Gemischtwaren-Blogeintrag

Eine ganze Menge ist in den letzten Tagen passiert, daher wird das heute eine Art „Liebes Tagebuch“-Eintrag, in dem ich ganz kurz und knapp ein paar Dinge aufliste.

– Meine neue Seite More Than Meets The Ear – The Spin Doctors Archive ist im Monat August die „Fansite Of The Month“ beim US-Musikportal jambands.com. Hier steht der dazugehörige Artikel. Quite an Auszeichnung, würd ich sagen – bin natürlich froh drüber, und hoffe, dies bringt der Band so kurz vorm neuen Album ein wenig mehr Aufmerksamkeit…

GEWINNER, meine aktuelle CD, „läuft“ ganz gut: schon so einige Bestellungen, nicht zuletzt durch seltsame Geschehnisse wie einem äußert freundlichen Artikel im Medienrauschen oder etwa einer kleinen Geschichte in der heutigen Ausgabe der Dresdener Morgenpost (siehe Foto oben). Auch, wenn die Überschrift „Unentdeckte Talente: Promis und die Lust am Pinsel“ etwas krude daherkommt (bin ich der einzige, dem das auffällt, oder ist diese Überschrift tatsächlich irgendwie unfreiwillig komisch?), so durfte ich doch heute meine CD in dieser Zeitung in Daniel Große’s Fotolinse halten und die haben’s auch noch gedruckt… Danke, Daniel – nachzulesen und anzuschauen übrigens auch auf Herrn Großes Seite.

Christoph Garbers schreibt ein sehr lesenswertes Weblog, wie der eine oder andere vielleicht weiß. Aber dass er Anfang der Woche einen ungemein wohlwollenden Eintrag über unser 2004er dunkelblau-Album „In der Zwischenzeit“ verfasste und veröffentlichte, ohne dass ich ihn dafür bestechen mußte, macht in mir doch glatt noch sympathischer. Dankeschön!

– Die Webseite zur GEWINNER-CD ist seit heute nicht mehr nur über diese krude .de.vu-Adresse erreichbar, sondern auch ganz offiziell über www.danielheinze.de oder www.daniel-heinze.de! Die waren plötzlich beide wieder frei (hab das letzte Mal vor einem Jahr oder so nachgeschaut, und da waren beide noch an diverse Namensvetter vergeben) – und da hab ich natürlich zugeschlagen. Außerdem gibts dort jetzt auch ein kleines Gästebuch für Kommentare bezüglich der neuen CD.

– In meiner Wohnung türmen sich neue besprechenswerte Alben und ich komm nicht hinterher: In den nächsten Tagen gibts hier u.a. Infos über die neuen CDs von Deanna Goodman, Jason Mraz, Kyle Riabko, Palestar (sollte ja schon lange kommen, sorry) und Sinéad O’Connor.

– Ich wasche meine Klamotten seit neuestem mit Flüssigwaschmittel. Hattest ja Recht, Mama.

– Ich bin urlaubsreif.

NP: Kip Hanharan – A Thousand Nights And A Night (Shadow Night 1)

NP: Rene Lopez – One Man's Year (2005)

Das erste wirkliche Solo-Album vom Ex-The Authority-Sänger Rene Lopez. Feinfühlige, direkte Poprock-Songs, die ein breites, aufgeschlossenes Publikum verdienen. Zu beziehen über den äußerst sympathischen Mailorder CD Baby. Und weil der Mensch von Lopez‘ neuem Plattenlabel nach meiner letzten CD-Baby-Bestellung nicht wissen konnte, dass ich „One Man’s Year“ längst besitze (dank des freundlichen Künstlers himself), schickte er mir eine Werbe-e-Mail mit einem „One Man’s Year“-Track-By-Track-Review, geschrieben vom Künstler selbst. Dieses wiederum ist so aufschlußreich und spannend, dass ich es meiner geneigten Leserschaft nicht vorenthalten möchte. Wer zu faul zum Aufweiterlesenklicken ist, sollte sich wenigstens die CD kaufen. Lohnt sich. Ansonsten: bitteschön!!! –>
Weiterlesen „NP: Rene Lopez – One Man's Year (2005)“

Update zu "Throw Down Your Arms"

Dank eines wirklich glücklichen Zufalls habe ich heute Abend Gelegenheit, das neue Sinéad O’Connor-Album „Throw Down Your Arms“ zum ersten Mal in voller Länge zu hören. Ich bin begeistert, entzückt, erfreut. Es ist tatsächlich das beste Album der Sängerin seit „Universal Mother“ (1994): Wütend, direkt, ehrlich, authentisch und – wunderschön. Noch ist es viel zu früh für eine wirklich stringente Kritik, außerdem ist die Veröffentlichung ja auch noch ein paar Tage hin… So viel für den Moment: „Throw Down Your Arms“ ist erfrischend, unerwartet und dennoch typisch. Da kommt eine Hammerveröffentlichung auf uns zu. Allen „Kennern“ der Irin sei gesagt: TDYA beginnt dort, wo „Faith And Courage“ im Jahr 2000 mit „Kyrie Eleison“ endete… Chant down Babylon, give thanks and prays! 🙂

