Blues Traveler: Vanguard-Deal jetzt offiziell

Diverse Blues Traveler-Insider hatten schon vor geraumer Zeit darüber gemunkelt, jetzt scheint es offiziell zu sein. Zumindest berichtet Billboard jetzt vom neuen Deal der Band um John Popper:

A pair of platinum-selling veteran acts that have been silent for awhile are returning to the scene, as Hootie & the Blowfish and Blues Traveler have signed new deals with Vanguard Records.
Hootie was last heard from with a best-of set last spring that ended its contract with Atlantic. Blues Traveler’s most recent release was „Truth Be Told“ in 2003 for Sanctuary.
Both bands are managed by Doc McGhee’s McGhee Management, which oversees four acts — including Universal Records vet Bob Schneider and new rock band Shurman — signed to the Santa Monica, Calif.-based company. Blues Traveler and Shurman are signed directly to Vanguard, while Hootie and Schneider have their own imprints that will utilize Vanguard’s label and distribution services.

Hier gibts den ganzen Artikel, in dem auch ein erster Veröffentlichungszeitraum für das nächste BT-Album genannt wird: August oder September…

Top 5 vom 4. April 2005

Seltsam, das hatte ich so bisher noch nie. Fühle mich heute, am Vorabend meines Geburtstages, ein wenig melancholisch. Und dann spuckt die Shuffle-Funktion meines Winamps ungelogen hintereinander folgende Songs aus:

05 Spin Doctors – Can’t Kick The Habit
04 Stoppok – Zwischen Twentours und Seniorenpass (live)
03 Dar Williams – The Beauty Of The Rain
02 Blues Traveler – Back In The Day
01 Dziuks Küche – Zu alt

Zufall? Oder will mir der blöde Shuffle-Modus meines unsagbar veralteten Winamps irgendwas sagen? Ach, egal…

Zum Tod des Papstes

Gestern abend ist „der Papst“ gestorben. Ich setze den Papst deshalb in Anführungszeichen, weil ich (Geburtsjahr 1978) gar keinen anderen als Johannes Paul II. bewußt kenne. Insofern spielte bis gestern sein Name gar keine so große Rolle, er war halt „der Papst“. Es ist ein wirklich seltsames Gefühl, jetzt ohne diese große, mutige und sicher auch streitbare Person zu sein. Andererseits ist es ermutigend und stärkend, all die Christen in Rom und überall auf der Welt zu erleben, zu sehen, wie sie beten und ehrlich um JP2 trauern.

Gestern abend habe ich etwa 30 Minuten nach Bekanntgabe des Papsttodes mit dem Bischof meines Bistums telefonieren und ihm in einem improvisierten Interview einige Fragen stellen können. Wirklich berührt hat mich, mit wieviel Dankbarkeit und Wärme er über Johannes Paul II. sprach:

„Er war wirklich Mensch und er war wirklich auch Bruder. Man hatte nicht den Eindruck, dass man bei einer großen Authorität sein musste, wenn man ihm begegnet ist. Nein, er wollte jedem nahe sein und hatte eine so liebenswürdige Weise, anderen zu begegnen, dass es immer eine Wohltat gewesen ist.“

Schon seltsam, wenn da auf einmal in einem Radiointerview die eigene Stimme und die deines Bischofs brüchig wird…

So viel man vielleicht mit manchen Positionen oder Aussagen Karol Wojtylas gehadert haben mag, eines ist gewiß (und das schreibe ich nicht, weil sich das für Katholiken gehört, sondern weil ich es wirklich so meine): hier ist ganz ohne Zweifel ein großartiger Geistlicher und Kirchenführer gegangen. Möge „der Papst“ in Frieden ruhen.

Unser Prag-Trip aus einer anderen Perspektive

Regelmäßige Besucher dieses launischen kleinen Weblogs wissen es längst: Mitte März war ich mit zwei lieben Freunden in Prag, um dort die derbste Band der Welt live zu sehen. An jenem Wochenende hatte ich außerdem das Glück, endlich einmal im wahren Leben einen der Menschen kennenzulernen, mit denen ich mir seit Jahren dank Internet und Post Livetapes hin- und herschicke und mit denen ich mich „so richtig“ über die Band unterhalten kann. Die vielleicht schönste Überraschung war allerdings, dass wir uns auch über unsere musikalische Leidenschaft hinaus wirklich prächtig verstanden haben und etliche spannende, aufschlußreiche und einfach schöne Gespräche führen konnten. Der unvergeßliche Prag-Trip aus der Sicht von David hier kannst Du alles nachlesen! Ach ja, und ein Blick in die Fotogalerie von Davids Seite lohnt sich auch – da gibts ein paar fantastische Fotos aus Prag!

