Zeit für Aha-Momente!

Gestern begann der islamische Fastenmonat Ramadan. Für Muslime ist das Fasten eine der fünf Säulen ihrer Religion neben dem Glaubensbekenntnis, den täglichen Gebeten, dem Almosengeben und dem Pilgern nach Mekka. Von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang verzichten sie im Ramadan auf Essen und Trinken. 

Auch das Christentum kennt das Fasten – gerade jetzt, in den sieben Wochen bis zum Osterfest. Die Regeln sind nicht ganz so streng wie die des Ramadan, aber auch Christinnen und Christen sind angehalten, sich in der Fastenzeit in Verzicht, Gebet und Selbstreflexion zu üben. Ich verstehe diese Fastenzeiten als Einladung, zum Kern meines Lebens durchzudringen: Was trägt mich? Welche Rolle spielt Gott für mich? Setze ich die richtigen Prioritäten? Wie nehme ich andere Menschen wahr? 

Freilich, das könnte ich mich ja immer mal fragen; ehrlicherweise geht sowas bei mir im täglichen Stress aber meistens unter. Gut also, wenn ich einen Anlass habe, um diese Themen für eine Weile nach vorn zu stellen. Die äußeren Fasten-Vollzüge – wie etwa der Verzicht auf Fleisch, Alkohol, Netflix oder so – helfen, Platz für diese zentralen Fragen zu schaffen. 

Gelingendes Fasten endet daher nicht mit der Bikinifigur für die Badesaison. Sondern mit persönlichen Aha-Momenten. Mit Dankbarkeit. Oder Demut. Und mit tiefem Respekt vor allen, die sich solchen Herausforderungen stellen wie in der Fastenzeit oder im Ramadan.

Hinweis:
Diesen Text habe ich für die Leipziger Volkszeitung geschrieben, in der er am 24. März 2023 in der Kolumne “Der Gedanke zum Wochenende” erschienen ist.

Augen zu, um zu sehen!

Um hier etwas zu sehen, müsst Ihr Eure Augen ganz fest zu machen!” Ein merkwürdiger Rat, den uns der Stadtführer in Jerusalem da gab. Ausgerechnet hier, in Jerusalem, der Hauptstadt von gleich drei Weltreligionen, sollen wir die Augen schließen? Wir waren gerade unterwegs auf der Via Dolorosa in der Innenstadt; hier soll Jesus einst nach seiner Verurteilung sein Kreuz durch die Straßen geschleppt haben. 

Und wir sollen hier die Augen zu machen? Natürlich sagte unser Guide das ganz bewusst und mit einem Lächeln. Denn ob das hier wirklich genau der Kreuzweg von Jesus war? Wohl kaum, liegt die Stadt heutzutage doch gut zehn Meter höher als zu Lebzeiten Jesu. Ich bin wirklich nah dran am historischen Ort, aber so genau, wie ich als wissbegieriger Tourist das gerne hätte, eben auch wieder nicht. 

Aber – kommt es darauf überhaupt an? Wer nach Jerusalem fährt, “auf den Spuren Jesu“ reist, geht auf keinem einzigen Stein mehr, auf dem auch schon Jesus lief. Dennoch wird die Bibel für ihn greifbarer: durch Bauwerke, Gerüche, die Kultur, die Menschen, das Wetter. Ich kann ganz viel lernen und verstehen – mit allen Sinnen, nicht nur durch das Sehen. 

Übrigens funktioniert das mit den geschlossenen Augen nicht nur in Jerusalem. Auch im Alltag lohnt es sich, immer mal ganz bewusst die Augen zu schließen: um dadurch klarer zu “sehen”, worauf es in meinem Leben ankommt.

Hinweis:
Diesen Text habe ich für die Leipziger Volkszeitung geschrieben, in der er am 27. Januar 2023 in der Kolumne “Der Gedanke zum Wochenende” erschienen ist.

Mein 2022: Ein Fazit.

Die Zeit rennt immer schneller! Gefühlt habe ich doch eben erst das Fazit zum Vorjahr getippt, da ist 2022 auch schon wieder Geschichte.

