? said Gen. Robert H. ?Doc? Foglesong, commander of U.S. Air Forces in Europe at Ramstein AB. ?These band tours are a great morale booster for our people. It?s great to be able to give them a taste of home, especially at this time of year.?

Bisher wußte ich nicht mal, dass es in Deutschland ein Nest namens Spangdahlem gibt. Und jetzt spielen Blues Traveler dort, und ich darf da noch nicht mal rein. Ganz tolle Sache. Dabei ist das Rahmenprogramm der „Operation Season’s Greetings“ doch auch sehenswert, ich zitier nochmal aus der offiziellen Pressemitteilung der US Air Forces in Europe:

Performing as the opening act for Blues Traveler, the Band of the U.S. Air Force Reserve and the U.S. Air Forces in Europe Band will play well-known rock-and-roll, rap and contemporary favorites. To help warm up the crowd, the 2003 world champion New England Patriots are sending four members of their cheerleading squad to accompany the tour.

Hui, ne Army-Combo und Cheerleader als Vorprogramm für John Popper und Co. How bizarre.

So kommt er denn, mein verzweifelter Hilferuf: Are you a member of a US-Familie with a Soldat who serves in fucking Sprangdalem, Germany? You want to marry a German Blues Traveler fan? Immediately? Yes? Toll, äh great. So drop me a line: Verzweifelterbluestravelerfanderdieshowssehenwill@dunkelblau-weblog.de. Thanks vielmals.

Mehr zur Operation Season’s Greetings gibts übrigens hier.
Poster-Scan gefunden auf wolfgangsvault.com.

Ach ja, eins noch: das ist übrigens mein 100. Weblogeintrag. Wow, so schnell kann’s gehen…

Gib mir Musik: The Wired CD

Musik runterladen! Gratis! Legal! Das US-Magazin Wired machts möglich – die Zeitschrift hat in diesen Tagen den ersten Longplayer mit einer Creative Commons-Licence veröffentlicht.

Das heißt: das Kopieren, Weitergeben, Runterladen, Verändern der 16 Tracks ist nicht nur gestattet, sondern sogar gern gesehen (nur eben unter bestimmten Bedingungen). Und siehe da: einige durchaus große Namen finden sich im Tracklisting:

The Wired CD
:01 Beastie Boys/ Now Get Busy
:02 David Byrne/ My Fair Lady
:03 Zap Mama/ Wadidyusay?
:04 My Morning Jacket/ One Big Holiday
:05 Spoon/ Revenge!
:06 Gilberto Gil/ Oslodum
:07 Dan the Automator/ Relaxation Spa Treatment
:08 Thievery Corporation/ DC 3000
:09 Le Tigre/ Fake French
:10 Paul Westerberg/ Looking Up in Heaven
:11 Chuck D with Fine Arts Militia/ No Meaning No
:12 The Rapture/ Sister Saviour (Blackstrobe Remix)
:13 Cornelius/ Wataridori 2
:14 Danger Mouse & Jemini/ What U Sittin‘ On? (starring Cee Lo and Tha Alkaholiks)
:15 DJ Dolores/ Oslodum 2004
:16 Matmos/ Action at a Distance

Alle diese Songs gibts also als legale mp3-Downloads, und zwar hier. Absolut lesenswert ist übrigens auch der begleitende Artikel zum CD-Projekt auf der gleichen Seite.

via nicorola.

NP: Ben Harper – So High So Low EP (2003)

Dieser Eintrag ist der netten Frau H. vom Zollamt in Taucha, Sachsen gewidmet. Ihr ist es zu verdanken, dass diese Japan-only-CD nach langen Wochen des Wartens dann doch noch den Weg in meinen heimischen CD-Player gefunden hat. Mit Importen aus Ländern wie, sagen wir mal, den USA oder Japan, ist es ja so: wenn Du Glück hast, pennt der Zoll, und Du kriegst binnen einer Woche die von Dir bestellten Sachen. Wenn Du mittelschweres Pech hast (das kommt am häufigsten vor), dann erkennen die findigen Menschen vom Zoll, dass da „Drittlandsware“ drin ist, und knallen Dir etwa ein Drittel des Kaufpreises nochmal als Zollgebühr drauf. Und wenn Du riesengroßes Pech hat (und das hatte ich im Falle dieser Ben Harper-EP), dann bekommst Du Post vom Zoll, eine „Benachrichtigung über den Eingang einer Sendung mit Drittlandsware“.

