Abschlußkonzert des Leipziger "a cappella"-Festivals 2005

Gern denke ich an den gestrigen Abend und das Abschlußkonzert des diesjährigen a cappella-Festivals in Leipzig zurück. Das war ein wirklich schöner und abwechslungsreicher Abend im Gewandhaus. Hier ein paar Gedanken zu den einzelnen Künstlern:

Das gastgebende ensemble amarcord war einmal mehr souverän und unterhaltsam und hat dem Abend bereits den jazzig-melancholischen Grundton vorweggenommen. Eine bessere Eröffnung wäre kaum denkbar gewesen, die fünf Leipziger gaben dem Publikum einen (leider viel zu kurzen) Einblick in ihre mich immer wieder ob ihrer Vielfältigkeit verblüffende musikalische Welt.

Not exactly my cup of tea war die Musik von Orlando Consort – ganz ohne Zweifel waren hier große Künstler am Werk, die hier u.a. Musik aus dem mittelalterlichen England präsentierten. Aber der Funke wollte (wenigstens bei mir) nicht so recht überspringen.

Wirklich überrascht war ich von Viva Voce, dem Nachwuchsensemble des Festivals. Fünf fesche Franken, die als „a cappella-Boyband“ durch die Lande ziehen. Mal abgesehen von diesen albernen New Kids On The Block-Pluderhosen und den überflüssigen Tanzeinlagen haben die Herrschaften mal eben ganz souverän das Gewandhaus gerockt und das Publikum hörbar begeistert – mit Rock’n’Roll und Robbie Williams. Nicht schlecht, aber noch lange nicht der Höhepunkt des Konzertes.

Der, nein, die Höhepunkte folgten nach der Pause: da war zum einen das bulgarische EVA Quartett, das mit atemberaubenden (dieses Wort ist mehr als angebracht) Stimmen das Gewandhaus füllte. Diese bulgarische Folklore ist irgendwie fremd, irgendwie anders und dennoch von einer Herzlichkeit und Wärme, dass es mir einfach die Sprache verschlagen hat.

Ganz ähnlich gings mir gleich darauf bei den Hallenser Stouxingers. Wenngleich nach dem Konzert von meinen Freunden und mir kontrovers diskutiert, waren sie für mich doch die Helden des Abends – mutige, selbstbewußte und eigenständige a cappella-Musik irgendwo im Grenzbereich zwischen Jazz, R’n’B und Funk. Großartig.

Bevor alle Künstler sichtlich gelöst und zu Recht glücklich mit stehenden Ovationen bedacht wurden, setzten Camerata aus Weißrußland einen würdigen Schlußpunkt: während die eigenen Kompositionen einen mystisch-geheimnisumwobenen Charakter tragen, reißen die technisch perfekt dargebotenen Coverversionen (They can’t take that away from me…) das Publikum mit und hinterlassen es zufrieden und begeistert.

Danke an die Herrschaften von amarcord & allen, die in der „Bandfamilie“ dazugehören und mithelfen, für ein weiteres feines Festival und ein äußerst kurzweiliges Abschlußkonzert. Ich freu‘ mich schon heute auf die siebente Auflage des Festivals im Frühjahr 2006.

Sinéad O'Connor bei den "Jammies"

Jetzt ist das Gerücht bestätigt, dass die irische Sängerin Sinéad O’Connor einen Gastauftritt bei der Jamband-Preisverleihung „Jammies“ in New York absolvieren wird:

Irish vocalist Sinead O’Connor will make a rare live appearance April 26 at the fifth annual Jammy Awards in New York. O’Connor’s performance with reggae legend Burning Spear will constitute her first on-stage appearance in New York in more than five years.

Her performance with Burning Spear bolsters a Jammys lineup that also includes Medeski Martin & Wood, Buddy Guy, Travis Tritt, Disco Biscuits, Les Claypool, Ryan Adams, Bruce Hornsby, Burning Spear, the North Mississippi Allstars, the Yonder Mountain String Band, Keller Williams, Umphrey’s McGee and Leftover Salmon’s Vince Herman.

