Es ist gut und gerne 12 Jahre her, da hab ich diesen Song rauf und runter gehört, weil ich ihn so klasse fand: „30 and confused“ von Ezio. Damals war „30 sein“ eine weeeeit entfernte Angelegenheit. Tja, inzwischen bin ich auch schon zwei Monate dreißig, und da ich grade nebenher ein neueres Ezio-Album hörte, fiel mir die alte Nummer wieder ein. Und huch, plötzlich gruselt man sich fast vor dem Text – insgesamt ist „30 And Confused“ jedenfalls immer noch ein schönes Stück Musik. Da ich leider kein passendes Video von den Originalkünstlern gefunden hab, muss dieser Herr hier eben ran. Aber der macht das ja ganz hervorragend. Und jetzt alle: …it’s so easy to be lost, so easy to feel so used, it’s so easy to be lost, when you’re thirty and confused…
Kategorie: Video
Josh Fix – Free At Last (2008)

It’s so good it’s breaking my heart, singt er im bittersüßen Titelsong „Free At Last“. Damit trifft Josh Fix den Nagel auf den Kopf – und mit allem anderen auch.
Das Internet ist ne coole Sau, weil man ganz zufällig solche Sensationsalben wie dieses hier entdeckt: letzte Woche hab ich einen Track aus diesem Debüt im Netz gefunden und in meiner siebenSONGS-Reihe verlinkt. Noch am selben Abend habe ich mir das ganze Ding runterladen und bin seither hin und weg. Dieser Alles-Könner aus San Francisco hat ein derart übermütiges, pralles Album gemacht, dass ich aus dem Grinsen gar nicht mehr rauskomme – er klaut bei den Beatles und bei Queen, er tickt manchmal wie Ben Folds und manchmal wie die seligen Jellyfish, er schreibt Traumsongs und weiß in jeder Sekunde, was er tut.
Happy Ruhestand, Elton John; hau ab, Mika – Josh Fix macht jetzt Eure Jobs, und er macht sie besser als Ihr. Sommer, jetzt kannste kommen!
VIDEO 1: Making Of „Free At Last“
VIDEO 2: Don’t Call Me In The Morning
I'm Yours
Um mal The Cat Empire zu zitieren: Music is the language of us all…
Can't Kick The Habit
siebenSACHEN vom 2. Juni 2008. Mit den Fratellis, North Mississippi Allstars, Paul Weller u.a.
– Heute komische MySpace-Mail gekriegt: „Verkehrssicherheitstag möchte dein Freund werden!“
– Am Freitag erscheint das neue Fratellis-Album, reinhören kann man beim Musikexpress.
– Paul Weller-Special von der BBC. Graham Coxon und Noel Gallagher preisen den Obermod. (mp3)
– Sehr schön: die North Mississippi Allstars sind jetzt auch im Live Music Archive verteten.
– Auftakt mit Pink Floyd- und Beatles-Covern, viel Gitarre und Songs aus dem Solo-Repertoire: die ersten zwei Konzerte der DMB-Sommertour sind Geschichte und hinterlassen gemischte Gefühle bei den Fans…
– Bon Iver beste Platte 2008? „As of now, yes. By a mile„, schreibt Chad und ich unterschreib das glatt.
– Weil ich’s neulich angeteast habe: The Real Tuesday Weld – The Day Before You Came.
Irving Plaza, New York City. 27. Mai 2008. Wow.
Ein Benefizkonzert. Für die Bill Graham Foundation. Mit diversen Grateful Dead-Coverbands. Und mit Chan und John von Blues Traveler und den Spin Doctors. Und mit Gästen. Und sensationellen Jams. Und einem Besucher namens Marc Millman, der mit seiner Handykamera mitgefilmt hat – Gott sei Dank!! Hier sechs ergreifende Momente vom 27. Mai, die mir auf YouTube untergekommen sind. Und, for sieben’s sake: die Doctors in voller Länge. Mann, wär ich da gerne dabei gewesen.
Chan und John singen Alone. Kommentar marcmillman: After a set by Moonalice, Popper & Chan took the stage to play a few acoustic tunes at the Bill Graham Memorial Fund raiser Concert @ Irving Plaza. This was the first time Popper had played guitar in a year. This is how they did it in NYC back in the late 80s/early 90s at the likes of Nightingale, Mondo Perso, Mondo Cane, Wetlands and a few other venues that no longer exist. The third set would have a room dripping with sweat as Popper sang the sweet tunes like this one until the band kicked back in to rock it on out.
Spin Doctors mit Erik Lawrence, „How Could You Want Him (When You Know You Could Have Me)“. Ehrfurcht. Kommentar marcmillman: A real treat from the Doctors of Spin. They brought out the son of their mentor, Arnie Lawrence to play sax on this song from their 1st album at the Bill Graham Memorial fund raiser which took place @ Irving Plaza (or The Fillmore).
John und Chan und das Publikum singen Blues Traveler-Hymne Hook. Kommentar marcmillman: As part of the Bill Graham Memorial Fund raiser Concert @ Irving Plaza, John Popper & Chan Kinchala took the stage to run thru a few acoustic versions of some old classics. This hit was the first of the nite.
Spin Doctors spielen den Grateful Dead/Jerry Garcia-Klassiker Ripple, Chris hat mit den Lyrics auf dem Boden zu kämpfen. Kommentar marcmillman: It was a nite to celebrate Bill Graham’s legacy at the First Graham Memorial fund raiser. So what could be better than the funky Doctors breaking into a sweet Jerry tune?!?!
