10 The Avett Brothers – Ain’t No Man There ain’t nobody here who can cause me pain or raise my fear because I got only love to share. If you’re looking for truth I’m proof you’ll find it there
9 Ove – Wo Du schläfst In all die Löcher, die Du gräbst, fall ich rein. Da, wo Du schläfst, möcht ich sein
8 The Tallest Man On Earth – Time Of The Blue Now, is it fear? How does it ring? How does it teach young birds to sing? And riot through the orchestra? When is quiet coming?
7 Yeasayer – I Am Chemistry My mama told me not to fool with oleander and never handle the deadly quaker buttons again
6 Ansel Elgort – Home Alone At the end of the night when I turn off the lights and the bullshit fades away, I don’t wanna go home alone
5 Sinéad O’Connor – Trouble Will Soon Be Over Though my burden may be heavy, my enemies crush me down, someday I’ll rest with Jesus and wear a starry crown
4 Die Höchste Eisenbahn – Erobert & Geklaut Was ich nicht kenne, muss ich fürchten, es könnte meine Rettung sein. Unter der Wolkendecke ist Platz für alle – nur wenn es regnet, gehen nicht alle rein
3 Jake Bugg – Love, Hope And Misery They say it comes in threes; love, hope and misery, and the first two have gone and tell me if I’m wrong, I hope that I am and you don’t hate me
2 Dawes – Quitter Quit wasting my time because pretty soon you’ll find it’s the only thing of value that we own. You’re gonna have to quit everything, until you find one thing you won’t
1 Stoppok – 1 Weg hier raus Es muss n Weg hier raus geben, raunzt der Teufel, mir wird die Sache hier zu heiss
Meine zehn Lieblingslieder 2016 gibt’s hier als Spotify-Playlist.
10 – Calexico, Leipzig, 21. Juli
Eine laue Sommernacht, Leipzigs mit Abstand schönste Open-Air-Location und dazu die zeitlosen Klänge von Calexico: es geht mir gut, es könnte weiß Gott schlimmer sein.
9 – Konstantin Wecker, Leipzig, 26. April
Gerade in diesem Jahr war es ein großer Segen, dass wir Menschen wie Konstantin Wecker haben. Diese Mischung aus Zorn, Tatendrang, Leidenschaft, Mitgefühl und Humor, die er so wunderbar verkörpert, scheint mir das einzig funktionierende Gegengift zu sein gegen all diesen neurechten, menschenfeindlichen Postfaktenpropagandascheiss unserer Tage. Ein großartiger Abend im Gewandhaus mit Langzeitwirkung.
8 – The View, Leipzig, 3. Februar
Es ist ganz und gar nicht fair, dass bei diesem Konzert gerade mal zwanzig oder dreißig zahlende Gäste dabei waren. Im kleinen Saal des Täubchenthals spielte die Band um Stimm- und Songwritingwunder Kyle Falconer ein Set für die Ewigkeit. Britischer Poprock, wie er besser nicht geht – das nächste Mal kommt ihr alle mit, ja?
7 – Von Wegen Lisbeth, Leipzig, 7. Oktober
Ja, ich hab mich schon ein wenig alt gefühlt zwischen all den Teens und Twens in der Halle D vom Werk II. Aber zu keiner Sekunde hab ich bereut, dieses Konzert besucht zu haben. Die Berliner sind eine Hammerliveband mit großartigen Songs – und erfreuen uns hoffentlich noch lange, lange mit ihrer schlauen, großen Popmusik.
6 – Ben Harper & The Innocent Criminals, Berlin, 25. September
Das haben sie gut gemacht: die Euphorie der Comebacktour von 2015 hinübergerettet in die erste „reguläre“ Albumtour nach der langen Pause. Ben und die Criminals, das ist auch 2016 und mit neuem Material eine höchst sehenswerte Kombination.
5 – Glen Hansard, Leipzig, 24. November
Einer der Abende, der Dir den Glauben ans Gute im Menschen zurück gibt. Was Hansard und sein überaus begabtes Dutzend Mitmusiker da auf der Bühne und später auch auf den Rängen des Gewandhauses veranstaltet haben, war ganz großes Kino. Und wie da ein sanfter Chor aus Band und Leipziger Publikum „So Long Marianne“-singend vorm gerade verstorbenen Cohen den Hut zog, werde ich mein Lebtag nicht vergessen.