Quelle: Billboard

[Edit: hier stand bis vor kurzem noch was über eine Samantha Fox-Coverversion, die Sinéad bei den Jammies zum besten geben sollte. Ich war ja vorhin schon skeptisch, aber jetzt bin ich mir sicher: das war eine Ente. Sorry.]

Arnie Lawrence

„A world without music would be truly a wasteland“ – Arnie Lawrence

Schlechte Neuigkeiten: die New Yorker Musikszene trauert um den Jazzmusiker, Lehrer und Mentor Arnie Lawrence, der in dieser Nacht verstorben ist. Aaron Comess von den Spin Doctors hat sich im Forum der Band zum Tod von Arnie Lawrence geäußert, der auch als Saxophonist in Johnny Carsons „Tonight Show“ aktiv war:

I am saddened to say our good friend Arnie Lawrence passed away this morning……Arnie was a true insperation to many musicians and a major influence on the Spin Doctors…..If it had not been for Arnie starting the jazz program at The New School, I would have never met the other guys or been in the Spin Doctors….He performed with us on many occations over the years and always helped us raise the bar…..He always pushed for originality and had a totally unique voice ……I am honored to have been fortunate to make music with him on so many occations and will continue to be influenced by the things he taught me and the music and time we shared…….

Die ganze New Yorker Musikszene, wie sie sich in den späten Achtzigern und in den Neunzigern entwickelt hat, wäre ohne Arnie Lawrence nicht denkbar gewesen. Rest in peace, Arnie.

Mon)tag: Drei "Sender"-Schnipsel und eine Tracklist

Drei Songschnipsel, die die Vorfreude in ungeahnte Höhen schnellen lassen – die fantastischen Herren von Mon)tag liefern erste Hörproben ihres neuen Albums auf der Seite ihres Labels Tapete. Mann, Mann, Mann – wenn diese Auszüge repräsentativ sind, dann erscheint im Mai mit „Sender“ eines der schönsten Alben seit langem. Außerdem gibts jetzt eine offizielle Tracklist für den Mon)tag-Zweitling:

1. Für Bitte
2. Wie der Tag bricht
3. Wir geben nicht auf
4. Du auch
5. Ich Du Er Sie Es
6. Tut leid
7. Sonst nichts mehr
8. Paula
9. Daniel
10. Ding Ding

Logisch, dass ich natürlich ganz besonders auf Titel Nummer neun gespannt bin… 😉

Gib mir Musik: dunkelblau – REGENTROPFEN EP (Teil 3)

Nun ist sie komplett, die aktuelle EP meiner Band dunkelblau. Insgesamt sind sechs Songs, die es hier ganz legal und gratis als mp3-Downloads gibt. Neben Stücken aus unserem 2004er Album „In der Zwischenzeit“ bietet REGENTROPFEN bislang unveröffentlichte Songs und zwei Livestücke, die ein Vorgeschmack auf meine voraussichtlich im Mai erscheinende Solo-CD sind.

Den flotten Sechser komplett machen das bislang unveröffentlichte Stück „Sonne unterm Arm“ aus dem Jahr 2001 und eine Liveversion des Titelsongs:

dunkelblau
REGENTROPFEN EP
(2005)

1 Regentropfen (album version)
2 Augenblick (demo)
3 Sonne unterm Arm
4 Glücklich sozusagen (edit)
5 Geh scheissen (solo live)
6 Regentropfen (solo live)

Produziert von Matthias Frommann und Daniel Heinze.
Hier gibts alle sechs Stücke als Gratis-mp3-Download.

Viel Spaß damit – bin auf Reaktionen gespannt.

