Mein 2018: Lieblingskonzerte

10 – Calexico, Leipzig, 6. Juli
Da lag Cumbia in der Luft! Diese Musik mit den kolumbianischen Wurzeln hat es den Calexico-Männern derzeit besonders angetan. Dazu Charmebolzen Joey Burns, der zwischendurch auch schon mal mit den Kindern im Publikum smalltalkt … Ein weiterer stimmungsvoller Abend an der Eutritzscher Parkbühne.

09 – Kettcar, Leipzig, 1. Februar
Zwar hat mich das letzte Album „Ich vs. Wir“ nicht so recht „gekriegt“. Aber wenn Kettcar in deiner Stadt spielen, dann gehst Du da hin. Und wirst nicht enttäuscht! Immer wieder verblüffend, wie viele große Songs dieser Marcus Wiebusch über die Jahre verzapft hat.

08 – The Cat Empire, Leipzig, 4. Juli
Wieder die Parkbühne, zwei Tage vor Calexico. The Cat Empire aus Australien sind mal wieder auf Tour (es war nur ein Jahr Pause, fühlte sich aber an, als hätte ich sie ewig nicht gesehen). Das wird sich wohl nie ändern: TCE-Shows machen zutiefst glücklich und erneuern das Grundvertrauen auf das Gute in den Menschen.

07 – Vocalconsort Leipzig, Leipzig, 26. Januar
Auftakt der „Abendlob“-Musikreihe in der neuen Propsteikirche, an deren Konzeption und Durchführung ich ehrenamtlich mitwirke. Das Vocalconsort Leipzig hat die Premierenbesucher restlos begeistert. In dieser Stadt gedeiht ja so manch gutes Vokalensemble. Dieses hier überzeugt auf ganzer Linie.

06 – Chris Barron, London, 29. Januar
Als Mischung aus Talkshow und Solokonzert war dieser Abend im lauschigen „The Islington“ gedacht – und genau die haben die etwa vierzig Gäste (ausverkauft!) auch bekommen. Chris brilliert in beiden Disziplinen als welt- und wortgewandter Geschichtenerzähler und so wird die Show eine höchst unterhaltsame Rückschau auf 30 Jahre im Rockbusiness.

05 – Faber, Leipzig, 28. September
Klar gefällt sich dieser Julian Pollina in der Rolle des kauzigen Bohemiens, den die Frauen verehren und mit dem die Männer Rotwein saufen wollen. Er füllt sie aber auch klasse aus, hat viel zu erzählen und kann wirklich was. Dann noch diese famose Band um ihn herum – Faber und seine Musik sind ein Erlebnis.

04 – Ben Folds, Berlin, 17. Mai
Wer auch immer die Idee hatte, Ben Folds für ein Konzert in die Berliner Passionskirche zu locken, hatte genau den richtigen Riecher. Folds passte da ganz wunderbar hin und lieferte einen Abend, bei dem nicht nur ich mir abwechselnd Tränchen des Lachens und Tränchen der Rührung aus dem Gesicht wischen musste.

03 – Pinegrove, Berlin, 3. Dezember
Ein hipper Laden auf dem RAW-Gelände. Eine Band, die eigentlich schon im letzten Winter in Berlin spielen wollte, dann aber pausieren musste. Was die Vorfreude und die Erwartungen der aus aller Welt angereisten Fans nur noch erhöhte. Doch Pinegrove liefern in jeder Hinsicht und spielen mal eben zwei komplette Alben von vorne bis hinten.

02 – The Tallest Man On Earth, Berlin, 22. September
Dieser kleine drahtige Kerl ganz alleine auf der Bühne des Studios 1 im ehemaligen Berliner Funkhaus in der Nalepastraße: welch surreales Setting! Der Tallest Man On Earth singt, spielt, tanzt, rennt um sein Leben und erhält dafür am Ende völlig zu Recht stehende Ovationen.