4 – Chris Barron, London, 13. November
Ob es das wert ist? Für eine gute Stunde Chris-Solo-Konzert einen Städtetrip nach London zu planen? Auch noch im ohnehin stressigen November? Und ob es das wert ist ist. Ein magisches, kleines Konzert, ein liebenswürdiges, wohlwollendes Publikum und wie so oft danach dann herrliche Gespräche mit Chris am Tresen. What a time to be alive.
3 The Tallest Man On Earth, Leipzig, 15. August
Immer noch Sommer, immer noch lau, schon wieder die herrliche Parkbühne in Eutritzsch. Diesmal aber keine Posaunen und Mariachiklänge, sondern die feinsinnigen, versponnenen und immer so ganz unmittelbar ans Herz gehenden Songs des Tallest Man On Earth. Ein ergreifender Abend.
2 Damien Rice, Vilnius, 4. Juli
Der botanische Garten von Vilnius im Regen. Es will partout nicht dunkel werden. Dann, gegen 10, kommt er endlich: der kleine Ire mit der großen Stimme. Und mit einer Show, die mich begeistert. Alleine mit einer Gitarre und ein, zweitausend Effekten und Loopdingsis. Genau die richtige Mischung aus Drama, Weltschmerz, Hoffnung und Humor. Plötzlich passt alles, sogar der Regen.
1 Gov’t Mule, Berlin, 19. Mai
Dank Wecker, Barron, Harper, Hansard und Rice durfte ich in diesem Jahr so einige echte „Mund-bleibt-offen-stehen-und-Augen-werden-feucht“-Konzertaugenblicke miterleben. Doch am stärksten spürte ich dieses Glücksgefühl Mitte Mai im Huxleys in Berlin: die beiden Sets, die Warren Haynes und seine Kollegen da gespielt haben, waren einfach nur perfekt; der Run von Lay Your Burden Down über Far Away > Stratus > Whisper In Your Soul > Time To Confess bis Million Miles From Yesterday war schlichtweg nicht von dieser Welt.
10 Stoppok – Operation 17
Schafft auch nicht jeder: Stoppok kam dieses Jahr mit dem 17. Studio-Werk seiner Karriere um die Ecke. Allein dafür gebührt Deutschlands unkapputbarstem Barden höchster Respekt. Dass dieses Album dann aber auch noch bergeweise tolle Songs enthält, ist umso feiner – Stücke wie „Rausch ab“, „Regenlied II“, „1 Weg hier raus“ oder „Planlos durch das All“ sind frisch, geistreich, absolut geschmackssicher produziert und performt; es ist eine wahre Freude. Stoppoks neues Material ist so gut, dass man ihm den einzigen Ausrutscher der „Operation 17“ („Friss den Fisch“, ein unnötiges „Dumpfbacke“-Ripoff) lächelnd nachsieht.
9 John Legend – Darkness And Light
Spätestens seit er das letzte Studioalbum der Alabama Shakes veredelt hat, gilt Blake Mills als einer der angesagtesten Produzenten der Stunde. Zu Recht: was auch immer dieser schluffihaft-schlacksig wirkende Kerl zur Zeit auch anfasst, wird zu Gold. Das gilt für eine Platte ganz besonders, von der hier später noch zu lesen sein wird. Das gilt aber auch für das fantastische neue Soloalbum von Jim James und eben für „Darkness And Light“ von R’n’B-Star John Legend. Ganz und gar nicht platte Soulmusik, der Mills clevere Arrangements spendiert, die den Kern des Songs jeweils zielsicher herausarbeiten. Dazu grandiose Gesänge und ein unfassbar cooler, knackiger Gesamtsound – das macht den Herren Mills und Legend so leicht keiner nach.
8 Open Hearts Society – Driftwood Radio
Als „Rural Folk Boogie“ bezeichnet das Trio seine Musik, und diese Beschreibung passt wie die Faust aufs Auge. Fünf Jahre nach „Love In Time“ folgt nun also „Driftwood Radio“, eine komplett unaufgeregte, wunderschöne Platte irgendwo zwischen Folk, Country und Blues. Dass Eric Schenkman in dieser Band so ganz und gar nicht nach seiner Hauptband Spin Doctors klingt, sondern wesentlich sanfter, versponnener und relaxter, überrascht zunächst, passt aber hervorragend. Mit seinen gerade mal acht Songs mag diese Veröffentlichung wie ein Minialbum wirken. Wer sich drauf einlässt, merkt aber schnell, wie groß(artig) „Driftwood Radio“ geworden ist.
(Zu den Songs von „Driftwood Radio“ gibt’s noch keine Videos, daher hier ein älterer Song der Band. You get the idea.)