Rock Hard Times: Tele / Wir sind Helden / Weezer

Eine Reihe lesenswerter Artikel ist mir in den letzten Tagen untergekommen, und ich möchte es nicht missen, hier darauf hinzuweisen. Zunächst mal gibt da es eine neue Story auf Musikreportage.de. Und zwar über die höchst interessante deutsche Band Tele:

In den Häuserschluchten Berlins dimmt eine mächtige Nebeldecke diesen Spätsommertag 2004 schon früh dunkel. Ich treffe Tele während einer ersten Tourpause zu ihrem Major-Debutalbum „Wovon sollen wir leben“, das im Oktober mit einiger Verspätung bei Universal veröffentlicht wurde. Ich werde in einen ungefähr zehn Quadratmeter grossen Raum geführt, in dem die Instrumentals mit dem Gesang vollendet wurden. Er befindet sich in der Wohnung von Drummer Stefan Wittich und Keyboarder Patrick Reising. Das „Musikzimmer“, wie es genannt wird, befindet sich am Ende eines langen Ganges, der noch an Bad und Kleiderschrank vorbeiführt. Es dient momentan als Echtzeit-Wohnraum, aber mehr als Bett und Schreibtisch passen nicht hinein. Das einzige Fenster führt zum Hinterhof, und ich höre Mülltonnen zuklappen. Die ganze Wohnung ist mit Equipment, Schlagzeugcases, Gitarren und allerlei Kisten zugestellt. Ständig stösst man sich die Schienbeine oder schürft sich Haut an namenlosen Gegenständen auf. „Wir bauen noch am Proberaum“, bekomme ich beinah entschuldigend zu hören. Tele sind gerade angekommen, gerade neu hier, eigentlich schon eingelebt, aber zuviel unterwegs. Am Anfang und schon mittendrin. Zwischen den Orten.

Was folgt, ist eine unterhaltsame und lesenswerte Reportage: hier entlang!

Um eine andere deutsche Band kommt man dieser Tage ja gar nicht herum: Wir sind Helden haben ihr zweites Album veröffentlicht, lachen von den Titelblättern der Musikmagazine dieses Landes und werden von allen geliebt. Schon komisch: obwohl ich keine einzige CD dieser Band besitze und auch nicht alle mir bekannten Stücke gut finde, sind mir die „Helden“ dennoch äußerst sehr sympathisch (ich nenne das den „Fettes-Brot-Effekt“, bei denen gehts mir genauso). Angenehm ist obendrein, dass man locker zwei, drei Interviews mit Judith und Co lesen kann und dennoch nicht immer das Gleiche erfährt. Eines der zahllosen Promo-Interviews der Band findet sich derzeit auf laut.de:

Hattet ihr noch andere Titel, oder stand „Von Hier An Blind“ von Anfang an fest?

Judith: „Gekommen Um Zu Bleiben“ war als Albumtitel auch relativ weit vorne. Wobei wir unterschiedlich überzeugt davon waren, ob der Witz auch so weit trägt. Denn das Album ist in größeren Teilen ja auch sehr melancholisch geworden. Da waren wir sehr lange sehr unsicher. Und dann hat sich heraus kristallisiert, dass „Gekommen Um Zu Bleiben“ die erste Single werden soll. Damit konnten wir den Witz schon mal machen, der war also schon versorgt. Es ist ja ganz fürchterlich, an einem Witz zu ersticken. Auf der anderen Seite fanden wir es auch blöd, beides so zu nennen. „Von Hier An Blind“ war auch von Anfang an weit vorne. Das waren die beiden Favoriten. Wir hatten aber auch „Wir Sind Helden Und Die Familienjuwelen Von Castle Dirk“.

Noch mehr, ähm, aufschlußreiche Erkenntnisse finden sich hier.