01 – Chris Robinson Brotherhood, Hamburg, 2. März
Stell dir vor, Deine Rhythmusgruppe steckt witterungsbedingt auf dem Dubliner Flughafen fest, aber Du willst Deine Hamburg-Show heute Abend einfach nicht absagen. Was tun? Genau, Du machst das Beste draus, spielst ungeprobt eine Art Unplugged-Show in Trio-Besetzung und bescherst Deinen begeisterten Fans einen Abend für die Ewigkeit.

Siehe auch:
Lieblingskonzerte 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009.

Mein 2018: Lieblingsalben

10 The Decemberists – I’ll Be Your Girl
Spätestens in diesem Jahr hat dieser back-to-the-80s-Trend auch Acts erreicht, die ich normalerweise gerade dafür schätze, dass sie ganz und gar nicht nach den Achtzigern klingen: Dawes, Josh Rouse – und auch The Decemberists. Die Folkrocker aus Portland spielen auf „I’ll Be Your Girl“ mit Synthie-Arpeggios, Flanger-Drums, Saxophon-Solos, Fretless-Bässen und U2-Gitarren. Liest sich, als wäre das Musik zum Wegrennen. Doch auf wunderbare Weise funktioniert dieser Klang-Ausflug. Was an den starken Songs liegt („Cutting Stone“, „Sucker’s Prayer“ oder das geniale „Russalka, Russalka / The Wild Rushes“). Und daran, dass Colin Meloy & Co. diese Soundelemente stets gezielt und geschmackssicher einzusetzen wissen.

9 Van William – Countries
„Was sind das bloß für Menschen die Beziehungen haben / Betrachten die sich denn als Staaten?“ Diese Zeile von Heinz-Rudolf Kunze kommt mir in den Sinn, wenn ich an das Solo-Debüt von Ex-Port O’Brien-Sänger Van William denke. Auf „Countries“ verarbeitet der Fischersohn aus Alaska unter anderem das Ende einer sechsjährigen, naja… Beziehung und benutzt genau das gleiche Bild: ihn fessele die idea of two people in a relationship acting as separate countries, hat er in einem Interview gesagt. Mehr noch, er schlägt sogar den ganz großen Bogen zur Politik und vergleicht derart Zwischenmenschliches mit dem aktuellen politischen Klima in den USA. Was die Platte so charmant macht: diese inhaltliche Schwere hört man den im sonnigen Kalifornien aufgenommenen Songs kaum an – ein faszinierender Kontrast.

8 Ben Harper & Charlie Musselwhite – No Mercy In This Land
Wie relevant Blues als Protestmusik im Jahr 2018 ist, beweisen Ben Harper (Gitarre, Gesang) und Charlie Musselwhite (Mundharmonika, Gesang) auf ihrem zweiten gemeinsamen Album: sie besingen wütend die Flüchtlingspolitik der aktuellen US-Regierung, gehen gnadenlos mit der eigenen (überwundenen) Alkoholabhängigkeit ins Gericht, berühren mit Zeilen übers Älterwerden (Harper) oder gar den Mörder seiner Mutter (Musselwhite). Handwerklich sind die zwei und ihre Mitmusiker freilich über jeden Zweifel erhaben und die nahezu komplett live im Studio eingespielten Stücke klingen durchweg beseelt und zutiefst authentisch.

7 Lawrence – Living Room
Was für ein Jahr für die Geschwister Clyde und Gracie Lawrence und ihre Band! Ausverkaufte Konzerte, Touren durch die Vereinigten Staaten und Europa, ein erster Auftritt in einer landesweiten Late-Night-TV-Show. Vor allem aber: die Sache mit dem schwierigen zweiten Album souverän gemeistert. „Living Room“ bringt einerseits mehr von diesem gut gelaunten Funk-Pop, mit dem Lawrence sich einen Namen gemacht haben. Andererseits ist da eine neue Reife und Tiefe hörbar, der Mut zur Reduktion, zum Detail. Was die Sache gleich noch viel interessanter macht.