7 Ben Harper & The Innocent Criminals – Call It What It Is
Hätte ja auch schief gehen können. Ben Harper trommelt seine Innocent Criminals nach fast sieben Jahren Funkstille wieder zusammen. In den Urlaub geschickt hatte er sie damals, weil er ihrer wohl ein wenig überdrüssig war. Doch das ist lange her – nach einer gefeierten Comeback-Tour kam dieses Jahr nun „Call It What It Is“. Das Album ist durchweg kurzweilig und bunt, Harper glänzt mit starken Songs und die Band groovt so famos wie eh und je. Meine einzige Kritik ist, dass das Ganze leider etwas überraschungsarm geraten ist. Doch das sei als Kritik auf allerhöchstem Niveau verstanden.
6 PROSE – Home Of The Brave
Meine Neuentdeckung des Jahres. Ein junges Trio aus Manchester, das Rap, Akustik-Folk und Pop auf eine Weise vermischt, wie ich sie bisher noch nicht gehört habe. Dabei spürt man deutlich, dass die Jungs tief im Hip Hop verwurzelt und beheimatet sind; andererseits aber auch ein Händchen für große Melodien haben. Kurzweilig, clever, wunderbar.
5 Bon Iver – 22, A Million
Album Nummer drei von Bon Iver also. Auf Waldhüttenliebeskummerfolk und großen Kammerpop folgt ein sperriger Hybrid aus klassischem Songwriting, (w)irren Samples, unzählbaren Grooves und kruder Zahlenmystik. Was bei den ersten paar Durchläufen erstmal gehörig fordert und überfordert, entpuppt sich nach und nach als Meisterwerk. Justin Vernon weiß in jeder Sekunde ganz genau, was er da tut und spendiert der Welt damit so ganz nebenbei auch noch eine Handvoll wunderbarer Melodien, die sich souverän aus den komplexen Klanglandschaften herausschälen. Und immer wieder tönt aus der Ferne ein Saxophon. Im besten Sinne ein anstrengendes Vergnügen.
4 The Avett Brothers – True Sadness
Produzentenguru Rick Rubin und die Gebrüder Avett scheinen einen Narren aneinander gefressen zu haben – immerhin ist „True Sadness“ bereits das vierte Album, dass die Alternative-Folk-Helden mit dem bärtigen Soundgenie aufgenommen haben. Es ist ein großer Wurf geworden! Die Avett Brothers tasten sich angstfrei in neue musikalische Gefilde vor und erkunden dabei weniger wie in der Vergangenheit eher schrammelige Rock-Ecken, sondern vielmehr elektronisches und Progrock-Terrain. Das geht deshalb gut, weil im Kern stets rustikale, leidenschaftliche Songs zu finden sind. Und so klingt dieses Album halt sowohl klassisch-zeitlos als auch modern und experimentierfreudig.
3 Die Höchste Eisenbahn – Wer bringt mich jetzt zu den Anderen
Was einst als loses Nebenprojekt begann, wurde spätestens 2016 zur obersten Instanz in Sachen Songwriter-Pop in Deutschland. Irre, wie viele Menschen unterschiedlichster musikalischer „Heimaten“ sich derzeit auf diese Band und ihre Songs einigen können. „Wer bringt mich jetzt zu den Anderen“ ist ein in jeder Hinsicht gelungener Nachfolger von „Schau in Lauf Hase“; die Herren Krämer und Wilking haben den Stil, wie sie die kleinen großen Dramen des Erwachsenseins in lakonische Lieder gießen, weiter perfektioniert. Schlau, aber nicht binsenweise. Eingängig, aber nicht beliebig. Herzlich, aber kein bisschen kitschig. Okay, nur ein ganz kleines bisschen.
2 Lawrence – Breakfast
Als diese Platte erschien, hatten Lawrence noch keinen Plattenvertrag. Kurz vor Jahresende konnte die Band um die höllisch talentierten Geschwister Clyde (23) und Gracie (19) bei einem der letzten Majorlabels unterschreiben. Wenn man sich anhört, wozu die beiden und ihre durchweg hervorragenden Mitmusiker im Stande sind, wird schnell klar, warum das geklappt hat: das hier ist geschmeidiger Pop mit ganz viel Funk und Soul, handwerklich über jeden Zweifel erhaben, dennoch frisch und zeitgemäß. Würde mich nicht wundern, wenn uns die Lawrence-Bande in Kürze von den oberen Charts-Rängen aus zuwinkt.
