Spin Doctors: UK-Tour läuft & wird komplett gefilmt…

Seit Dienstag läuft die erste Spin Doctors-Europa-Tour seit mehr als zehn Jahren! Natürlich wird dementsprechend auch der Spins-Content in diesem Weblog in den nächsten Tagen recht hoch werden (bleiben), zumal, wenn es so schöne Meldungen wie diese hier zu verlautbaren gibt:

Zunächst mal soll das Auftaktkonzert im walisischen Swansea ein sehr intimes und dennoch unterhaltsames gewesen sein, heute abend geht es weiter in Southampton.

Außerdem wurde gestern im offiziellen Spin Doctors-Forum das Rätsel gelüftet, warum denn beim Swansea-Konzert Kamerateams dabei waren. Nun, die werden wohl die gesamte Tour über bei der Band bleiben – hier die Pressemitteilung der Filmproduktionsbude RuffNation Films:

Spin Doctors on European tour, with film crew in tow

„RuffNation Films has teamed up with the Spin Doctors to film a feature length documentary revealing their life on the road. Rich Murray, director of dozens of award winning music videos and, most recently, the feature film „Snipes“ has taken the helm to bring viewing audiences the Spin Doctors at their energetic best. Murray will be filming the group as they travel Europe performing for crowds of fans that have awaited their return. The film will introduce fans to brilliant new material from the band, as well as performances of old favorites. It is also a reunion for the Spin Doctors and Rich Murray, who have worked together on many of the classic Spin Doctors‘ music videos.“

Hiermit gelobe ich feierlich, dass ich beim Prag-Konzert alles daran setzen werde, um die Blicke der Kameras auf mich zu ziehen: unflätiges Rumgebrülle, lautes Jubeln, penetrantes Schreien von raren Songtiteln… Hmm, oder auch nicht. Mal abwarten. Auf alle Fälle schön, dass da im besten Fall eine DVD oder sowas auf uns zu kommt…

A propros RuffNation: es sieht im übrigen ganz danach aus, als wäre RuffNation / TriStar auch die offizielle neue Plattenfirma der Band. Im Netz geistern jedenfalls diverse Pressemitteilungen rum, die das besagen. Ganz so optimistisch wie die Kollegen von cdstarts.de wäre ich allerdings nicht – die vermuten die Veröffentlichung eines neuen SD-Albums auf RuffNation noch in diesem Monat. Und das ist, bei aller Euphorie, dann wohl doch unrealistisch.

Tour poster scan taken from the band’s official forum.

Top 5 vom 3. März 2005

05 Ocean Colour Scene – Oh Collector
04 Niels Frevert – Du machst meine Träume Kung Fu
03 Spin Doctors – Turn It Upside Down
02 Mando Diao – God Knows
01 Blind Melon – Deserted

Sorry übrigens für die wenigen Updates in den letzten Tagen – die Grippe hat mich erwischt und ich hatte tatsächlich nur wenig Bock, mich an den Rechner zu setzen. Wo’s doch im Bett so erholsam und gemütlich ist. Aber langsam wirds wieder…

Gib mir Musik: Swati – Live & Studio Demo jetzt als Bit Torrent!

Nach dem Swati-Teaser von neulich gibts hier und heute fetten Nachschlag von der schönen Frau mit den tollen Gitarreneffekten! Via Bit Torrent ist derzeit ein nettes Paket mit einer sehr gut klingenden Liveshow von Swati aus dem Jahr 2000 (ca. 45 min) und einem ganz entzückenden Studio Demo (7 Tracks) erhältlich. Alle Infos und die .torrent-Datei finden sich hier bei Mininova. Das Paket umfaßt knapp 100 Megabyte; mein BT-Fenster ist für den Rest des heutigen Tages (und bei Bedarf und Interesse gerne auch später noch auf Nachfrage) geöffnet.

Photo taken from the Site „mebeep – NYC Band Reviews“.

Dave Matthews Band: Starker Tobak auf neuem Album

Da kommen wohl einige ungewohnte Klänge und Texte auf die Dave Matthews Band-Fans zu, wenn im Mai das neue Album der amerikanischen Band erscheint. Im US-Rolling Stone haben die Jungs schonmal aus dem Nähkästchen geplaudert…

„This album,“ says Matthews, „is about love, life, God, death and sex.“ Highlights include the supersonic funk jam „Stand Up“ and „Old Dirt Hill,“ a sweet reflection on childhood, built around Boyd Tinsley’s plucked violin. Lessard wrote the music for „Hunger for the Great Light,“ with lyrics about oral sex added by Matthews, who says, „That is our most overt ‚fucking‘ song ever.“

Außerdem: Antikriegssongs und ganz viel Tanzbares. Nach „Busted Stuff“ (2002) jetzt „Nasty Stuff“? Hier gibts den ganzen Artikel.