6 Dave Matthews Band – Come Tomorrow
Was für ein Jahr aber auch für Dave Matthews und sein Millionenunternehmenseine Band! Erst der Rausschmiss von Geiger Boyd Tinsley, der sich vor Gericht dem Vorwurf der sexuellen Nötigung stellen muss. Dann die erste Tour seit 2016, und das ohne Gründungsmitglied Tinsley, dafür mit dem neuen Keyboarder Buddy Strong. Und zwischen all dem stand da noch die Fertigstellung des lang erwarteten neunten Albums der Dave Matthews Band auf der To-Do-Liste. „Come Tomorrow“ ist ein Sammelsurium aus verschiedenen zwischen 2006 und 2017 abgehaltenen Aufnahmesessions, mit vier Produzenten und wechselnden Musiker-Line-Ups. Hätte also auch mächtig schief gehen können, hat aber geklappt. Matthews und seine Kollegen klingen auf „Come Tomorrow“ verblüffend zeitgemäß; live soll die Band in diesem Sommer eine Sensation gewesen sein.

5 Isaac Gracie – Isaac Gracie
Die Musik des langhaarigen Londoners ist absolut nicht innovativ oder revolutionär. Aber sie ist sagenhaft gut. Isaac Gracie sieht aus, als hätten wir noch 1993, doch er schreibt und singt im besten Sinne zeitlose Songs – über sich selbst, die Liebe, den Alkohol, über Hoffnung und Verzweiflung. Mal erinnert er mich an Nick Drake, mal an Jeff Buckley, was ja nicht die schlechtesten Assoziationen sind. Trotzdem ist da ein eigenständiger Gracie-Sound, eine durchaus selbstbewusste Haltung; für’s bloße Zitieren oder Nachahmen ist er viel zu clever und versiert. Meine persönliche Singer-/Songwriter-Entdeckung des Jahres.

4 Dawes – Passwords
Mir war vollkommen klar, dass der Nachfolger zu „We’re All Gonna Die“ ebendieses Meisterwerk im Dawes-Katalog nicht würde toppen können. Muss es auch gar nicht. Dafür sind die einzelnen Alben der Band zu verschieden, auch erwarte ich von keiner Band, dass sie sich ständig überbieten muss. Tatsächlich ist „Passwords“ ziemlich anders als „We’re All Gonna Die“. War die 2016er Platte sowas wie der perfekte Soundtrack für einen Nachmittag mit Freunden am Strand, so ist die 2018er eher Musik für einen Winterabend mit Scotch und schweren Gesprächen. Dawes verhandeln auf „Passwords“ die ganz großen Themen wie gesellschaftlichen Zusammenhalt, ewige Liebe und technischen Wandel und packen dies in ein synthesizerlastiges, geradezu spaciges Klanggewand. Und machen damit mal wieder alles richtig.

3 Pinegrove – Skylight
Warum Pinegrove seit Herbst 2017 eine knapp einjährige Zwangspause eingelegt haben, lässt sich nicht kurz und knapp erklären, dafür aber in aller Ausführlichkeit nachlesen. Schön, dass die Band seit September wieder „da“ ist und „Skylight“ nun doch erschienen ist. Wie keine andere Band mixen Pinegrove Indie-Rock und Alternative Country. Verblüffend, wie viel Tiefe und Seele auch in diese Anderthalbminüter passen, die sie immer wieder zwischen ihren längeren Songs einstreuen. Nach wie vor: das Kollektiv um Evan Stephens Hall hat eine große Zukunft vor sich.

2 Blues Traveler – Hurry Up & Hang Around
Blues Traveler-Fans mussten in letzter Zeit sehr geduldig sein – erst wurde das im Mai 2017 eingespielte Album für den Herbst des gleichen Jahres angekündigt. Dann für Januar 2018. Dann für Juni 2018. Nur, um es im Mai auf den Oktober zu verschieben. Doch dann kam es wirklich, und für die Warterei wurde man bestens entschädigt. Kaum zu glauben, dass dies der Output einer Band ist, die bereits mehr als 30 gemeinsame Jahre auf dem Buckel hat. Die Zeit der Songwriting-Kooperationen und Soundexperimente ist erstmal vorbei. Lustigerweise hat uns genau das das inspirierteste und selbstbewussteste Blues Traveler-Album seit vielen Jahren beschert.

