siebenSONGS (5)

The Felice BrothersWonderful Life

Tender ForeverHeartbroken Forever

Crushed StarsSpies

Bon IverSkinny Love

Joan Of ArcA Tell-Tale Penis

The IndelicatesNew Art For The People (Demo)

A WeatherScrew Up Your Courage

Tobias Fröberg – Somewhere In The City (2006)

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Tobias Fröberg ist einer von den Musikern, über die der Rest der Welt offenbar schon seit Ewigkeiten Bescheid weiß. Nur ich hab offensichtlich den Gong nicht gehört und mir dieses geile Zeugs bisher durch die Lappen gehen lassen. Fröberg ist Schwede, beim 2006er „Somewhere In The City“ handelt es sich um sein zweites Album, inzwischen ist 2007 auch schon ein drittes erschienen. Das sind aber alles nur schöde technische Daten – auf die Musik kommt’s ja aber an. Die gewinnt ihre Größe durch clevere Sparsamkeit und eine ungezwungene Schönheit, die sich teilweise erst nach mehrmaligem Hören so richtig erschließt. Super Platte, für mich eine der Neuentdeckungen der letzten Tage. Und während ich das tippe, ist mir völlig klar, dass ich offensichtlich sooo 2006 sein muß, dass es fast schon weh tut.

Reinhören bei Myspace

Video: Tobias Froberg – On God’s Highway (Takeaway Show 33):

Notizen vom 26. März 2008

– Danny Goffey und Gaz Coombes von Supergrass zu Gast beim unterhaltsamsten Musikstammtisch, dem man im Internet zuhören kann: beim Word Podcast.

R.E.M. waren zu Gast bei der BBC und haben u.a. die Editors gecovert. Die Deaf Indie Elephants haben’s mitgeschnitten.

– Nachtrag zum Review von neulich: die Yeasayer live beim SXSW Festivial bietet das NPR als Podcast.

Who’s to say we’re not more like a-ha anyway? Vampire Weekend als Spin-Coverstory.

– Ein Jahr Arctic Rodeo Recordings. Das Label feiert, indem es sieben mp3 verschenkt, eins davon hier: Jonah MatrangaI Want You To Me My Witness (via)

U2 haben das beste Beatles-Cover aller Zeiten gemacht, meinen die Leser des US-Rolling Stone. Die Top 15 hier.

Michael Stipe Press Announcement:

siebenSONGS (4)

Ben PilgrimGod Should Have Made You Ugly

PlayRadioPlay!Madi Don’t Leave

Southern Tenant Folk UnionBack To Front

Suicide Bill And The LiquorsAlligator Arms

The PropellersCrop Circles

Southerly Young William Snow

Russell HubleyI’m Gonna Dig Myself A Hole

Jack Johnson – Sleep Through The Static (2008)

johnsonsleepthroughthestatic.jpg

Wollte mal schnell meinem Ärger über die neueste Platte von Jack Johnson Luft machen. Ist ja alles schön und gut, was er da so vor sich hin musiziert; tut niemandem weh, ist nett und irgendwie okay. Aber das war’s dann eben auch schon. Auch auf die Gefahr hin, jetzt wie ein nostalgischer Griesgram zu klingen: ich erinnere mich an die Zeiten, in denen Songs wie „Flake“ und Alben wie „On And On“ kleine Offenbarungen waren und wir begeistert waren, weil das zwar leicht, gleichzeitig aber auch kräftig und relevant klang. Und heute? Unauffällige Liedchen, hier und da vielleicht mal eine Melodie, die hängen bleibt, alles so übertrieben klinisch und fast schon beängstigend ideal, um nebenher zu bügeln, zu stricken oder Staub zu wischen. Ich find’s schade.

Notizen vom 25. März 2007

Der neue egozentrische Extremismus? Über Trends der aktuellen deutschen Popmusik schreibt Jens-Christian Rabe in der SZ.

– Toll: The Popdose Guide To Chris Whitley.

– Überraschung: Sony BMG kündigt Musikflatrate an.

„I don’t think we will make records again.“ Die Smashing Pumpkins haben keine Lust mehr auf Platten, schreibt Intro.de

Stoppok war bei hr3 zu Gast und hat über sein aktuelles Album gesprochen. Podcast-Download hier.