Gib mir Musik: Rare Aufnahmen der Spin Doctors!

Die erste Spin Doctors-Europa-Tour seit Ewigkeiten wirft ihre Schatten voraus – und auch auf der offiziellen Seite der Band tut sich einiges. Schön zu sehen, dass sich seit dem Start des neuen Forums der Site mehr als 350 Menschen eingeloggt haben, um über die Doctors zu diskutieren…

Als wirklich nettes Feature gibts im Downloadbereich des Forums derzeit sechs ziemlich schwer auffindbare Studio- und Liveaufnahmen der Band. Alles Songs, die in den frühen Neunzigern auf Maxis und Singles erschienen und die heute – es sei denn, man ist akribischer Sammler – nur noch schwer auffindbar sind. Ganz konkret kannst Du Dir im Moment folgende Songs runterladen:

Woodstock
Uranium Century
Stop Breaking Down
Scotch And Water Blues (live)
Jimmy Olsen’s Blues (live)
What My Love (live)

Und so kommst Du an die (wirklich guten) Stücke: einfach auf spindoctors.com gehen, im Forum einloggen und dann im Downloadbereich die mp3s auf die heimische Festplatte ziehen. Wer nicht alle Songs auf einmal mag, dem seien besonders der „Scotch And Water Blues“ und „Uranium Century“ ans Herz gelegt. Ersteres ist ein Track von der „You Let Your Heart Go Too Fast“-EP, zweiteres von der „Cleopatra’s Cat“-Single, beide aus dem Jahr 1994.

Mixtape 8: Bestandsaufnahme Februar 2005

Es ist mal wieder Zeit für eine musikalische Bestandsaufnahme, schließlich geht der Monat Februar heftig dem Ende entgegen. Hier sind die neunzehn Songs, die mich in den letzten Wochen bewegt und begeistert haben. Alte Bekannte (Josh Rouse, Spin Doctors, Audioslave, Selig, Van Morrison) genauso wie Acts, die ich erst seit kurzem kenne oder mein Leben erst seit einigen Tagen und Wochen bereichern (Saul Zonana, Mando Diao, Bright Eyes, Seth Winters). Diese Zusammenstellung mag hier und da etwas sperrig sein, ist aber durchaus repräsentativ für den allmählich endenden und für mich aufschluß- und lehrreichen (und nicht zuletzt auch schönen) Februar 2005. Und ein paar immergrüne (-blaue?) Klassiker sind natürlich auch dabei (Semisonic, Element Of Crime, Bomb The Bass). Every new beginning comes from some other beginning’s end…

01 Niels Frevert – Seltsam öffne mich (Alleinunterhalter Version)
02 Sinéad O’Connor – The Healing Room
03 Daniel Heinze & Heiko Dietze – Das Rätsel
04 Ben Folds – Still Fighting It
05 Day Traders – Sorry About The Time
06 Element Of Crime – Vier Stunden vor Elbe 1
07 Chester (Josh Rouse & Kurt Wagner) – Somehow You Could Always Tell
08 Nafwel feat. Ivan Neville – I Get Lifted
09 Van Morrison – Inarticulate Speech Of The Heart Pt. 2
10 Gov`t Mule – My Seperate Reality
11 Bright Eyes – Arc Of Time (Time Code)
12 Selig – Bruderlos
13 Bomb The Bass feat. Justin Warfield – Brain Dead
14 Saul Zonana – Counting The Days
15 Audioslave – I Am The Highway
16 Spin Doctors – Fisherman’s Delight
17 Mando Diao – God Knows
18 Seth Winters – Sad Like Me
19 Semisonic – Closing Time

Rock Hard Times: Green Day / Bright Eyes / moe. Tsunami Benefit show

Ein paar lesenswerte Artikel haben sich in den letzten Tagen im Netz angesammelt – allerhöchste Zeit also für eine neue Ausgabe der MoreThanMeetsTheEar-Presseschau!

Green Day: 175.000 Karten in einer Stunde
Der US-Rolling Stone beschäftigt sich mit dem erstaunlichen Erfolg von Green Day und widmet ihnen gar eine Titelstory. Diese liest sich recht unterhaltsam und beginnt wie folgt:

„Let every redneck in America hear you,“ yells Green Day guitarist Billie Joe Armstrong, and 5,000 British fans respond with a chant of „Idiot America!“ It is January, and Green Day are playing London’s Brixton Academy, two weeks into a European tour that sold 175,000 tickets in less than an hour. In April, the band begins a one-month U.S. arena tour behind American Idiot, the album that debuted at Number One in September and has barely been out of the Top Ten since.

