Bishop Allen – Click Click Click Click
Phoebe Killdeer & The Short Straws – Let Me
Chuck Prophet + Stephanie Finch – Let’s Help All The Cowboys (Sing The Blues)
– Sven Regener: Neuer Roman kommt am 1. September.
– Die NATO macht demnächst Fernsehen.
– Gratis Björk–Tribute-Sampler: Indie-Bands covern alles, von „It’s Oh So Quiet“ bis „Army Of Me“. (via)
– Eben bemerkt: meine Band 2zueins! spielt zur Pop-Up, aber eher zufällig… Vom 22. bis 25. Mai steigt die Musikmesse in Leipzig, und wir spielen am 24. Mai im / vorm Ohrakel-Plattenladen am Brühl.
– So that, in the end, there was no end: Die 100 besten letzten Romanzeilen hat American Book Review aufgelistet (pdf).
– La Blogotheque in Athens, Georgia: R.E.M. hat jetzt auch ne Takeaway Show.
– Der Typ, der nie übt, live… Niels Frevert:
– Selbsthilfegruppe für alle, die Damien Rice und David Gray, Adele und Duffy, Josh Rouse und Josh Ritter nicht auseinanderhalten können: The „Twinning“ Of Rock Bands beim Word Magazine.
– The Exit arbeiten an einem neuen Album – das waren die mit „Don’t Push“ (mp3)
– Ab morgen: Vieles neu bei Sevenload, schreibt DWDL.
– Neues Notwist-Album im Mai, vorab gibts „Good Lies“ gratis (mp3) – nett, haut mich aber nicht um.
– Die Minneapolis Star Tribune hat mit Vampire Weekend gesprochen.
– Jackpot Baby!-Nico hat mit Bernd Begemann gesprochen.
– This Is The New Shit: Marilyn Manson in Gebärdensprache…
![]()
Liebe auf den ersten Hördurchgang. What Made Milwaukee Famous ist meine Band der Stunde – letzte Woche hab ich sie zufällig in einem Podcast gehört und fand sie gut. Heute war das Album im Briefkasten. „What Doesn’t Kill Us“ ist ein 38minütiger Ritt durch die Popgeschichte. Vom zunächst verstörenden Drama im Opener „Blood, Sweat & Fears“ über die nur vordergründige Leichtigkeit der Single „Sultan“ (siehe Video) bis hin zu Meisterstücken wie „Resistance St.“ (mp3) und dem versöhnlichen „The Other Side“ am Schluß – die fünf Herren aus Austin verdichten Zutaten, die man von den Beatles, The Who, Neil Young, aber auch Radiohead, Muse und Screaming Trees kennt, zu einem dann doch recht eigenständigen und stimmigen Sound. Obendrein ist das geschmackvoll gestaltete Digipak, in das die CD gebettet ist, mal wieder ein guter Beweis dafür, dass physische Tonträger als Einheit von Musik und Artwork einfach eine stärkere Strahlkraft haben als praktische, aber „schnöde“ mp3-Downloads. „What Doesn’t Kill Us“ wird bei mir in der nächsten Zeit wohl auf Dauerrotation laufen: WMMF sind nicht Indie, nicht DIY, nicht everyblogger’s darlings – sie sind brillianter, großer Pop.
– Beim Aquarium Drunkard erinnert man sich an die 90er und ans „Yes“-Album von Morphine
– Komplettes Album der Dexateens gratis runterladen
– Adam Green besoffen bei Stefan Raab
– „Ich liebe die Idee, dass Radio sich Zeit lassen kann. Und dass es ein flüchtiges Medium ist: Kaum ist das Wort über den Sender gegangen, ist es auch schon weg.“ Die Zeit interviewt Radio-Mann Fritz Ostermayer
– Also, ich mochte Are You Gonna Go My Way ja sehr…
– Tapete Records hat einen YouTube-Channel mit aktuell 33 Videos, demnächst 34, wenn das neue Niels Frevert-Video dazukommt.
– Video: der Wiener Songwriter Florian Horwarth singt mit Cardigan Nina Persson „Baby You Got Me Wrong“ (via)
Habe eben das neue Album von Jason Mraz vorbestellt, auf dem interessanten Weg. Der normale Weg: „We Sing. We Dance. We Steal Things„, das Ergebnis von drei Jahren Arbeit in mehreren Sessions, kommt am 13. Mai als CD raus. Der interessante: wer vorbestellt, kriegt die Songs des Albums vorab auf drei EPs in alternativen Versionen. Die EPs heißen konsequenterweise „We Sing“, „We Dance“ und „We Steal Things“. Und dann kommt im Mai als Krönung das Album, das alle Songs schließlich in den finalen Versionen bietet. Wer Album und EPs als CD kauft, kriegt zur Belohnung DRM-freie mp3-Downloads aller Veröffentlichungen gratis obendruff. Geile Sache, und ich freu‘ mich wie ein kleines Kind auf die viele neue Musik vom Mr. A-Z, dem ich einfach nicht widerstehen kann.
![]()
Was nix kostet ist nix wert? Diesen Spruch finde ich ja eh seltsam, und hier kommt mal wieder ein schöner Gegenbeweis. Jason Anderson aus New Hampshire verschenkt eine ganze EP („On The Street“) . Nicht vom eigenartigen Live-Intro abschrecken lassen; nach einer Minute kommen dann sieben Studioaufnahmen, die recht naturbelassen und direkt klingen. So sind „On The Street“ und „Omaha“ prägnante, rotzige Rocksongs, die Drums scheppern bisweilen etwas vordergründig, aber insgesamt ist die EP ganz schick und legt Todd Thibaud- und Bruce Springsteen-Assoziationen nahe. Ein Highlight ist „This Will Never Be Our Town“, weil es noch mal einen Zacken räudiger und aggressiver daherkommt als der gute Rest. Runterladen und selber hören: kost‘ nix, tut nicht weh, klingt gut.
– The Black Keys – komplettes Album „Attack & Release“ hören, auf ihrer Website albernes Flashballerspielchen spielen.
– Ein College stolz auf seinen Absolventen: Berklee schreibt die CD Baby-Erfolgsgeschichte auf.
– Got Soul? Im neuen Mixed Tape Videoflashirgendwas erforscht Mercedes-Benz den Soul. Und ich find dieses Format (Autobude macht einen auf „Tracks„) übrigens seltsam.
– Mir macht der Typ ja Angst… Ich erinner‘ mich noch mit Grausen an das legendäre „Motivationsvideo„.
– Sinéad O’Connor: Covern und Gecovertwerden. Nette Hommage bei Cover Lay Down.
– Das is doch mal ne schöne Website. Und die Musik ist auch nicht schlecht.
– Neuentdeckung des Tages: Phosphorescent. mp3 hier, unten das Video zum Song. (via)