1 Brandi Carlile – By The Way, I Forgive You
Die Geschichten, die Brandi Carlile auf diesem Album erzählt, berühren mich zutiefst. Das geht mit der Titelzeile los, gerichtet an jenen Pastor, der sich weigerte, Brandi im Teenageralter zu taufen, weil sie schon damals offen mit ihrer Homosexualität umging. Da ist „The Mother“, in dem sie die Liebe zu ihrer Tochter Evangeline besingt. Da ist aber auch die Story von „Sugartooth“, der den Drogen nicht entsagen konnte. Und und und. Dass Carlile zu den ganz großen Sängerinnen unserer Zeit gehört, war ja lange klar. „By The Way, I Forgive You“ ist ihr bisheriges Meisterwerk. Und das Herzergreifendste, was ich in diesem Jahr hören durfte.

Meine zehn Lieblingsalben 2018 gibt’s hier als Spotify-Playlist.

Siehe auch:
Lieblingsalben 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2006, 2005, 2004.

Musikalische Zeitreise: dunkelblau-Album von 2003 jetzt auf Spotify & Co

Fünfzehn Jahre ist es her, dass Matthi Frommann und ich unter dem Projektnamen dunkelblau ein gemeinsames Musikalbum veröffentlicht haben. Zwei Freunde auf der Suche nach dem Pop. Die gemeinsam probieren, ob – und wenn ja, wie – man Singer-/Songwriter-Titel in ein modernes, zeitgemäßes Klanggewand hüllen kann. In der Zwischenzeit, so der Name der Platte, warf bei ihrer ersten Veröffentlichung sogar drei kleine Internet-Hits auf längst vergessenen Plattformen wie Musikliga, mp3.de und BeSonic ab: „Lass mich“ mit der schönen Sologitarre am Schluss, das schräge „Wehgetan“ und den – für unsere Verhältnisse – Rocker „Regentropfen“.

Dennoch führte das komplette Album bislang ein digitales Schattendasein. Damals haben wir zwar ein paar hundert CD-Rs in Umlauf gebracht (und waren darauf Stolz wie Bolle: Hochglanz-Pop, aber eben DIY!), doch mehr als ein paar Soundcloud-Schnipsel waren zuletzt nicht mehr verfügbar. Fast forward ins Jahr 2018: fünfzehn Jahre später haben wir uns den Kram nochmal angehört, den guten marQs Plietsch bei Authentic Audio in Hof um ein sanftes, aber hörbares Remastering gebeten und das Album um drei bislang unveröffentlichte Demos als Bonus Tracks erweitert.

„In der Zwischenzeit (2018 Remaster)“ ist ab sofort überall dort erhältlich, wo es online Musik gibt; z.B. bei Amazon MP3, iTunes, Spotify, CD Baby, Google Play Music, Apple Music, Youtube Music u.v.a. Matthi und ich wünschen viel Spaß bei dieser musikalischen Zeitreise an den Anfang des Jahrtausends! 🙂