Zu guter Letzt noch was Neues von Weezer. Die bringen in ein paar Tagen ein neues Album raus und sind ab 5. Mai die Titelstory im US-Rolling Stone („Rivers Cuomo hasn’t had sex in two years, and boy, is he ready to rock“). Erste Auszüge aus der Reportage sind bereits jetzt online zu haben:

A couple of days ago, Rivers Cuomo was helping his parents out with an epic spring cleaning at their house in suburban Connecticut — „I was the motivational coach,“ he says. „My role was to ask, ‚Do you really need this third can of hair spray?‘ “ — when it was decided that it would be better not to do the European promotional tour for Weezer’s new album, Make Believe, the band’s first record in three years. That meant two weeks free before they started rehearsals for the Make Believe tour. That meant Cuomo could do some more vipassana, a strict style of meditation developed by the Buddha and passed down by Burmese monks.

Eintauchen in die seltsame Welt des Rivers Cuomo kannst Du hier.

Gib mir Musik: Radio Four – Absolute Affirmation

Seit einigen Monaten gelten Radio Four aus New York als DIE neuen Publikums- und vor allem Kritikerlieblinge. Machen aber auch schöne Musik, die Herrschaften. Ein hervorragendes Beispiel ist der Song „Absolute Affirmation“. Die Seite zur SXSW-Convention schreibt wie folgt über die Radio Four:

On Radio 4’s new release ‚Stealing Of A Nation,‘ futuristic dance beats mate with traditional punk values; dub bass lines bed down with techno keyboards and funk guitar riffs; polyrhythmic percussion breaks get busy with acoustic guitars.

„Absolute Affirmation“ gibts hier als mp3 – ganz legal und kostenlos.

NP: Blind Melon – Soup (1995)

Zeit, mal wieder einen absoluten Lieblingsklassiker aus meiner Sammlung hervorzukramen: „Soup“ war das unbeschreiblich schöne, zeit- und schwerelose zweite Album der Band Blind Melon. Die hatten 1994 (1993? Ich bin mir gerade nicht mehr sicher) einen Riesenhit mit „No Rain“ (das berühmte Video mit dem pummeligen, als kleine Biene verkleideten Mädchen) und waren berühmt für ihre exzessiven Shows.

Der viel beschworene Druck des zweiten Albums lastete schwer auf der Band, aber sie meisterten die Aufgabe mit Bravour – „Soup“, liebevoll produziert von Andy Wallace, ist eine CD wie aus einem Guß, bietet leidenschaftlichen und pointierten Rock, erlaubt sich Ausflüge in Richtung Folk und Funk und wird zusammengehalten von der magischen, mitunter an Ozzy Osbourne in jungen Jahren gemahnenden Stimme von Shannon Hoon.
Vom schrulligen ersten Song „Galaxy“ bis hin zum zum verzweifeln bittersüßen „Mouthful Of Cavities“ und zu „Lemonade“ scheint hier einfach alles zu stimmen. Und auch geschlagene zehn Jahre nach Veröffentlichung klingt das alles noch erstaunlich frisch und zeitgemäß.

Es ist wirklich eine Schande, dass es Blind Melon nicht mehr gibt – nur wenige Wochen nach Veröffentlichung von „Soup“ fand man Sänger Hoon tot auf, er starb an einer Überdosis Heroin. Der begnadete, aber zerrissene und offensichtlich verzweifelte Sänger hinterläßt im wahren Leben eine Tochter namens Nico, in der Musikwelt zwei ganz zauberhafte Alben mit seiner Band (besonders dieses hier) sowie in meinem Leben viele herrliche Erinnerungen ans Erwachsen(er)werden.

Na toll, da wollte ich einfach nur mal wieder eine meiner ewigen Lieblingsplatten hören, und jetzt hab ich auf einmal wieder feuchte Augen: When will I realize that this skin I’m in, hey, it isn’t mine…

Habemus Papam

Da plant man einen gemütlichen Nachmittag mit einem lieben Freund, um endlich seine Spin Doctors-Fanseite mal generalzuüberholen, da generalüberholt mal eben das Konklave in Rom meinen Nachmittag… Komme gerade von der Arbeit zurück, genug der Berichterstattung über den neuen Papst Benedikt XVI. für heute.