Die ganze Geschichte gibts hier.

Bright Eyes: Wunderknabe Oberst gibt sich seltsam
Ein etwas zwiespältiges Gefühl bleibt bei laut.de-Autorin Vicky Butscher nach dem Besuch eines Bright Eyes-Konzertes am Dienstag in Köln:

Conor Oberst ist ein Genie. Und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Alkoholiker. Ob das nun traurig ist, oder ob ohne den Alkohol seine wundervollen Songs erst gar nicht entstehen würden, sei dahin gestellt. Sicher ist hingegen, dass sein Alkoholkonsum die Kölner zum Lachen, aber auch zum Langweilen gebracht und schlussendlich zu einem Baby auf der Bühne geführt hat (und da war es immerhin schon kurz vor Mitternacht).

Was das Baby da sollte, und wie das Konzert so war, steht in aller Ausführlichkeit bei laut.de.

Roseland Ballroom: Benefizgipfel der Jamband-Größen
Über das von der Jamband moe. organisierte Tsunami-Benefiz-Konzert am 10. Februar in New York berichtet auf jambands.com der wie so oft brilliante Jesse Jarnow:

It was pretty much a foregone conclusion that the moe.-hosted, star-studded tsunami relief benefit at Manhattan’s Roseland Ballroom on February 10th would be quickly uploaded, hungrily downloaded, and would adroitly zip to the top of the informally gauged BitTorrent charts (perhaps the first accurate measure of popularity the jamband world has yet known). Which, of course, it did. And with fine reason. It was a grand time. moe. coulda sold out the joint no matter who was guesting, but the well-advertised presence of Phish’s Trey Anastasio (and to a lesser, but notable, extent mandolinist Sam Bush and Medeski, Martin, and Wood organist John Medeski) was what had ‚em veritably hanging from the midtown venue’s rafters.

Wie es denn nun war im Roseland Ballroom, kannst Du im äußerst kurzweiligen Artikel nachlesen.

John Popper Project: Neue Shows, neue Website

John Poppers neue Lieblings-Nebenbeschäftigung John Popper Project (JPP) legte ja im letzten Jahr einen phänomenalen Start hin: gemeinsam mit DJ Logic, Marcus Bleeker (drums) und Bandkollegen Tad Kinchla (bass) jammte der Blues Traveler-Frontmann, was das Zeug hielt. Die beeindruckenden Sessions, die so im letzten Jahr zustande kamen, sind zum Teil auf der (gerade in der Renovierung befindlichen) Homepage des JPP als Streams verfügbar (mein Tipp: die Knitting Factory Show! Als Gäste: Mike Gordon von Phish, Seth Winters und Chris Barron).

Jetzt geht das „Harp meets Soul meets HipHop meets Rock“-Experiment in die nächste Runde – das JPP gönnt sich und den Fans eine kleine US-Tour:

04/14/2005 Grady Cole Center, Charlotte, NC (opening for Gov’t Mule)
04/16/2005 Wanee Festival, Live Oak, FL
04/17/2005 Grady Cole Center, Charlotte, NC (opening for Gov’t Mule)
04/20/2005 Ziggy’s, Winston-Salem, NC
04/23/2005 University of Alabama, Huntsville, AL
04/29/2005 Canopy Club, Urbana, IL
06/25/2005 Bayou Boogaloo, Norfolk, VA

Das ist zwar alles ganz weit weg, aber schon im letzten Jahr waren die Taper beim JPP sehr eifrig, mit Sicherheit gibts ab Mitte April via Etree die ein oder andere Show zum Download.

Gib mir Musik: Swati – Big Bang

Es ist mal wieder Zeit für ein schönes Stück aus Aaron Comess‚ Online-Musiksammlung. Der Drummer und Produzent spielt hin und wieder mit einer recht beeindruckenden Dame namens Swati, von der das hier vorgestellte Stück „Big Bang“ stammt. Aaron selbst schreibt über Swati:

I’ve been playing with Swati for five years. Her innovative use of acoustic guitar through effect boards and unorthodox tunings make Swati one of the most unique singer/songwriter/guitarists I’ve come across.
Dave Cartategui, the bass player in this group, is not to be missed…

Na dann: viel Spaß mit „Big Bang“, das mp3 kannst Du Dir hier per Maus-Rechts-Klick auf die Festplatte laden!

Fotos von einer Swati-Performance aus dem letzten Jahr sind hier zu finden.
Mehr über Aaron Comess im dunkelblau Weblog gibts hier.