Mit diesem Schreiben fordern die Zollmenschen einen dann auf, doch bitte eine Rechnung über die zur Debatte stehenden Güter zu liefern. Blöd halt nur, wenn die Rechnung IM Paket drin ist, und Du selbst noch keine hast. Widrigkeiten der Zivilisation wie „Postgeheimnis“, „Ersatz-Zollinhaltserklärungen“, „Postverzollung“ und „Tagesstempel des Verzollungspostamts“ taten ihr übriges, um die Einfuhr von 27 Minuten Musik zu einer reichlich komplexen Angelegenheit werden zu lassen. Nachdem ich mich seelisch und moralisch auf einen Nervenkrieg mit dem Hauptzollamt eingestellt hatte, griff ich zum Hörer, um einfach mal nachzufragen. Dumm stellen und dabei freundlich sein führt ja desöfteren zum Erfolg.

Und siehe da: gefaßt auf das allerschlimmste, also auf lethargische, latent frustrierte und grundsätzlich die Vokabel Kooperation aus dem Wortschatz gestrichen habende Beamte, erlebte ich eine angenehme Überraschung. Frau H. sollte in mein Leben treten und sich ob ihrer netten Art einen Platz in meinem Weblog und in meinem Herzen ergattern. Ausgerechnet von einer Mitarbeiterin eines Hauptzollamtes Sätze wie „Ach, das kriegen wir hin!“ oder „Da helf ich Ihnen glatt“ zu hören, macht mächtig viel Eindruck und kann für ein paar Augenblicke Dein Weltbild erschüttern.

Auch wenn mir bis heute mehr oder minder schleierhaft ist, welches Problem genau das Hauptzollamt Leipzig mit dieser Ben Harper-Platte hatte, ist dies eine Geschichte mit einem Happy End, das das Innere eines Plattensammlers rührt wie der Schluß von „Titanic“ das eines weiblichen Kinobesuchers. An das Gute in der gemeinen Hauptzollamtsmitarbeiterin glaubend lausche ich packenden Liveversionen von „She’s Only Happy In The Sun“ und „When She Believes“, inbrünstigen Acoustic-Outtakes wie „Amen Omen“ und respektvollen Covern wie „Strawberry Fields Forever“.

Ich danke Ben Harper für seine Musik. Ich danke der japanischen Plattenindustrie für diese Veröffentlichung. Aber das Wort „Dank“ genügt nicht, um auszudrücken, was ich für Frau H. empfinde. Amen Omen!

NP: Dave Matthews Band live – Worcester, MA December 8, 1998 (2004)


Sie zu zählen ist inzwischen wirklich schwer – die Dave Matthews Band hat inzwischen derart viele Livealben rausgebracht, dass man schon etwas den Überblick verlieren kann. Da war vor vielen, vielen Jahren „Live At Red Rocks“, das erste reguläre Konzertalbum. Seitdem gab es etliche weitere Releases, einige brilliant und zeitlos (die Central Park-Show, Folsom Field), und die anderen mindestens unterhaltsam und gut (die 6-CD-Gorge-Megapackung, Listener Supported). Klar, da hat jeder seine eigenen Favoriten und auch Shows, die er nicht so gelungen fand.

Jetzt starten DMB mit einer neuen Live-Serie durch: „Live Trax“ nennt sich die Reihe offizieller Veröffentlichungen, die allerdings nur über die Webseite der Band als digitaler Download oder – zum Glück – als „richtige“ CDs angeboten werden. Volume One ist jetzt erschienen, und wahrlich, die Wahl der Show war absolut korrekt. Das, was Dave und seine Kollegen am 8. Dezember 1998 in Worcester vom Stapel gelassen haben, kann ohne mit der Wimper zu zucken zu den besten offiziell auf CD gebannten Performances der Band gezählt werden. Illustre Gäste sind dabei, die Setlist ist ungewöhnlich, und die Spielfreude und Vielfalt einfach bemerkenswert:
Weiterlesen „NP: Dave Matthews Band live – Worcester, MA December 8, 1998 (2004)“

"Lad Dir den bekloppten Frosch auf Dein Handy!"…

Demnächst auf dem Musiksender Ihrer Wahl: bekloppte Frösche, debil dreinschauende Ratten, fette Nilpferde und garantiert unwitzige Fun-Klingeltöne, Orgasmen auf Sächsisch und so. Und das – nahezu Nonstop! Das klingt vielleicht für pubertierende Handyafficionados mächtig verlockend, für den Rest der Welt ist es eher eine Horrorvorstellung.