Photo taken by David Landsberger in our funky Prague hotel 😉

Support Acts für DMB-Sommertour bekanntgegeben

Bei der Wahl der Vorbands und Gäste für ihre diesjährige 50-Stop-Sommertour beweist die Dave Matthews Band wahrlich Geschmack. Es scheint, als begleite die versammelte erste Garde der „up-and-coming artists“ der Vereinigten Staaten die Band. Immer ein paar Auftritte lang mit auf Reisen sind North Mississippi Allstars, Jurassic 5, Galactic, Marc Broussard, Howie Day, G Love & Special Sauce, OAR, Robert Randolph & The Family Band und andere, weitere werden folgen. DMB alleine ist ja schon eine wirklich feine Sache. Aber dann noch im „Vorprogramm“ solche Leute wie Howie oder Marc? Super! Viel Spaß allen, die das in diesem Jahr erleben werden.

US-Rolling Stone schreibt über die "Children Of Rock"

Am 7. April wartet der US-Rolling Stone mit einer wirklich sehr interessanten Titelgeschichte auf. Es geht um Menschen mit solch prominenten Familiennamen wie Garcia, Lennon, Garfunkel oder auch Gaye. Aber nicht die prominenten Stars stehen im Mittelpunkt der Reportage, sondern deren Kinder. Und schon der erste Satz des Artikels bringt auf den Punkt, warum die Story über die „Children Of Rock“ absolut lesenswert ist:

Being raised by a rock star would seem to be every teenager’s dream, unless you happen to be that teenager. Then, things can get weird.

Da finden sich Geschichten von Jerry Garcias Tocher, die mit zarten anderthalb Jahren irgendwelche halluzinogen wirkenden Pilze geschluckt hat – weil Papa die halt aus Versehen hat rumliegen lassen. Und wenn sich dann Nona Gaye und Sean Lennon darüber unterhalten, wie sie beide im Kindesalter ihre Eltern durch Morde verloren, dann ist das zwar weniger lustig, aber umso packender. Seit langem mal wieder eine wirklich aufschlußreiche und fesselnde Titelstory des RS. Die beste Nachricht zum Schluß: große Teile der Geschichte kannst Du online lesen.

NP: Ben Harper & The Blind Boys Of Alabama – Live At The Apollo (2005)

Der wunderbare Ben Harper und die Blind Boys Of Alabama. Das war bereits im vergangenen Jahr eine gelungene Kombination, die man auf dem Studioalbum „There Will Be A Light“ bewundern konnte. Der gefühlvolle, sensible Songwriter trifft auf die seit 1939 gemeinsam musizierenden großen alten Herren des Gospel. Jetzt gibt es die Livedokumentation dieser Zusammenarbeit auf CD und DVD. „Live At The Apollo“ ist ein Mitschnitt eines gemeinsamen Konzertes im Oktober 2004.

Das Erstaunliche: die eigenartige Melange aus Rock, Folk und Gospel wirkt live noch wesentlich organischer, glaubwürdiger und schlichtweg schöner als auf dem Studioalbum. Hier stehen knapp anderthalb Dutzend Vollblutmusiker gemeinsam auf der Bühne und singen von Liebe, Glauben, Gott, Zweifel und Glück. In einer Art und Weise, die man durchaus als spirituelle Erfahrung bezeichnen kann. Sehr, sehr schön und absolut weiterzuempfehlen.

Neues Feature: die Weblog-interne Blogroll

Ach herrje, der Titel dieses Eintrags ist wohl ein deutliches Zeichen dafür, dass ich inzwischen zu ziemlichem Nerdsprech neige. Dabei will ich nur fix auf eine kleine neue Funktion hier im Weblog hinweisen.