1 Dawes – We’re All Gonna Die Schonwieder Dawes? Ja, schon wieder. Aber nicht, weil ich halt ein treudoofer Fan bin, sondern weil dieses nur 15 Monate nach „All Your Favorite Bands“ wie aus dem Nichts gekommene Album einen Triumph auf ganzer Linie darstellt. Blake Mills (siehe oben) ist es zu verdanken, dass Dawes nicht einfach zum fünften Mal eine Platte im ähnlichen Stil aufgenommen haben, sondern ihren Sound deutlich erweitern konnten: viel mehr Keyboard, klangliche Spielereien an Schlagzeug und Bass, harmonisch gewagtere Songstrukturen und und und. Herz und Seele der Band sind dabei aber nicht auf der Strecke geblieben, im Gegenteil. Was einem hier so modern und frisch entgegentönt, sind einige der stärksten Songs im an starken Songs wahrlich nicht armen Dawes-Katalog.
Meine zehn Lieblingsalben 2016 gibt’s hier als Spotify-Playlist.
Seit einigen Tagen sind drei ältere Musikveröffentlichungen von meinereiner digital verfügbar: es handelt sich um die EPs „Eutritzsch City Limits“ (2005), „Stundevorwärts“ (2009) und „Filou“ (2010). In gewisser Weise bilden die drei eine Einheit, bestehen sie doch alle aus wilden Low-Fi-Wohnzimmeraufnahmen und zum Teil recht unfertigen Demos von Songs, die sonst nirgends zu finden sind.
Was mich bewogen hat, diese Machwerke bei iTunes, Google Play Music, Spotify und wasweissichnochwo verfügbar zu machen? Die Tatsache, dass ich hin und wieder auf einige dieser Songs angesprochen werde vielleicht. Oder der Umstand, dass ich manche dieser unfertigen „Wohnzimmermomente“ wunderschön und erhaltenswert finde. Wie auch immer: wer mag, kann sich die Sachen nun streamen, downloaden, anhören, abspeichern.
Gehört:
The 1975 – I Like It When You Sleep, For You Are So Beautiful …
Beginner – Advanced Chemistry
Bon Iver – 22, A Million
Blues Traveler – Live at 2015 Peach Festival
Blues Traveler – 2016-07-04 Red Rocks Amphitheatre, Morrison, CO
Dawes – We’re All Gonna Die
Dionysia – The Breach
Danny Dziuk – Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer
Gov’t Mule – The Tel-Star Sessions
Greyhounds – Change Of Pace
Die Höchste Eisenbahn – Wer bringt mich jetzt zu den anderen
Derek Hoke – Southern Moon
Durand Jones & The Indications – Durand Jones & The Indications
Laurence Jones – Take Me High
Lawrence – Audiotree Live Session
Kaleo – A/B
Dave Matthews – Live At Sweet Briar College 1996-04-14
Dave Matthews Band – Live Trax, Vol. 38: 1996-06-08 Saratoga Performing Arts Center
Frank Ocean – Blonde
Tom Odell – Spotify Sessions
Okkervil River – Away
Anderson Paak – Malibu
PROSE – Home Of The Brave
Felix Riebl – Paper Doors
Chris Robinson Brotherhood – Any Way You Love, We Know How You Feel
Chris Robinson Brotherhood – July 2016 Exclusive Tracks
Stoppok – Operation 17
The Veils – Total Depravity
Von Wegen Lisbeth – Grande
Weezer – Spotify Sessions
Jack White – Acoustic Recordings 1998-2016
Wilco – Schmilco
Gesehen:
89/90 (Theaterstück), Schauspielhaus, Leipzig
Baru, Neues Schauspiel, Leipzig
Calexico, Parkbühne Geyserhaus, Leipzig
Fins, Neues Schauspiel, Leipzig
Gyda, Botanischer Garten, Vilnius
Damien Rice, Botanischer Garten, Vilnius
Ben Harper & The Innocent Criminals, Columbiahalle, Berlin
The Jack Moves, Columbiahalle, Berlin
Damien Rice, Parkbühne Clara-Zetkin-Park, Leipzig
Hanna Leess, Parkbühne Clara-Zetkin-Park, Leipzig
The Tallest Man On Earth, Parkbühne Geyserhaus, Leipzig
The Tarantula Waltz, Parkbühne Geyserhaus, Leipzig
Gelesen:
Oneiros – Markus Heitz