Eine kurzweilige, durchaus amüsante, bisweilen anstrengende Geschichte. Höhepunkte waren Venedig, Bratislava und Sopot: meine erste Biennale, fantastische Haluschky und ganz viel Wind, Wald und Meeresrauschen. Viel unterwegs, fast wie vor der Pandemie: Stuttgart, Hamburg, Aachen, Osnabrück, Berlin, Bautzen, Dresden, Bonn. Alle Patenkinder besucht oder getroffen. Tolle Konzerte gesehen, selbst ein paar schöne Auftritte absolviert. In Schwedt an neuer Musik gefeilt. Wieder viel gepodcastet. Neuerdings Sprecher unserer bundesweiten Kirchenredakteure-AG. Wunderbares berufliches Jubiläumsfest (30 Jahre Kirche in Sachsens Privatradios) gefeiert. Spannende, manchmal aufreibende Ehrenämter. Im Herbst dann doch noch Corona gekriegt. Dankbar für alle Freunde und Vertrauten. Viele Gründe zum Lachen gehabt, einige zum Weinen – Abschiede, Ungewissheiten, Veränderungen im Freundeskreis. Zu wenig gelesen, glaub ich. Definitiv zu wenig nichts getan. Und natürlich treibt auch mich die (politische, gesellschaftliche) Großwetterlage um.

Alles in allem schaue ich versöhnt auf dieses alte Jahr zurück. Dem neuen blicke ich demütig bis zuversichtlich entgegen.

Hier noch einmal meine Lieblings-Listen 2022 im Überblick:
Lieblingsalben 2022
Lieblingskonzerte 2022
Lieblingslieder 2021

Danke, werte Besucher*innen, für’s Mitlesen, Dabeisein, Begleiten und Beobachten im Jahr 2022 – ich freue mich auf 2023 und viele neue Lieder, Bücher, Reisen, Eindrücke, Momente und Blogeinträge.

Ältere Jahresrückblicke:
2021 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2020 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2019 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2018 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2017 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2016 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2015 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2014 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2013 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2012 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2011 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2010 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2009
2008
2006
2005
2004

Praktisch irrelevant? Kirche in den sozialen Medien

Im Vergleich mit Marken und Influencern ist der Absender „katholische Kirche“ in sozialen Medien nahezu chancenlos. Und das, obwohl die Sehnsucht nach Sinn, Orientierung, Haltung so groß ist wie nie. Woran liegt`s? Was machen Prada und Kim Kardashian besser als Papst Franziskus?

Darüber habe ich mit dem Kommunikationsexperten Sebastian Kemmler gesprochen. Und der hat ernüchternde Fakten und ein paar gewagte Thesen und Ansätze im Gepäck, was „die Kirche“ anders machen sollte. Dringende Hörempfehlung für alle, die mit Kirche, Medien und Öffentlichkeit zu tun haben, auch über Social Media hinaus: hier anhören (oder bei Spotify, oder bei Google, oder bei Apple…).

Halbzeit im Advent: Freut Euch!

In diesem Jahr erleben wir einen XXL-Advent: brennt die vierte Kerze, dauert es nochmal eine volle Woche bis Weihnachten. Mit dem dritten Adventssonntag an diesem Wochenende ist also gerade mal die Hälfte des Weges geschafft. “Gaudete” heißt der dritte Advent, die Halbzeit, im “Kirchensprech”. Das ist Latein und bezieht sich auf den Ruf, mit dem am Sonntag der Gottesdienst beginnt: “Freut Euch (im Herrn zu jeder Zeit)!” 

Mitten im Advent, in der Zeit des Wartens, steht also eine optimistische, hoffnungsvolle Aufforderung. Noch ist es nicht soweit. Jesus ist noch nicht geboren, Gott noch nicht als Mensch in der Welt. Und was für eine Welt das ist! Kriege hier, Naturkatastrophen dort, Hunger, soziale Ungerechtigkeiten – wie soll ich da zuversichtlich nach vorne schauen? Auch ist diese Freude auf Weihnachten kein magischer Zauberspruch: Hex, hex, ist das liebe Jesulein erstmal da, wird wie von selbst alles gut?! Das funktioniert nicht. 

Mich “zu jeder Zeit im Herrn zu freuen” übersetze ich für mich so: Mach weiter damit, die Welt zu gestalten! Mach sie besser, freundlicher, gerechter; durch dein Leben, dein Tun! Denn du hast guten Grund dazu! Du darfst darauf vertrauen, dass Gott dich dabei nicht allein lässt. 

Für mich ist dieses “Gaudete” die perfekte Motivation für den zweiten Teil meines Weges hin zum Weihnachtsfest. Eine schöne Advents-Halbzeit wünsche ich!

Hinweis:
Diesen Text habe ich für die Leipziger Volkszeitung geschrieben, in der er am 9. Dezember 2022 in der Kolumne “Der Gedanke zum Wochenende” erschienen ist.

Auf Friedhöfen das Leben feiern

“Ich gehe gern auf Friedhöfe”, sagte eine Freundin vor vielen Jahren mal zu mir. Wie seltsam. Seit Kindertagen waren Friedhöfe für mich immer traurige Orte: Ich denke dort an Menschen, die nicht mehr leben, die mir fehlen. Friedhof, das hieß für mich früher immer automatisch auch: Tod, Vergänglichkeit, Ende, Aus. 