3. Quartal 2018

Gehört:
Arthur Buck – Arthur Buck
Blues Traveler – 1995-10-24 – CSU Convocation Center, Cleveland, OH
Blues Traveler – 1998-08-01 – Montage Mountain, Scranton, PA (H.O.R.D.E tour)
Blues Traveler – 1998-08-05 – Jones Beach Amphitheater, Wantagh, NY (H.O.R.D.E tour)
Blues Traveler – 1998-08-08 – Blockbuster-Sony Entertainment Center, Camden, NJ (H.O.R.D.E tour)
Blues Traveler – 2018-08-15 – Rochester Opera House, Rochester, NH
Blues Traveler – 2018-08-18 – Boarding House Park, Lowell, MA
Blues Traveler – 2018-08-26 – Lockn‘ Festival, Arrington, VA
Brandi Carlile – By The Way, I Forgive You
Aaron Comess & The Air Conditioned Gypsies – 2018-07-29 – Rockwood Music Hall 2, New York, NY
The Coral – Move Through The Dawn
Miles Davis – Black Beauty: Miles Davis at the Filmore West
Dawes – AXS Patio Sessions
Dawes – Live At Amoeba Music
Dawes – 2018-08-23 – Wolf Trap National Park for the Performing Arts
Dead & Company – 2018-06-30 – Autzen Stadium, Eugene, OR
Brett Dennen – Here’s Looking at You Kid
Dunkelblau – In der Zwischenzeit (2018 Remaster)
Kyle Falconer – No Thank You
Garbage – Version 2.0 (20th Anniversary Deluxe Edition
God Street Wine – 2018-08-01 – City Winery, Washington, DC
God Street Wine – 2018-08-02 – Ardmore Music Hall, Philadelphia, PA
God Street Wine – 2018-08-04 – City Winery, New York City, NY
Gov’t Mule – 2018-07-21 – Dark Side Of The Mule @ Peach Music Festival 2018
Gov’t Mule – 2018-07-25 – The Freeman Stage @ Bayside, Selbyville, DE
Tom Grennan – Lighting Matches
Hudson Taylor – Bear Creek to Dame Street
Lenny Kravitz – Raise Vibration
Lawrence – Living Room
Dave Matthews & Tim Reynolds – Blenheim Vineyards Painted Series
Dave Matthews & Tim Reynolds – Farm Aid 2018
Dave Matthews Band – 2018 Tour Highlights (aud)
Dave Matthews Band – 2018-06-02 – Blossom Music Center, Cuyahoga Falls, OH
Dave Matthews Band – 2018-07-06 – Deer Creek, Noblesville, IN
Dave Matthews Band – 2018-07-13 – Saratoga Springs, NY
Dave Matthews Band – 2018-07-14 – Saratoga Springs, NY
Dave Matthews Band – 2018-07-20 – Raleigh, NC
Dave Matthews Band – 2018-07-27 – West Palm Beach, FL
Dave Matthews Band – 2018-07-28 – West Palm Beach, FL
Dave Matthews Band – 2018-07-29 – The Wharf Amphitheater, Orange Beach, AL
Dave Matthews Band – 2018-08-24 – Fiddler’s Green Amphitheatre, Englewood, CO
Dave Matthews Band – 2018-08-31 -The George, WA
Dave Matthews Band – 2018-09-01 -The George, WA
Dave Matthews Band – Live Trax, Vol. 45: 2013-06-29 – Susquehanna Bank Center, Camden, NJ
Jason Mraz – Know.
My Brothers & I – Heartbeat
Neville Jacobs – Neville Jacobs
Phish – Live Bait Vol. 13
Phish – Live Bait Vol. 14
Shake Stew – Rise and Rise Again
Sunset Sons – The River EP
The Tallest Man On Earth – When The Bird Sees The Solid Ground
Years & Years – Palo Santo
YUNGBLUD – 21st Century Liability

Gesehen:
Calexico, Parkbühne Geyserhaus, Leipzig
The Cat Empire, Parkbühne Geyserhaus, Leipzig
Depedro, Parkbühne Geyserhaus, Leipzig
Domchor Eichstätt, Propsteikirche, Leipzig
Faber, Felsenkeller, Leipzig
Esther Langer, Propsteikirche, Leipzig
Steiner & Madlaina, Felsenkeller, Leipzig
The Tallest Man On Earth, Funkhaus, Berlin

Gelesen:
Julius Fischer – Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung
Lukas Rietzschel – Mit der Faust in die Welt schlagen
Alexander Schimmelbusch – Hochdeutschland
David Sedaris – Calypso