Damien Dempsey – Shots (2005)

Damien Dempsey ist, mit Verlaub, eine coole Sau. Es gibt derzeit nur wenige Songwriter in Europa, die derart ehrliche, leidenschaftliche und aufrichtige Musik darbieten. In seiner Heimat Irland ist er inzwischen ein Star, und wer Damien schon einmal live erlebt hat, weiß, wie ernst dieser Mann seine Sache nimmt und – wie gut er sie macht.

Mit seinem Debüt „They Don’t Teach This Shit In School“ fand der rothaarige Musiker im Jahr 2000 erste Beachtung – neu und originell war seine Mischung aus traditionellem irischen Storytelling und Einflüssen von Rap und Reggae, ganz zu schweigen von dieser berauschenden Stimme. Im Jahr 2003 schließlich sollte aus dem up-and-coming act ein etablierter und von Musikerkollegen auf der grünen Insel geradezu euphorisch verehrter Künstler werden. Schuld daran war „Seize The Day“, Dempseys zweites Album und das erste unter der Ägide von Produzent John Reynolds. Mit Stücken wie „Negative Vibes“, „Ghost Of Overdoses“ oder „Apple Of My Eye“ bewies der Sänger, dass nicht nur die „alte Garde“ der irischen Songschreiber (Christy Moore, Van Morrison etc.) etwas zu sagen hat, sondern auch die jüngere Generation. Wer „Seize The Day“ nicht kennt, sollte das schleunigst ändern – ein großes Album, dem – wenigstens in Irland und England – auch die verdiente Beachtung zuteil wurde.

Jetzt also „Shots“, das dritte Album von Mr. Dempsey. Musikalisch geht es genau dort weiter, wo „Seize The Day“ aufhörte: eingängige, bisweilen hymnische Arrangements, große Melodien, leidenschaftlicher Gesang und fesselnde Texte über das Leben in Irland und überhaupt. Einmal mehr hat John Reynolds an den Reglern gezaubert und mit seinem unverwechselbaren Schlagzeugspiel dem Album seinen Stempel aufgedrückt. Auch die Tatsache, dass viele Musiker, die auch schon bei „Seize the Day“ dabei waren, wieder im Boot sind, erlaubt ein sofortiges Wiedereintauchen in den Demsey’schen Musikkosmos. „Not On Your Own Tonight“, „Colony“ oder „Patience“ heißen einige der tollsten neuen Stücke und beweisen aufs Neue, dass Damien sein Handwerk versteht und liebt. Schön auch, dass mit Titeln wie „Party On“ und „Cursed With A Brain“ auch ein paar Songs auf dem Album vertreten sind, die schon lange zum Live-Repertoire des bezaubernden Iren gehören.

Kaum ist „Spraypaint Backalley“, das letzte Stück auf „Shots“, verklungen, drückt man wie hypnotisiert noch einmal auf „Play“ und hört sich die ganze Scheibe nochmal und nochmal an. Gut möglich, dass „Shots“ nicht ganz die Dichte und Intensität von „Seize The Day“ erreicht. Nichtsdestotrotz ist Dempseys drittes Album ein kleines Meisterwerk, vollgepackt mit Geschichten, die unbedingt erzählt werden mussten und Gefühlen, wie sie direkter und unverblümter kaum sein könnten. Das hier ist kein altbackenes Folkgegniedel, sondern zeitgemäße Popmusik eines Genies, das sich seiner irischen Wurzeln bewußt ist und immer wieder gern und erfolgreich mit musikalischen Zitaten und Anleihen anderer Kulturen flirtet.

Und auf meine ganz persönliche To-Do-Liste setze ich hiermit ganz oben folgende Notiz: Damien wieder live sehen. Das letzte Mal ist nämlich schon viel zu lange her.

Sinéad O'Connor: "Throw Down Your Arms" kommt im September

So soll es also aussehen, das neue Album von Sinéad O’Connor. In der vergangenen Woche gab die schräge Lady mit der Engelsstimme bei einem französischen Radiosender ein Interview und kündigte an, dass „Throw Down Your Arms“ Ende September / Anfang Oktober in Europa und den USA in die Läden komme (unterschiedliche VÖ-Termine innerhalb Europas). Außerdem gabs ein paar Hörproben. Was soll ich sagen? Das könnte ein heißes, unerwartetes, anderes Album werden.