Lang ist’s her – inzwischen hab auch ich Gefallen an Friedhöfen gefunden und verstehe gut, was Leute wie meine Freundin an ihnen so schätzen.  

Auf so einem Friedhof ist es in der Regel angenehm still. Ich kann also wirklich mal zur Ruhe kommen, meinen Gedanken nachhängen, mich an die erinnern, die mir fehlen. Oder über Probleme nachdenken, die mich gerade im Alltag beschäftigen. Dann sind da natürlich die Gräber. Jeder Grabstein steht für ein Leben, eine besondere Geschichte, eine Liebe! Und zu jedem Grab gehören Menschen, die sich an die Verstorbenen erinnern. Die herbstliche Farbenpracht jetzt im goldenen Oktober ist dann noch das Tüpfelchen auf dem i bei so einem Friedhofsbesuch. 

Ein Ort, an dem ich Menschen ehre und ihrer gedenke, kann doch kein gruseliger oder nur trauriger Ort sein. Friedhöfe ausschließlich mit Sterben und Tod in Verbindung zu bringen, ist zu wenig. Probieren wir es doch einfach mal aus: jetzt, im Herbst, auf Friedhöfen nicht nur den Tod zu bedenken, sondern … das Leben zu feiern!

Hinweis:
Diesen Text habe ich für die Leipziger Volkszeitung geschrieben, in der er am 14. Oktober 2022 in der Kolumne “Der Gedanke zum Wochenende” erschienen ist.

3. Quartal 2022

Gehört:
Casey Abrams & HAUS Music – Casey Poppy
Built To Spill – When The Wind Forgets Your Name
Dawes – 2021-11-23 – Belly Up, Solana Beach, CA
Dawes – 2021-12-07 – Headliners Music Hall, Louisville, KY
Dawes – 2021-12-08 – The Pageant, Saint Louis, MO
Dawes – 2021-12-10 – McFarlin Memorial Auditorium, Dallas, TX
Dawes – 2021-12-11 – Stubb’s Bar-B-Q, Austin, TX
Dawes – Misadventures Of Doomscroller
Faber – Orpheum (Live)
Goose – 2022-06-24 – Radio City Music Hall, New York, NY
Goose – 2022-07-22 – Newport Blues Cafe, Newport, RI
Goose – 2022-08-18 – Red Rocks Amphitheater, Morrison, CO
Ben Harper – Bloodline Maintenance
The Heavy Hours – Gardens
The Jazz Seekers & Niclas Knudsen – Divine Beats
King Gizzard & The Lizard Wizard – Omnium Gatherum
Niclas Knudsen – Et Le Funk Mystique
Kraftklub – Kargo
Jim James – Regions of Light and Sound of God (Deluxe Reissue)
Laurence Jones – Destination Unknown
Rene Lopez – Thank God For The Lonely
Dave Matthews & Tim Reynolds – 2022-09-24 – Farm Aid 22, Walnut Creek, Raleigh, NC
Dave Matthews Band – 2022-07-08 – SPAC, Saratoga Springs, NY
Dave Matthews Band – 2022-07-15 – Freedom Mortgage Pavilion, Camden, NJ
Dave Matthews Band – 2022-07-22 – Walnut Creek, Raleigh, NC
Dave Matthews Band – 2022-09-02 – The Gorge Amphitheatre, George, WA
Dave Matthews Band – 2022-09-09 – Fiddler’s Green Amphitheatre, Greenwood Village, CO
Dave Matthews Band – 2022-09-16 – North Island Credit Union Amphitheatre, Chula Vista, CA
Dave Matthews Band – Live Trax, Vol. 60: 1995-08-20 – Cincinnati Music Hall, Cincinnati, OH
John Moreland – Birds In The Ceiling
Marcus Mumford – (self-titled)
My Morning Jacket – Live from RCA Studio A (Jim James Solo)
Lee Pardini – Leon Keys EP
Max Pope – Counting Sheep
John Popper Project feat. DJ Logic – 2022-08-28 – Bullpen, Washington, DC
Provinz – Zorn & Liebe
Josh Rouse – Going Places
Luke Sital-Singh – Dressing Like A Stranger
Spin Doctors – 2022-07-08 – Quarry Park Amphitheatre, Rocklin, CA
Spin Doctors – 2022-07-26 – Downtown, White Plains, NY
The Tallest Man On Earth – Too Late For Edelweiss
Twiddle – Every Last Leaf
Von Wegen Lisbeth – EZ Auqarii
Weezer – SZNZ: Autumn