Ab 2005 könnte das aber bittere Realität werden: Die Fusion von MTV und Viva ist ja seit ein paar Monaten beschlossene Sache, aber dass der Kahlschlag bei Viva (und letztlich auch bei MTV) derart rasch und radikal kommen würde, überrascht dennoch. Jawoll, keine Musikspezialsendungen mehr auf Viva, die Charlotte Roche-Fangemeinde (zu der ich zwar nicht gehöre, mit der ich mich aber gerne solidarisiere) trauert um „Fast Forward“, die HipHop-Community (auch da guck ich eher von außen drauf, aber was solls) um „Mixery Raw Deluxe“ und der Rest der Welt (das bin dann u.a. ich) um Sarah Kuttners wirklich amüsante Show und um „MTV Spin“ mit Markus Kavka. Denn all diese Sendungen werden wohl das Jahr 2004 nicht überleben – das prophezeien jedenfalls zahlreiche Berichte der letzten 24 Stunden.

Stattdessen: „Big Brother“-Wiederholungen, Klingelton-Charts, noch mehr bekloppte Frösche, tanzende Nilpferde und all der andere Unfug, der schon jetzt das Musik-TV-Gucken zu einer Nervenprobe hat werden lassen.

Ich hab jetzt genau zwei Möglichkeiten: entweder verzichte ich einfach ganz aufs Musikfernsehen und lerne damit zu leben (meine CDs importier‘ ich ja inzwischen auch mehrheitlich aus Übersee, und Radio – hmmm, okay, da bin ich befangen) oder…

…oder ich leg mir endlich ein Handy zu, mit dem ich Rattenwerfen spielen kann, oder Kakerlakenfangen. Eines von diesen Handys, die mir polyphon meine Lieblingstitel vorspielen (gibts nen polyphonen Klingelton von Dave Matthews‘ „I’ll Back You Up“?), oder die mir statt eines Klingelns voll so lustige Sprüche zubrüllen, oder Furze und so. Mit dem ich mir vom supi Love-Orakel sagen lassen kann, ob die Liebe zwischen mir, ich wähle als Künstlername dann Schnurzipups78, und meinem Schwarm, Künstlername Knuddelkatze82, überhaupt Chancen hat. Jaaa. Das wär toll. Denn dann wär ich endlich wieder Zielgruppe für das, was die Macher jetzt unter Musikfernsehen verstehen.

Mein allergrößter Respekt gilt den letzten Aufrechten, die bei Viva und MTV noch mit Herzblut Musikfernsehen gemacht haben. Bitte, gebt nicht auf, klingelt mal beim alten Onyx-Team durch, geht zusammen einen trinken und lasst Euch irgendwas einfallen, damit am 1. Januar 2005 nicht „The Age Of The Bekloppter Frosch“ anbricht.

Gib mir Musik: Marc Broussard Live 2004

Um die eben gepostete Kritik zum Album „Carencro“ von Marc Broussard noch ein wenig mit Beweisen zu untermauern, sei auf die offizielle Homepage des Künstlers hingewiesen. Hier gibts drei Liveversionen von „Carencro“-Songs zum Gratisdownload. (Nicht erschrecken, die Seite ist von der etwas langsameren Sorte. Doch wer sich in Geduld übt, wird reich belohnt werden.)

Promofoto gemopst von Broussards offizieller Seite.

Marc Broussard – Carencro (2004)

„Das kann nicht sein!“ – „Das darf doch nicht wahr sein!“ – „Wie geht denn bitte sowas?!“ Gedanken wie diese schießen durch den Kopf, wenn man die ersten zwei, drei Songs auf „Carencro“ hört: Da singt und spielt ein Kerl, der sich anhört wie ein erfahrener, whiskeyerprobter, leicht verlebter Soulsänger in seinen Vierzigern. In Wahrheit handelt es sich aber um einen 22jährigen, der aussieht wie der kleine schüchterne Bruder von Ben Affleck. Die Rede ist von Marc Broussard, der angenehmsten Überraschung seit langem.

Marc sang, so will es die Plattenfirmenlegende, schon im Alter von fünf Jahren wie ein kleiner Gott, damals wars „Johnny B. Goode“, später lernte er im Kirchenchor von Carencro, Louisiana seine Stimme geschickt einzusetzen. Naja, und wenn Papa und Opa auch leidenschaftliche Hobbymusiker sind, dann war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis Klein-Marc auch zur Klampfe greifen sollte um eigene Songs zu schreiben. Die klingen dann, als hätten ihm seine Eltern schon als Kleinkind statt Gutenachtlullabies die wichtigsten Platten von Marvin Gaye und Otis Redding vorgespielt. Bluesiger, souliger Rock ist das, der mal etwas leichtfüßig-poppiger daher kommt (wie etwa in „The Beauty Of Who You Are“ oder der Single „Where You Are“), oft aber auch erdig-rotzig und dreckig wirkt (wie im Monster-Opener „Home“).