2. Quartal 2018

Gehört:
Arctic Monkeys – Tranquility Base Hotel & Casino
As The Crow Flies – 2018-04-17 – Capitol Theater, Port Chester, NY
Marc Broussard – Easy To Love
Dawes – Passwords
Dead & Company – 2018-05-30 – Xfinity Center, Mansfield, MA
DMA’s – For Now
Doc Robinson – Ring Of Love
Doc Robinson – Licks Vol. 1
Eels – The Deconstruction
Die Fantastischen Vier – Captain Fantastic
Simone Felice – The Projector
Gin Blossoms – Mixed Reality
Isaac Gracie – Isaac Gracie
Daniel Heinze – Komm, wir tanzen (Remix)
Jim James – Uniform Distortion
Stu Larsen & Natsuki Kurai – II
Lawrence – Breakfast: Unscrambled (Acoustic Sessions)
Karen Mansfield – Thistle & Boon
Dave Matthews – NPR Tiny Desk Concert
Dave Matthews Band – 2018-05-26 – Cellairis Amphitheatre @ Lakewood, Atlanta, GA
Dave Matthews Band – 2018-06-16 – BB&T Pavilion, Camden, NJ
Dave Matthews Band – 2018 Tour Highlights
Dave Matthews Band – A Limited Edition Companion to Come Tomorrow
Dave Matthews Band – Come Tomorrow
Dave Matthews Band – Warehouse 10 Volume 6
Dave Matthews Band – Warehouse 10 Volume 7
Morcheeba – Blaze Away
Van Morrison & Joey DeFrancesco – You’re Driving Me Crazy
Mt. Joy – Mt. Joy
Okkervil River – In the Rainbow Rain
Old Crow Medicine Show – Volunteer
Ann Paul – Stay
Charlie Puth – Voicenotes
Chris Robinson Brotherhood – Winter 2018 #freakeurope Tour Exclusive Tracks
Josh Rouse – Love In The Modern Age
Luke Sital-Singh – Weight Of Love

Gesehen:
Fabrik, Propstei Open Air, Leipzig
Ben Folds, Passionskirche, Berlin
Matt Holubowski, Passionskirche, Berlin
Propsteichor, Propsteikirche, Leipzig

Gelesen:
Markus Heitz – Die Meisterin
Manfred Lütz – Der Skandal der Skandale
Benjamin von Stuckrad-Barre – Ich glaub, mir geht’s nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen (Remix 3)
Dimitrij Wall – Gott will uns tot sehen

„Komm, wir tanzen“ – jetzt neu als Remix mit spannender B-Seite

Ab heute überall, wo’s online Musik gibt: der „JZ Beat Mix“ meines Songs „Komm, wir tanzen“ aus dem aktuellen Album „Viel zu lang zu leise“ – gebastelt von Jonas Zimmermann, mit dem wir 2zueins!ler bereits auf unserer 2016er EP „Plus X“ zusammenarbeiten durften. Außerdem hab ich noch eine B-Seite dazu gepackt. Der „Johnzndahelk-Mix“ des Stückes „Lass los“ (aus dem „Gewinner“-Album von 2005) entstand vor ziemlich genau zehn Jahren. Mein Freund John Helke (R.I.P.) hat mit dem Song herumexperimentiert und mir eine mp3 davon geschickt. Jetzt hat marQs Plietsch bei Authentic Audio Johns Demo release-tauglich gemacht und ich kann es endlich mal als kleine Hommage und Erinnerung an „Johnzndahelk“ in die Welt entlassen.

Die beiden Tracks findet Ihr ab sofort u.a. bei Spotify, Google Play, Apple Music und Amazon Music – viel Vergnügen!

Neues Lyrics-Video zu „London im Regen“ #ListentoLeipzig

Was Frisches zum Angucken, Mitlesen und Mitsingen: mein 2zueins!-Bandkumpan Heiko Dietze hat ein Lyrics-Video zu „London im Regen“ gezaubert, dem ersten Song auf meinem aktuellen Soloalbum „Viel zu lang zu leise“ (gibt’s hier digital und hier als CD inkl. Live-Bonusalbum). Danke, Heiko – und allseits viel Spaß beim Anschauen!