Eine Schwäche für Reggae und Roots-Musik hat die Irin ja schon seit langem, davon zeugen im Grunde schon seit 1994 immer wieder einige Tracks auf Alben der Dame, vor allen Dingen aber die zahlreichen Kollaborationen mit Acts aus dem Adrian Sherwood-Umfeld oder auch mit Tim Simenon und Benjamin Zephaniah. Jetzt hat sie sich einen Traum verwirklicht und mit den Roots-Legenden Sly & Robbie in Jamaica ein Album voller Protestsongs ihrer Helden Bob Marley, Lee Perry und Peter Tosh aufgenommen. Auf die folgenden Tracks darf man gespannt sein:

Jah Nuh Dead
Marcus Garvey
Door Peep
He Prayed
Y Mas Gan
Curly Locks
Vampire
Prophet Has Arise
Downpressor Man
Throw Down Your Arms
Untold Stories
War

(via: JITR mailing list) Sinéad O’Connor hat ja erst unlängst bei Ihrem Auftritt bei den Jammy Awards (mit Burning Spear und Medeski Martin & Wood) bewiesen, dass sie ihren Ausflug in die Roots-/Reggae-Ecke durchaus Ernst meint. Hoffentlich hält „Throw Down Your Arms“ auf Albumlänge, was der großartige Titeltrack verspricht – es wäre schön, wenn Frau O’Connor mal wieder ein Album vorlegt, das von vorne bis hinten unpeinlich daherkommt und ein paar mehr Ecken und Kanten besitzt als zuletzt etwa (die unbestritten guten, aber eben eher sanft daherkommenden) „Sean-Nos Nua“ oder „She Who Dwells…“

Nix wie hin: klopfgeist.com

Evenstar? Diskoklo? No Kid Of Traurigkeit? Noch nie gehört? Dann wird’s Zeit. Hiermit sei aufs Herzlichste die Internetpräsenz Klopfgeist.com empfohlen – schließlich servieren dort zwei Leipziger Herren musikalische Meisterleistungen, die einfach nicht unbeachtet bleiben dürfen: Heiko Dietze und Matthias Köhler zaubern, als wär’s das Einfachste der Welt, haufenweise witzige, skurile, sphärische und dann und wann auch mal hymnische Lieder. Von der „Spanish Dance Explosion“ über „Mein erstes Schamhaar“ bis hin zu „In Despair“ oder „Die beste Band der Welt“. Hier jagt ein geiler Song den nächsten und ich könnt‘ mich jetzt noch dafür auspeitschen, dass ich nicht schon viel früher auf die Seite aufmerksam gemacht habe. Heiko, Matze – Ihr rockt!

Mixtape 11: Sommer ohne Urlaub

Wenn mir schon kein Sommerurlaub 2005 vergönnt ist, so wenigstens dieses Mixtape. Ja, leider kann ich in diesem Jahr nicht die spanischen Strände, die italienische Küche oder den französischen Charme genießen wie in den vergangenen fünf Jahren. Job, Geld, Zeit, Gelegenheit heißen die zentralen Faktoren, die das in diesen Monaten erstmal vereiteln. Jedoch weigere ich mich, deswegen Trübsal zu blasen. Dann bleib ich eben in Leipzig und höre und mache Musik, so laut und schön ich kann. Und merke jeden Tag auf Neue: hey – sooo schlecht ist er gar nicht, der Sommer 2005. Viel Spaß mit meinem neusten Mixtape!

01 Ocean Colour Scene – My Time
Dieses Sommertape beginnt ganz gefühlvoll und entspannt, mit einem der besten Tracks des durchwachsenen 2005er Ocean Colour Scene-Albums „A Hyperactive Workout For The Flying Squad“. Ganz leichte Reggae-Ansätze und ein gewisses Jack Johnson-Flair zeichnen dieses Stück aus. Und hier singt erstmals nicht OCS-Frontmann Simon, sondern Schlagzeuger Oscar.

02 EMF – Unbelievable
Im Sommer will man tanzen, sich bewegen und was weiß ich – dieser Song eignet sich ganz hervorragend dafür. EMFs „Unbelievable“ war Anfang der Neunziger ein Megahit und ist bis heute ein saucooles Stück Musik. Zwei Erinnerungen verbinde ich mit „Unbelievable“: zum einen natürlich die Zeit, als dieser Song in den Charts war: Irgendwie schien alles möglich, wir träumten in den Tag und fühlten uns wie Könige. Beruhigend, dass sich soo viel dann doch nicht geändert hat. Zum anderen erinnere ich mich an den 9. November 2002 – ich durfte Sinéad O’Connor im Londoner Sheperd’s Bush Empire erleben. Nach einer atemberaubenden Show gabs für das verbliebene Publikum noch Musik vom Band. Und siehe da – die Konzertbesucher blieben, und Scheiße ja, wir tanzten wie die Blöden zu „Unbelievable“. Good times.