„Carencro“, nach der nicht minder empfehlenswerten Independent-Veröffentlichung „Momentary Setback“ Broussards Major-Debüt, ist ein Stelldichein der kleinen Glücksmomente. Sicher, der Knabe weiß, mit was für einer Hammerstimme er gesegnet ist. Aber er überspannt den Bogen nicht, hier wird nie das Mittel zum Zweck. Immer sind es die Songs, die überzeugen. Immer ist es der Groove, der mitreißt. Und immer sind es die adäquaten Arrangements, die dieses Album zu einem einzigen Vergnügen machen. Diese Stimme bringt den geneigten Hörer dazu, zu feiern wie noch nie zuvor in seinem Leben. Um ihn im nächsten Track sanft, warm und geradezu zärtlich zu umschwärmen.

Müsste ein einziger Song genügen, um Marc Broussard zu charakterisieren, es wäre sicherlich „Come Around“. Was für eine sexy Melange aus kratzigem Rock und geschmeidigem Soul: „Baby you can use me any way that you enjoy / You know how to groove me / I’m dancing like a little boy.“ Wenn heutzutage schon Menschen behaupten dürfen, der Deutsche Max Mutzke hätte für sein Alter (20 oder so) mehr Soul als manche Künstler in ihrem ganzen Leben, dann erlaubt sich der euphorische Verfasser dieser Zeilen zu konstatieren: Marc Broussard hat mehr Soul in seiner rechten Arschbacke als Max Mutzke im ganzen Körper. Ohne Zweifel die Neuentdeckung des Jahres!

Studio zu verkaufen! Schnäppchenpreis!

Lalalalassteuchnichtveraaarschen: Für den Freudichpreis von 1.700.000 Dollar gibts bei ebay derzeit ein wahrhaft historisches Studio in Woodstock, New York! Nicht irgendeine moderne Produktionsbude, sondern ein Haus, das Musikgeschichte geschrieben hat. Die Rolling Stones, Bob Dylan, Eric Clapton, George Harrison, Muddy Waters, Dave Matthews Band, Iggy Pop, Blondie, The Pretenders, Phish, R.E.M, Jeff Buckley, Metallica und Blues Traveler sind nur einige Acts, die hier schon feine, feine Platten gemacht haben.

Tja, und nun gibts die historische Hütte (übrigens hübsch im Grünen gelegen) zu kaufen: hier gehts lang!

(via blackcat List)

Rock Hard Times: Band Aid Reloaded / Travis / William Shatner / The The-Bands

Erst kürzlich hab ich in dieser Rubrik etwas über die „Band Aid“-Neuauflage gespöttelt. Inzwischen ist die Single erschienen, und die Produktion war wohl überschatten von allerlei Gezeter und Stargehabe… Die Netzeitung hat die schönsten Anekdoten rund um die „Do They Know It’s Christmas 2“-Produktion gesammelt:

Ex-Beatle Paul McCartney durfte (offenbar auf vielfachen Wunsch) nicht mitsingen, mit der offiziellen Begündung, dass man ja eine neue Generation von britischen Künstlern habe versammeln wollen. Immerhin düfte er den Initiator gekannt haben. Sängerin Joss Stone, zarte 17, wiederum hatte noch nie von Geldof gehört und nannte ihn angeblich «Bob Gandalf».

Mehr Sonderbarkeiten zu „Band Aid Reloaded“ gibts hier!

Auch wenn das letzte Album von Travis, verglichen mit immergrünen Alben wie „The Man Who“ und Co, eher schwach war – die Band, die alle lieb haben, hat jetzt eine Art „Best Of“ auf den Markt geworfen. Und die Jungs und Mädels von Laut.de haben Dougie, den Bassisten, am Telefon gehabt und ganz angeregt mit ihm über die Singles-Compilation und alle anderen wichtigen Themen dieser Welt geplauscht:

Wie fühlt es sich denn so an, mit der ersten Singles Collection im Rücken?

Ähm, es ist sehr interessant. Innerhalb der Band tendieren wir ja eher dazu, unsere eigenen Songs nicht allzu oft anzuhören. Vielleicht wegen Steve Lillywhite, dem Produzenten unserer ersten Platte. Der sagte einmal: „Jungs, macht, was ihr wollt. Aber was mich betrifft, höre ich mir mein eigenes Zeug nie an.“ Ich fragte warum, und er antwortete:
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