Gesehen:
Bright Eyes, Astra, Berlin
Counting Crows, Huxleys, Berlin
Penelope Isles, Astra, Berlin
David Keenan, Huxleys, Berlin
Julia Pietrucha, Molo, Sopot

Gelesen:
Katharina Karl, Arndt Büssing – Quo vadis Religiöse Kinderwochen?
Wolfgang F. Rothe – Gewollt. Geliebt. Gesegnet. Queer-Sein in der katholischen Kirche
Pete Shapiro with Dean Budnick – The Music Never Stops: What Putting on 10,000 Shows Has Taught Me About Life, Liberty and the Pursuit of Magic

Mein Alltag unter Gottes Segen

Für Menschen, die gern verreisen, gehört vor dem Antritt ihrer Touren häufig ein Reisesegen dazu. Also ein Gebet, in dem sie Gott um eine gute Zeit unterwegs bitten. Das könnte so klingen: Lieber Gott, lass alles gut gehen. Mögen wir sicher ans Ziel kommen und gesund bleiben. Mögen die Autos, Züge und Flugzeuge, in denen wir sitzen, fehlerfrei funktionieren. Mögen wir uns nicht den Magen verderben. 

Reisesegen sind gut und wichtig. Jetzt, da die Sommerferien zu Ende sind und für die meisten von uns wieder Beruf und Schule anstehen, wäre aber vielleicht eine andere Art von Segenswunsch ganz passend. Wie wäre es, wenn ich Gott einfach mal um einen “Alltagssegen” bitte; einen Reisesegen fürs normale Leben quasi? 

Vielleicht so: Gott, gib, dass die Schule heute Spaß macht. Dass die Kolleginnen und Kollegen nett sind und ich die Aufgaben meistern kann, die vor mir liegen. Beschütze die, die ich liebe. Mögen wir gesund bleiben und heute Abend zufrieden ins Bett gehen. 

Wenn ich darauf vertraue, dass Gott mich auf großer Reise beschützt, dann meint er es ganz gewiss auch im Alltag gut mit mir. Ob auf dem Schulweg, beim Einkaufen oder auf dem Weg ins Bürgeramt – möge unser Alltag gesegnet sein, also von Gott begleitet und behütet! 

Hinweis:
Diesen Text habe ich für die Leipziger Volkszeitung geschrieben, in der er am 26. August 2022 in der Kolumne “Der Gedanke zum Wochenende” erschienen ist.

Zwischen Ideal und Wirklichkeit

So haben sich Robert Habeck oder Annalena Baerbock das wohl nicht vorgestellt, als sie Wirtschaftsminister und Außenministerin wurden. Modern wollten sie regieren, mit Fokus auf Klimaschutz und Frieden. Jetzt, ein halbes Jahr später? Bestimmt der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine ihre Arbeit. Geht’s um Verteidigung, Waffen, Sanktionen und länger laufende Kohlekraftwerke. 

Da könnte man spitzzüngig fragen: wo ist er denn, Euer Frieden? Euer Klimaschutz? Besonders die Grünen müssen gerade ständig die eigenen Ideale über Bord werfen. Mehr noch: mit manchem, was sie aktuell beschließen, beschädigen sie sogar das, was sie eigentlich als notwendig und richtig erachten. Ein echtes Dilemma! 

Politiker müssen auf die aktuelle Weltlage reagieren. Manchmal steht deshalb das Wohl aller über den eigenen Glaubenssätzen und Prinzipien. Das klingt leichter, als es wohl ist. Ich wünsche mir von Regierenden das, was ich mir auch von meinen Mitmenschen im Alltag erhoffe: dass sie bei Problemen mit mir nach Lösungen suchen, statt untätig auf unverrückbaren Standpunkten zu beharren.

Wirklich funktionieren kann eine Gesellschaft aber nur, wenn ich auch selbst bereit bin, so zu denken und zu handeln – und das nicht von “denen da oben” einfordere.

Hinweis:
Diesen Text habe ich für die Leipziger Volkszeitung geschrieben, in der er am 1. Juli 2022 in der Kolumne “Der Gedanke zum Wochenende” erschienen ist.