1. Quartal 2018

Gehört:
Jed Appleton – Disappointment Panda
Jed Appleton – Waken Up The Woken
Chris Barron – 2018-02-28 – Pink’s, New York City, NY
Chris Barron & Lach – 2018-01-29 – In Conversation, The Islington, London, UK
Blues Traveler – 2018-01-26 – House of Blues, Boston, MA
Blues Traveler – 2018-02-09 – Variety Playhouse, Atlanta, GA
Blues Traveler – 2018-02-23 – Irving Plaza, New York, NY
Calexico – The Thread That Keeps Us
Aaron Comess – Sculptures
Aaron Comess Group – 2018-02-12 – Rockwood Music Hall, New York, NY
Cordovas – Cordovas
The Decemberists – I’ll Be Your Girl
Brett Dennen – Let’s …
The Devotees – Gimme Gimme
The Disco Biscuits – 2017-12-28 – PlayStation Theater, New York, NY
The Disco Biscuits – 2017-12-29 – PlayStation Theater, New York, NY
The Disco Biscuits – 2017-12-30 – PlayStation Theater, New York, NY
The Disco Biscuits – 2017-12-31 – PlayStation Theater, New York, NY
Doc Robinson – The Musicol Sessions
Anderson East – Encore
George Ezra – Staying at Tamara’s
Genghar – Where Wildness Grows
Gov’t Mule – 2017-12-31 – The Beacon Theatre, New York City, NY
Glen Hansard – Between Two Shores
Ben Harper – Let’s Be Frank (Official Soundtrack)
Ben Harper & Charlie Musselwhite – No Mercy In This Land
Jimi Hendrix – Both Sides Of The Sky
Hudson Taylor – Feel It Again EP
Joshua Hyslop – Echos
Rhys Lewis – Bad Timing
Jeremy Loops – Critical as Water
Mempho All-Stars (feat. Robert Randolph, John Popper et.al.) – 2017-10-07 – Mempho Music Festival, Memphis, TN
My Morning Jacket – 2017-12-29 – 1st Bank Center, Broomfield, CO
My Morning Jacket – 2017-12-30 – 1st Bank Center, Broomfield, CO
My Morning Jacket – 2017-12-31 – 1st Bank Center, Broomfield, CO
New York Electric Piano – State Of The Art
Phish – 2017-12-28 – MSG, New York City, NY
Phish – 2017-12-29 – MSG, New York City, NY
Phish – 2017-12-30 – MSG, New York City, NY
Phish – 2017-12-31 – MSG, New York City, NY
Phish – The Leaked SBD Tracks Project
Nathaniel Rateliff & The Night Sweats – Tearing at the Seams
The Ries Brothers – The View From The Outside
Chris Robinson Brotherhood – 2018-03-02 – Übel & Gefährlich, Hamburg, Germany
Olli Schulz – Scheiß leben, gut erzählt
Luke Sital-Singh – Just A Song Before I Go
Spin Doctors – 1991-02-12 – Nightingale Bar, New York, NY (The Giblin Tapes, #42)
Spin Doctors – 1992-04-19 – Earlham College, Richmond, IN (The Giblin Tapes, #23)
Spin Doctors – 1992-07-31 – Boathouse, Norfolk, VA (The Giblin Tapes, #28)
Spin Doctors – 1992-10-07 – Kirby Center, Wilkes-Barre, PA (The Giblin Tapes, #29)
Spin Doctors – 1992-10-17 – Cameo Theater, Miami Beach, FL (The Giblin Tapes, #32)
Spin Doctors – 1992-11-05 – Bogart’s, Cincinatti, OH (The Giblin Tapes, #25)
Spin Doctors – 1993-08-30 – Aladdin Theater, Las Vegas, NV (The Giblin Tapes, #24)
Spin Doctors – 1993-09-18 – The Palais Theatre, Melbourne, Australia (The Giblin Tapes, #31)
Spin Doctors – 1993-09-19 – The Palace, Melbourne, Australia (The Giblin Tapes, #30)
Spin Doctors – 1993-10-07 – Brixton Acadamy, London, UK (The Giblin Tapes, #33)
Spin Doctors – 1996-07-01 – Pine Knob, MI (The Giblin Tapes, #34)
Spinning Traveler – 1992-04-23 – University of Vermont, Burlington, VT (The Giblin Tapes, #40)
Stone Temple Pilots – Stone Temple Pilots (2018)
Strand Of Oaks – Harder Love
The String Cheese Incident – 2017-12-29 – The Capitol Theater, Port Chester, NY
The String Cheese Incident – 2017-12-30 – The Capitol Theater, Port Chester, NY
The String Cheese Incident – 2017-12-31 – The Capitol Theater, Port Chester, NY
The Talbott Brothers – Gray
Umphrey’s McGee – 2017-12-29 – Fillmore Auditorium, Denver, CO
Umphrey’s McGee – 2017-12-30 – Fillmore Auditorium, Denver, CO
Umphrey’s McGee – 2017-12-31 – Fillmore Auditorium, Denver, CO
Van William – Countries
Seb Wesson – Tigers
YUNGBLUD – YUNGBLUD