Universalcode 2020 – Christian Jakubetz
Panikherz – Benjamin von Stuckrad-Barre
Gehört:
Matt Andersen – Honest Man
Joseph Arthur – The Family
Band Of Horses – Why Are You OK
James Blake – The Colour in Anything
Boy George – This Is What I Dub Vol. 1
Jake Bugg – On My One
Aaron Comess – Live 2016
The Coral – Distance Inbetween
DMA’s – Hills End
Fossil Collective – Flux
Garbage – Strange Little Birds
Gov’t Mule – 2016-05-19 – Huxley’s, Berlin, DE
Gov’t Mule – 2016-05-20 – Fabrik, Hamburg, DE
Ben Harper & The Innocent Criminals – Call It What It Is
Ben Harper & The Innocent Criminals – Live From Red Rocks Amphitheatre 9.15.15
Mayer Hawthorne – Man About Town
Max Jury – Max Jury
Last Shadow Puppets – Everything You’ve Come To Expect
Lukas Graham – Lukas Graham (Blue Album)
Dave Matthews Band – Live Trax, Vol. 37: 1992-11-11 Trax, Charlottesville, VA
Dave Matthews Band – Warehouse 10 Volume 4
M83 – Junk
My Brothers And I – Live From Mississippi Studios
Tom Odell – Wrong Crowd
Gregory Porter – Take Me To The Alley
Próxima Parada – Próxima Parada
Radiohead – A Moon Shaped Pool
Mavis Staples – Livin‘ On A High Note
Travis – Everything At Once
Various Artists – Day Of The Dead
Water And Sand (Kim Taylor & Todd Thibaud) – Early Recordings EP
Water And Sand (Kim Taylor & Todd Thibaud) – Water And Sand
Weezer – White Album
Yeasayer – Amen & Goodbye
Yeasayer – Good Evening Washington D.C., Live at 9.30 Club
Gesehen:
Gloria, Alter Schlachthof, Dresden
Gov’t Mule, Huxley’s, Berlin
Gov’t Mule, Fabrik, Hamburg
New Orleans Saxony Gospel Choir, Markt, Leipzig
Sarah & Julian, Alter Schlachthof, Dresden
Rozhinkes Duo feat. Karolina Trybala, Moritzbastei, Leipzig
Konstantin Wecker & Band, Gewandhaus, Leipzig
Gelesen:
Navid Kermani – Einbruch der Wirklichkeit. Auf dem Flüchtlingstrek durch Europa
John Popper with Dean Budnick – Suck and Blow: And Other Stories I’m Not Supposed to Tell
Rainer M. Schießler – Himmel. Herrgott. Sakrament. Eintreten statt austreten
Barbara Wenz – Das Farnese-Komplott
Gehört:
Luther Allison – Songs From The Road
AnnenMayKantereit – Alles nix Konkretes
Blossoms – At Most A Kiss EP
Blossoms – Blow Rose EP
Blossoms – Charlemagne EP
Blue Rose Code – Grateful EP
The Cat Empire – Rising With The Sun
Chef’Special – Chef’Special EP
Andy Cooper – Room To Breathe
Christopher The Conquered – I’m Not Famous Yet EP
Element Of Crime – Wenn der Wolf schläft müssen alle Schafe ruhen EP
Jack Garratt – Phase
Gene – Lost In The Fog (1993-2004, bootleg)
Giant Kitty – This Stupid Stuff
Rhiannon Giddens – Factory Girl EP
Samm Henshaw – The Sound Experiment
Joshua Hyslop – In Deepest Blue
Joshua Hyslop – Living & Dying EP
Elton John – Wonderful Crazy Night
Lawrence – Breakfast
Clyde Lawrence – The Rewrite (Original Motion Picture Soundtrack)
Jon Licht – Silence & The Still
Jeremy Loops – Trading Change
G Love & Special Sauce – Love Saves The Day
Dave Matthews Band – DMBlive 1994-02-22 Trax, Charlottesvilla, VA
Jimi Charles Moody – Islington
The Pines – Above The Prairie
Planet Of The Abts – All Things The Valley
Planet Of The Abts – Planet Of The Abts
Charlie Puth – Nine Track Mind
Chris Robinson Brotherhood – 2016 New Years Run Selections (Raven’s Reels)
Bill Ryder-Jones – West Kirby County Primary
Secret Source – Rotating EP
Shurman – East Side Of Love
Luke Sital-Singh – The Breakneck Speed Of Tomorrow
Leo Stannard – Free Rein EP
Stolen Ogre – Road To Jericho
SWMRS – Drive North