2. Quartal 2022

Gehört:
Bilderbuch – Gelb ist das Feld
The Black Crowes – 1972
The Black Keys – Dropout Boogie
Blues Traveler – 2022-05-09 – Higher Ground Ballroom, South Burlington, VT
Blossoms – Ribbons Around The Bomb
Bright Eyes – A Collection Of Songs… A Companion
Bright Eyes – Fevers And Mirrors. A Companion
Bright Eyes – Letting Off The Happiness. A Companion
Caamp – Lavender Days
Calexico – El Mirador
The Cat Empire – Live From Melbourne 2021 – Original Line-Up Final Tour
Will Joseph Cook – Every Single Thing
Dawes – In the Round – Performing ‚Misadventures of Doomscroller‘
Dawes – Live From The Rooftop (Los Angeles, CA, 8.28.20)
Delta Spirit – One Is One
Pete Doherty & Frédéric Lo – The Fantasy Life Of Poetry & Crime
Dopapod – Dopapod
Anderson East – M.W.N.D. / F.A.M.E.
George Ezra – Gold Rush Kid
Good Looks – Bummer Year
Goose – 2022-06-25 – Radio City Music Hall, New York, NY
Goose – Dripfield
Jack Harlow – Come Home The Kids Miss You
Hudson Taylor – Searching For The Answers
Husten – Aus allen Nähten
Christian Lee Hutson – Quitters
Joshua Hyslop – Westward
Jack Johnson – Meet The Moonlight
Kula Shaker – 1st Congregational Church of Eternal Love (And Free Hugs)
Lettuce – Unify
G. Love & Special Sauce – Philadelphia Mississippi
Dave Matthews & Tim Reynolds – 2022-02-18 – Moon Palace Golf & Spa Resort, Cancún, Mexico
Dave Matthews & Tim Reynolds – 2022-02-19 – Moon Palace Golf & Spa Resort, Cancún, Mexico
Dave Matthews & Tim Reynolds – 2022-02-20 – Moon Palace Golf & Spa Resort, Cancún, Mexico
Dave Matthews Band – 2019-05-04 – New Orleans Jazz & Heritage Festival, New Orleans, LA
Dave Matthews Band – 2021-08-25 – Bank Of New Hampshire Pavilion, Gilford, NH
Dave Matthews Band – 2022-05-13 – The Woodlands, TX
Dave Matthews Band – 2022-05-20 – PNC Music Pavilion, Charlotte, NC
Dave Matthews Band – 2022-06-02 – Credit One Stadium, Charleston, SC
Dave Matthews Band – 2022-06-10 – Blossom Music Center, Cuyahoga Falls, OH
Dave Matthews Band – 2022-06-17 – Xfinity Center, Mansfield, MA
Dave Matthews Band – 2022-06-19 – Something In The Water, Washington, DC
Dave Matthews Band – 2022-06-24 – Ruoff Music Center, Noblesville, IN
Dave Matthews Band – Live Trax, Vol. 59: 2014-07-16 – Midflorida Credit Union Amphitheatre, Tampa, FL
Dave Matthews Band – Warehouse Volume 11
Mandy Moore – In Real Life
Van Morrison – What’s It Gonna Take?
Wolfgang Niedecken – Dylanreise
Ocean Colour Scene – Live At The Roundhouse London (2021)
Pam Pam Ida – Nix versammt
Phish – Live Bait Vol. 19
John Popper – 2022-05-05 – Juniper at the Vanderbilt, Westbury, NY
Red Hot Chili Peppers – Unlimited Love
Regina Spektor – Home, Before and After
Josh Ritter – Truth Is a Dimension (Both Invisible and Blinding)
Spin Doctors – 2022-05-28 – Town Center – Peachtree Corners, GA
Mavis Staples & Levon Helm – Carry Me Home
Harry Styles – Harry’s House
Sunset Sons – Too Many Humans, Not Enough Souls.
Train – AM Gold
Weezer – SZNZ: Summer
Wilco – Cruel Country

Gesehen:
Another Michael, Hafenklang, Hamburg
Blaswerk Leipzig, Parkbühne Geyserhaus, Leipzig
Dawes – In the Round – Performing ‚Misadventures of Doomscroller‘ (webcast)
Pinegrove, Hafenklang, Hamburg
Stilbruch, Schillerplatz, Stuttgart
Harry Styles, Volksparkstadion, Hamburg
Wolf Alice, Volksparkstadion, Hamburg

Gelesen:
Michael Brinkschröder et. al – Out in Church. Für eine Kirche ohne Angst
Navid Kermani – Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen. Fragen nach Gott
Monchi – Niemals satt. Über den Hunger aufs Leben und 182 Kilo auf der Waage
Matthias Sellmann, Andrea Fleming, Thomas Arnold – Ich glaube an einen Gott, der fehlt. Ermutigungen zu einem geistlichen Leben auf der Höhe der Zeit
Andreas Sturm – Ich muss raus aus dieser Kirche. Weil ich Mensch bleiben will