John und Chan singen 100 Years, unterstützt von Chris Barron und einem Perkussionisten. Kommentar marcmillman: During their acoustic set at the Bill Graham Memorial fund raiser Concert @ Irving Plaza, Popper & Chan brought out their old friend Chris From the Spin Doctors & a percussion player to run thru this favorite from the first Blues Traveler album.
Schließlich mein Highlight: John Popper zu Besuch bei den Spin Doctors – Shinbone Alley. Kommentar marcmillman: As part of the Bill Graham Memorial Fund raiser Concert @ Irving Plaza, the Spin Doctors brought their old friend John Popper on stage to blaze through a version of a song they used to do when the Doctors & Blues Traveler used to segue into each other on double bills.
This is how we did it in NYC back in the late 80s/early 90s at the likes of Nightingale, Mondo Perso, Mondo Cane, Wetlands and a few other venues that no longer exist.
Und schließlich: das komplette Spin Doctors-Set als mp3.
siebenSACHEN vom 26. Mai 2008. Mit Chris Barron, Paul Weller, Jan Plewka u.a.
– Harr harr: seit Freitag habe ich ein neues „Instrument„, mit dem ich Nachbarn, Bandkollegen und kleine Kinder, die unter meinem Balkon spielen, ärgere. Nee, macht das Spaß!
– Chris Barron über sein Soloalbum „Pancho And The Kid“, seinen Stimm-Verlust im Jahr 2000 und die Spin Doctors – in einem Podcast vom letzten Sommer (mp3)
– Auch, wenn ich nicht mal die Hälfte verstehe: schoedo aus Zürich sind sehr unterhaltsam, mir empfohlen von einem Landsmann der Band, der sie grade im (selbst gewählten) katalonischen Exil hört…
– Nico hat The Rocks aus London interviewt.
– Das neue Paul Weller-Album „22 Things“ kann man derzeit hier anhören.
– If you were given access to my thought patterns via text messages on your cell phone, you would bury your phone after the 10th comment in 5 minutes on why I hate trumpets in rock songs or how great it is when a song is so short that you must repeat it the moment it ends. Meiner Meinung nach lesenswert…
– Halt Dich an Deiner Liebe fest: Jan Plewka singt Rio Reiser:
siebenSACHEN vom 20. Mai 2008. Mit Jason Mraz, Bon Iver, Neil Young u.a.
– Die Bon Iver-Begeisterung schwappt langsam nach Deutschland – ZEIT Online hat ihn interviewt:
– Die Red Hot Chilli Peppers machen erstmal Pause, weiß intro.de.
– Evan Thomas Weiss. Der Typ schreibt 52 Wochen lang jede Woche einen Song, nimmt ihn auf und stellt ihn online. Die gesammelten und bisweilen tollen Ergebnisse aus bisher 34 Wochen stehen hier. (via)
– Liste: die schlimmsten Nummer eins-Hits der „00er Jahre“ hat Popdose zusammengestellt.
– Ein lesenswertes Porträt über Beirut-Kopf Zach Condon steht bei Georgia Straight.
– Was für eine Ehre: eine Spinne trägt den Namen Neil Youngs.
– Jason Mraz bewirbt „We Sing. We Dance. We Steal Things“ in London:
siebenSACHEN vom 8. Mai 2008. Mit Kermit, Tokio Hotel, den Rolling Stones u.a.
– Nicht schlecht: eine Tokio Hotel-Kritik vom US-Rolling Stone.
– Ab morgen wird die neue Jason Mraz gestreamt: „Starting May 9th, we will stream We Sing. We Dance. We Steal Things. on Jason’s Myspace page four days before the official release! No matter where you are this weekend, know that the only way to get the party started is with the NEW Mraz jams!“ Hier.
– Fundgrube: bin gestern zufällig auf die MosaPedia gestoßen, der „Fanzyklopädie“ zu Digedags und Abrafaxen.
– Die Bon Iver-Notiz des Tages: Justin Vernon remixt The Rosebuds – Get Up, Get Out (mp3).
– Okkervil River spielten live bei WOXY.com (mp3) (via)
– Schade eigentlich: doch keine Rolling Stones bei eMusic.
– Kermit, der traurige Frosch, covert Elliott Smith: Needle In The Hay:
siebenSACHEN vom 6. Mai 2008. Mit Dave Matthews Band, Fettes Brot, Blind Melon u.a.
– Die schlimmsten Nummer-1-Hits der 90er listet Popdose auf.
– It’s Over: My Brightest Diamond covert Roy Orbison, zu finden bei My Old Kentucky Blog.
– Großartig! Tim Reynolds spielt den ganzen Sommer über mit der Dave Matthews Band – damit wird die Band auf ihrer Sommertour gleich um drei Leute ergänzt – Butch Taylor (keys), Rashawn Ross (horns) und Tim (git). Freu‘ mich schon auf die Liveaufnahmen.
– Gleich noch mal DMB: es gibt einen neuen Fan-Podcast mit Liveraritäten etc. Hier die erste Folge (mp3).
– Das Bon Iver-Album in seiner vollen Schönheit kann man derzeit hier anhören – was ich hiermit ausdrücklich empfehle.
– Am Freitag steigt in Hamburg das letzte Konzert der aktuellen Fettes Brot-Tour, und das gibts als Livestream an mehreren Orten im Internet, u.a. auf intro.de.
– Blind Melon („No Rain“) sind zurück – mit neuem Sänger und neuer Platte. Hier das Video zur ersten Single: „Wishing Well“.