Lawrence Taylor – Bang Bang EP
Various – God Don’t Never Change: The Songs of Blind Willie Johnson
Various – Day Of The Dead (album preview)
Walking On Cars – Everything This Way
Zayn – Mind Of Mine
2zueins! – Plus X EP
Gesehen:
Emiliy’s Giant, Werk II, Leipzig
Kafka Tamura, Werk II, Leipzig
Lot, Werk II, Leipzig
SAFI, Werk II, Leipzig
João Soeiro e amigos, Fora de Moda, Lissabon
The Stamp, Täubchenthal, Leipzig
The View, Täubchenthal, Leipzig
Gelesen:
Christian Gailus – Glashaus (2)
Scott Mills – Love You Bye: My Story
Peter Richter – 89/90
Christiann Hennecke & Gabriele Viecens – Der Kirchenkurs. Wege zu einer Kirche der Beteiligung
Reinhard Körner – Kirchisch für normale Menschen
Heinz Strunk – Der goldene Handschuh
Auch, wenn wir zur Zeit nicht täglich am Start sind, passiert drüben auf Heldenstadt.de doch Einiges! So ist seit ein paar Tagen der inzwischen 20. Leipzig-Podcast von Guido und mir online – diesmal huldigen wir einem echten Leipziger Original. Und seit heute morgen gibt’s die taufrische „The Sound Of Leipzig“-Playlist: jeden Monat mixen wir die spannendsten Bands der Stadt mit den tollsten Künstlern, die dieser Tage in Leipzig zu Gast sind. Es ist jedes Mal aufs Neue ein Vergnügen, die Liste zusammenzustellen – so auch im März. Viel Spaß beim Hören und Entdecken!
So einen Schalttag kriegt man ja nur alle vier Jahre, also sollte man ihn auch nutzen – mindestens für einen Blogeintrag, besser noch für die Veröffentlichung von Musik! Dann nutz ich ihn doch glatt mal für beides …
Heiko und ich machen ja seit 2005 als Duo Musik. Im Jahr 2006 gaben wir uns nach vier, fünf mehr oder weniger „namenlosen“ Gigs den Namen 2zueins! Damit markiert das Jahr 2016 den zehnten Bandgeburtstag. Und das feiern wir mit drei ziemlich coolen Remixen, die Freunde von uns anlässlich unseres Zehnten gebastelt haben. Alle Infos zu PLUS X, so heißt die neue EP, stehen auf unserer Website. Reinhören könnt Ihr z.B. bei Spotify.
Das war also 2015. Es beginnt in Weinsberg und mit einem Rückflug gen Leipzig. Dann Brighton. Hof. Dresden. Werdau, immer wieder und immer gern. London. Trebsen. New York. Washington. Boston. Englewood, New Jersey. Erfurt. Sheffield. Frankfurt. Berlin. Düsseldorf. München. Bari. Markkleeberg. Wunderbare Reisen, Wiedersehen mit alten Freunden. Ob in Manhattan oder Schwedt: das gute Gefühl, willkommen zu sein. Unvergessliche Stunden auf zwei Kontinenten. Zweiter Platz für 2zueins! beim Slam in der ausverkaufen Moritzbastei. Überhaupt, so viele Konzerte gespielt wie lange nicht. Voller Stolz „Kratzer“ rausgehauen, meine Solo-EP. Vorbereitungen für den Katholikentag. Erkundungen. Steuergruppen. Großtreffen. Protokolle. Die neue Propstei. Neuerdings „Einzelpersönlichkeit“ im Diözesanrat. Diözese neuerdings ohne Bischof. Tolle Feiern: 50. Geburtstag hier, Silberhochzeit da. Die Taufe des Patenkindes. Ein weiteres Patenkind. Schon mehr als fünf Jahre an Heldenstadt.de mitbauen, geil. (Viel zu) viele Serien bingegewatcht. Unwirklich: das dritte Weihnachten seit Mutterns Tod. Das erste ohne Bärbel (Du fehlst). Nachdenken über Veränderung. Tiefe Dankbarkeit für das Erreichte, Erlebte, Erfahrene. Und dann ein Jahresende zwischen Wunder und Hiobsbotschaft. Gelernte Lektion 2015? Tu nie was, nie was ohne Musik.
Danke, werter Besucher, für’s Mitlesen, Dabeisein, Begleiten und Beobachten im Jahr 2015 – ich freue mich auf 2016 und viele neue Lieder, Bücher, Reisen, Eindrücke, Momente und Blogeinträge.