Jason Anderson – On The Street (2008)

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Was nix kostet ist nix wert? Diesen Spruch finde ich ja eh seltsam, und hier kommt mal wieder ein schöner Gegenbeweis. Jason Anderson aus New Hampshire verschenkt eine ganze EP („On The Street“) . Nicht vom eigenartigen Live-Intro abschrecken lassen; nach einer Minute kommen dann sieben Studioaufnahmen, die recht naturbelassen und direkt klingen. So sind „On The Street“ und „Omaha“ prägnante, rotzige Rocksongs, die Drums scheppern bisweilen etwas vordergründig, aber insgesamt ist die EP ganz schick und legt Todd Thibaud- und Bruce Springsteen-Assoziationen nahe. Ein Highlight ist „This Will Never Be Our Town“, weil es noch mal einen Zacken räudiger und aggressiver daherkommt als der gute Rest. Runterladen und selber hören: kost‘ nix, tut nicht weh, klingt gut.

siebenSONGS (5)

The Felice Brothers – Wonderful Life

Tender Forever – Heartbroken Forever

Crushed Stars – Spies

Bon Iver – Skinny Love

Joan Of Arc – A Tell-Tale Penis

The Indelicates – New Art For The People (Demo)

A Weather – Screw Up Your Courage