Und vielleicht endlich mal Zeit für einen kurzen persönlichen Gedanken zum Thema. Nein, ich hätte nie geglaubt, dass Ratzinger Papst werden könnte. Zu offensichtlich waren all die Vermutungen im Vorfeld, zu sehr gingen mir all die selbsternannten Vatikanexperten in den letzten Tagen auf die Ketten, zu unwahrscheinlich schien mir die Wahl eines Deutschen für das Papstamt.

Doch ach, alles sollte nun anders kommen. Ich bin verblüfft, verwundert, irgendwie dann doch begeistert und – ja, froh. Darüber, dass wir jetzt Klarheit haben. Gott segne ihn und schenke ihm Gesundheit, Geduld, Demut, Freude an seinem Tun. Auch, wenn manche das vielleicht anders sehen: heute ist nicht die Zeit für Kritik, Sorgen oder gar Häme. Heute haben die Katholiken, ganz egal, wo sie (kirchenpolitisch, ideologisch oder sonstwie) stehen, Grund zur Freude.

Alles Gute, Benedikt XVI.

Ben Harper und Trey Anastasio gehen auf "Zooma-Tour"

In den Neunzigern gabs ja einige Rock’n’Roll-Wanderzirkusse: man erinnere sich nur an Lollapollooza, die H.O.R.D.E-Tour oder Lilith Fair… Jetzt, im Jahr 2005, scheinen sich die Macher des legendären Bonnaroo-Festivals daran erinnert zu haben, dass man mit einem sehr guten Stamm-Line-Up und lokalen Gästen einen ganzen Sommer lang gemeinsam durch die USA ziehen könnte. Genau das verspricht nämlich die Zooma-Tour 2005, die heute per Pressemitteilung angekündigt wurde. Headliner der 20 bis 30 Stationen umfassenden Tour werden Ben Harper und Trey Anastasio (Ex-Phish) sein, alle weiteren Acts und die Stationen der Tour werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Hier ein Auszug aus der heute verbreiteten Pressemitteilung:

We are proud to announce the Zooma Tour! The inaugural multi-stage tour will feature headliners Ben Harper & the Innocent Criminals and Trey Anastasio. A total of 20 to 25 guest acts will rotate performances throughout the tour, with at least four guest acts playing on each date. The Zooma Tour will kick off on June 16 and stop at amphitheaters in at least 28 major North American markets, concluding on July 31. A confirmed list of dates and performers will follow in the next few weeks.

„I always knew that Ben was a great singer but after seeing him at Bonnaroo, I realized what an amazing guitarist he is,“ Trey Anastasio says. „I’m really looking forward to being on the road with him this summer.“ Ben Harper continues, „For myself and the Innocent Criminals, we can’t wait to be on the Zooma tour this summer. We’ve been looking forward to doing shows with Trey for a long time. I also look forward to seeing a lot of great music on the second stage.“

The Zooma Tour will be a multi-faceted entertainment event featuring two performance stages and a complete activity village with vendors and attractions. Inspired by the Bonnaroo tradition, the Zooma Tour will extend the festival’s spirit, presenting diverse lineups to open minded music fans in local communities. The Zooma Tour will also retain Bonnaroo’s festive atmosphere and dynamic entertainment options, not to mention its superior standard for quality live music.

In addition to full shows from Ben Harper & The Innocent Criminals and Trey Anastasio, a host of acts from a variety of genres will each join the tour for approximately one week each. With its touring format, eclectic lineup, myriad activities, and modern cultural consciousness, the Zooma Tour is certain to be a phenomenal summer music event.

(Noch nicht viel) mehr Infos gibts auf der Seite zur Tour: zoomatour.com.