03 Saul Zonana – Chasing It
Vor Saul Zonana habe ich einen Riesenrespekt. Der Typ schmeißt mit schöner Beständigkeit eine coole Platte nach der nächsten auf den Markt, konnte aber bis heute keinen Major-Plattenvertrag einheimsen. Schade eigentlich, denn seine Musik ist melodieselig, ehrlich und absolut geschmackssicher produziert. „Chasing It“ stammt von seinem aktuellen Album „42 Days“.

04 Ben Folds – Late
In Sachen Ben Folds habe ich in der letzten Zeit weiß Gott ausreichend mit Superlativen um mich geschmissen – und das absolut zu Recht. „Songs For Silverman“ gehört mit zum Besten, was bislang im Jahr 2005 veröffentlicht wurde. „Late“, diese wunderschöne Hommage an den 2003 verstorbenen Elliot Smith, kommt seltsam lakonisch daher. Und ist doch zum Heulen schön.

05 Eva – Home
Sehr viel weiß ich nicht über „Eva“. Nur, dass sie irgendwie aus Deutschland kommen muss und vor ein paar Monden ein ganz beeindruckendes Album namens „Imported“ eingespielt hat. Genau von dieser CD stammt „Home“, eine schöne kleine Ballade, die zum Ende hin immer intensiver wird.
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Das CD-Cover des Jahres kommt von…

…Blues Traveler, ganz klar. So wird es aussehen, das 8. Album der Band, und es erscheint am 13. September (in den USA).

Hier das voraussichtliche Tracklisting:

01. You Can’t Stop Thinking About Me
02. Amber Waits
03. After What
04. Money Back Guarantee
05. Can’t Win True Love
06. Nail
07. Leaning In
08. She and I
09. Rubberneck
10. Nefertiti
11. What Could Possibly Go Wrong?
12. That Which Doesn’t Kill You
13. She Isn’t Mine
14. The Children of the Night

Die meisten Tracks gibts auf der aktuellen Tour schon live zu hören: „Amber Waits“ gäbe eine fantastische erste Single ab, „Can’t Win True Love“ und „Money Back Guarantee“ sind soulschwangere Poprock-Stücke, die ihresgleichen suchen… Mann, ich freu mich auf die Platte!

(via: BT mailing list)

Jetzt erhältlich: Daniel Heinze – GEWINNER: Launische Lieder live (2005)

Ein freudiges Ereignis, das ich hier verkünden darf: ich habe Nachwuchs bekommen. Mein Baby ist ca. 14cm x 12cm x 1cm groß und will Euch alle kennenlernen!

Mit durchaus stolz geschwellter Brust darf ich darauf aufmerksam machen, dass morgen mein erstes Solo-Album erscheint: GEWINNER. Launische Lieder live heißt es, enthält 20 Songs aus eigener Feder und ist im Großen und Ganzen die auf CD gepresste Dokumentation eines Konzertes, das meinereiner Ende letzten Jahres im Leipziger studio dunkelblau gespielt hat. Alte Songs aus s.m.h.-Tagen gibts ebenso zu hören wie Stücke von der 2004er dunkelblau-CD „In der Zwischenzeit“. Vor allen Dingen aber hab ich eine große Portion neuer Songs draufgepackt: ironische Momentaufnahmen, ehrliche Liebeslieder und ja, auch das ein oder andere Sauflied. 73 Minuten Daniel Heinze pur – Gesang, Gitarre und ein kleines, aber feines Publikum, das völlig bei der Sache ist und hier und da sogar mitsingt. Produziert vom unvergleichlichen Matthias Frommann. Auf der Scheibe ist alles echt: wenn da mal ein Ton daneben ging, oder die Gitarre mal nicht ganz so wollte wie ich, dann sei es eben so. Ein Livealbum eben.

Schaut doch mal auf meiner Homepage vorbei. Dort findet Ihr ein paar Hörproben (2 Gratis mp3’s!!) von der CD, ein paar Hintergrundinfos über mich und die Entstehung der CD.

Dort gibts die CD auch ganz einfach zu bestellen: Für gerade mal 10 Euro (8 Euro für die CD und 2 Euro Versand) kommt GEWINNER frei Haus. Mehr noch: alle, die in den ersten Wochen bestellen, erhalten vier weitere Songs kostenlos obendrauf – und zwar in der schicken Online-EP „Eutritzsch City Limits“ (inkl. einer wirklich schönen Version des Songs „Das Rätsel“, produziert von Heiko Dietze).

Würd mich sehr freuen, von Euch zu hören – und Euch mit GEWINNER ein wenig den Sommer musikalisch versüßen zu können. Ich find ja, mein „Baby“ ist ganz süß geworden (ganz der Papa halt). Laufen lernen kann es nur mit Eurer Hilfe… 🙂