– Als Musiker-Neuling ohne Presse-Referenzen mit Myspace-Freundesfeedback werben? Darüber entspinnt sich im MusicThinkTank gerade eine ganz interessante Diskussion.

Spoon covern Paul Simon (via):

Yeasayer – All Hour Cymbals (2007)

allhourcymbalsyeasayer.jpeg

Auch so eine Band, die ich nie und nimmer ohne das Internet kennengelernt hätte. Die Fakten: vierköpfige Band aus Brooklyn, bei „All Hour Cymbals“ handelt es sich um das im Oktober veröffentlichte Debütalbum, die Musik wird von der Kritik in etwa als Pop mit Ethno-Anleihen oder World Music im Indierock-Kostüm bezeichnet. Bloß, weil hier und da ein paar afrikanisch anmutende Gitarren und Gesänge zu ahnen sind, würde ich sie jedoch nicht unbedingt in eine Reihe mit Vampire Weekend stellen, um wegen dieser beiden Bands gleich einen Afro-Trend in der Rockmusik auszurufen. Während letztere nämlich dezidiert songorientierten Rock machen und sich dabei gerne mal paulsimonpetergabrielesker Elemente bedienen, vernehme ich bei den Yeasayer einen eher flächig-atmosphärischen Ansatz, der auf den Gesamteindruck abzielt und weniger auf das einzelne Stück. Ja, tatsächlich ist die Musik gerade anfänglich recht einnehmend, ich fühlte mich beim ersten Hören regelrecht von ihr „umhüllt“ (ein besseres Wort will mir gerade nicht einfallen). Zum Ende hin ist mir das Album dann allerdings zu monoton, die 46 Minuten Spielzeit wirken länger, weil der Effekt des „Fremden“, „Geheimnisvollen“ spätestens ab dem sechsten, siebenten Lied verpufft. Insgesamt ist „All Hour Cymbals“ ein angenehmer musikalischer Begleiter für jene Gemütslagen, in denen man sich auch ganz gerne Sachen von Beirut, Joseph Arthur oder Manu Chao anhört.

Reinhören bei Myspace
Album kaufen bei eMusic

Yeasayer – Sunrise (mp3)

Yeasayer – 2080 (mp3)

siebenSONGS (3)

Adam GreenMorning After Midnight

The Electric Pop GroupI Could See The Lights

Mohanski Sadeness

Northern PortraitCrazy

Stars In ComaInvisibility Trick

Case HardinPaper The Cracks

The Black CrowesGoodbye Daugthers Of The Revolution

Notizen vom 24. März 2008

So fantastisch Deine guten Stücke sind, Grace, so unerträglich sind Deine schlechten. ZEIT-Autoren machen Frühjahrsputz im Plattenschrank.

– Tolle Idee aus Montana: SnowGhost lässt Künstler einfliegen, spielen, aufnehmen und stellt dann alles exklusiv online. Schon dabei sind u.a. Josh Ottum , Seymore Saves The World und Steve Malkmus.

The adventurous artists and albums that defined each year from 1984 to the present outside the major label sphere, from the Replacements to the Pixies, Pavement to Modest Mouse, and the White Stripes to Radiohead… The Indie Rock 25 bei Entertainment Weekly.

Cassettes Won’t Listen: Musik aus New York, auf Myspace und auch so (mit Gratis-EP zum Download).

– Chrysler plans In-Car Web Access this year, weiß die Washington Post (via).

What type of musician are you? Gleich noch mal SnowGhost.

– Welcome to Slaraffenland! Dänische Band, schöne Musik.

Notizen vom 23. März 2008

– Das Wichtigste zuerst: Frohe Ostern!

– Zu seinem 70. interviewt die Süddeutsche Can-Man Holger Czukay

9 Fehler, die man bei der Aufnahme seines eigenen Albums vermeiden sollte

Foals covern Gwen Stefanis „Hollaback Girl“ beim BBC-Radio 1.

– DWDL hat bei der RTL 2-Show Big Brother hinter die Kulissen geschaut.

– Musik, gemacht mit iPhones und iPods: die iBand aus Österreich mit „Life Is Greater Than The Internet“ (Download) (via)

Ohrwürmer wider Willen. Heute: Fotos – Nach dem Goldrausch