Ich habe eine neue Blogroll eingefügt (das sind die Linksammlungen in der rechten Spalte auf dieser Seite), über die Du dieses Weblog hier direkt absuchen kannst nach Einträgen zu den am häufigsten thematisierten Künstlern, als da wären: Josh Rouse, Spin Doctors, meine Band dunkelblau, Ben Harper, Gov`t Mule, Sinéad O’Connor, Howie Day, John Mayer, Mon)tag und Jason Mraz (andere werden sicher folgen). Für die Besucher, die das Weblog gezielt wegen dieser Künstler besuchen, ist das sicherlich ein ganz nettes Feature. So, jetzt aber Schluß mit diesem Bloggergequassel… Schönen Tag noch.

Sinéad: Aufnahmen in Jamaica

Erst gestern hab ich mich noch gewundert, warum die wiederzurückkommendeobwohlniewirklichweggewesene Sinéad O’Connor noch nichts über ihre groß angekündigten neuen Alben hat verlautbaren lassen. Heute „enthüllt“ ein Artikel bei Ireland Online, dass die Sängerin derzeit in Jamaica weilt, um mit den alten Haudegen Sly und Robbie mindestens ebenso alte Reggae-Klassiker einzusingen:

O?Connor has been in the capital Kingston since last week working on tracks for the album, scheduled for release this summer, said her producer, Sly Dunbar.
The untitled album will include covers of some of reggae?s most famous protest songs ? Bob Marley?s War, Peter Tosh?s Downpressor Man, and Burning Spear?s Marcus Garvey ? Dunbar said.

Die ganze Geschichte steht hier.

Mon)tag: Showcase zur neuen CD am 5. April

Da ich leider nicht persönlich anwesend sein kann (solche Dinge wie Dienstpläne und der eigene Geburtstag am selben Tag hindern mich daran), ich aber den Herren von Mon)tag von Herzen wünsche, dass die Veranstaltung und später dann auch die CD „Sender“ echte Erfolge werden, leite ich die eben erhaltene „Einladung“ gerne an meine sehr geehrten Weblog-Leser weiter. In der Hoffnung, dass der eine oder andere ja vielleicht Zeit und Lust auf Sekt, Popcorn und die – ich schrieb es hier schon mehrfach – beste deutsche Band seit Nationalgalerie hat und sich tatsächlich am kommenden Dienstag ins Imperial Theater nach Hamburg begibt:

Freunde des musikalischen Countdowns,

Wir freuen uns und sind sehr geehrt Euch alle für kommenden Dienstag, den 05.04.2005 zum Showcase unseres neuen Albums „Sender“ auf die Reeperbahn zu laden. Leider sind die Sonderzüge aus alles Teilen der Republik abgesagt worden, da große Angst seitens der Bundesbahn bestand, dass Mon)tag Hooligans die Züge auseinander nehmen werden. Das hat man nun davon, wenn man ein Rockalbum macht.
Spaß zur Seite, jetzt kommt Luxus! Denn im Imperial Theater (hinter dem AOL Gebäude auf dem Kiez) wird euch ein Abend erwarten, der so besonders ist, dass wir uns selbst vor Überraschungen kaum halten werden können. Denn es wird nicht nur Sekt und Popcorn (welche edle Zusammenstellung) für jeden geben, auch die werte Musikjournalie Hamburgs wird uns beehren und deshalb sind wir auf jeden einzelnen Schreihals von Euch angewiesen, mal ordentlich Stimmung in das alte Gemäuer zu bringen!
Wir werden Hits, Hits, Hits aus unserem Erstling „Gefallen“ spielen und anschließend beinahe das gesamte „Sender“ Album zum besten geben.
Lasst euch das nicht entgehen, diesen Abend Mon)taglicher Geschichte. Wer möchte, kann Karten im VVK auf www.imperial-theater.de schiessen oder einfach die Abendkasse melken.
Wir freuen uns extrem!
Mon)tag

Quelle: Mon)tag-eMail-Newsletter vom 30. März.

Toi toi toi den Mon)tag-Jungs für diese Show. Und viel Spaß allen, die mit dabei sein werden. Ich werd‘ von Leipzig aus den ganzen Abend lang fernprosten und meine Gäste mit „Gefallen“ zwangsbeschallen.