Gesehen:
Atlas Bird, Werk 2, Leipzig
Chris Barron, The Islington, London
Coro Piccolo, Propsteikirche, Leipzig
Dorit Jakobs, Haus Auensee, Leipzig
Kettcar, Haus Auensee, Leipzig
Lach, The Islington, London
Last Chapter, Werk 2, Leipzig
Marcus Poschlod, Elsterartig, Leipzig
Chris Robinson Brotherhood, Übel & Gefährlich, Hamburg
Tuggy, Werk 2, Leipzig
Vocalconsort Leipzig, Propsteikirche, Leipzig
White Wine, Werk 2, Leipzig

Gelesen:
Sebastian Fitzek – Flugangst 7A
Edouard Louis – Das Ende von Eddy
John Niven – Kill Your Friends
Christine Westermann – Manchmal ist es federleicht
Michael Wolff – Fire & Fury

Zu Gast im Leipzig Fernsehen

Neulich war ich zu Gast in Tim Thoelkes Sendung „Tim im Turm“ bei Leipzig Fernsehen. Wir haben über meine neue CD geredet, aber auch übers Radiomachen, die katholische Kirche und meinen Hang zu Künstlern mit Achterbahnkarrieren … Die Sendung könnt Ihr jetzt im LF-Nachtprogramm sowie in der Mediathek des Senders anschauen.

Mein 2017: Ein Fazit.

Woah, einmal Vollbremsung, bitte! Was war das denn bitte für ein pickepackevolles 2017? Es beginnt in Jerusalem, acht Uhr morgens bei strahlender Sonne auf dem Ölberg. Der erste 2zueins!-Gig als Trio – insgesamt werden es stolze fünf. Der 80. Geburtstag meines Vaters. Vier Tage Abtauchen ins Hofer Tonstudio-Exil. Neuerdings Vereinsvorsitzender. Berlin, Dresden, Schmochtitz, Hamburg. Zum ersten Mal Münster. Zum vierten Mal Rom. Lutherjahr. Weiterbildung in München. Burgstädt. Konzerte, Konzerte. Urlaub mit einem 77jährigen: London, Salisbury, Stonehenge. Der 40er-Geburtstagsreigen im Freundeskreis läuft. Jena, Dresden. Berlin. Unplugged-Studio-Session mitten im Hochsommer. Dann ein Marathon-Herbst: von der Hochzeit meines Neffens Ende August bis zur Record-Release-Party Ende November kein freies Wochenende. Medienkongresse, Patenkinderbesuche, Vollversammlungen. Videodrehs. Stuttgart. Bonn. Glauchau. Klassentreffen. St. Benno in Meißen. Und Brahms in Görlitz. Familienausflug ins Miniatur-Wunderland nach Hamburg. Grünkohl, Weihnachtsfeiern, noch ein Gig – schon ist Weihnachten.

Wie gerne würde ich dieses Jahr 2017 als schönes, volles Jahr mit viel Musik (bin stolz auf die selbst gemachte und froh über die gehörte und gesehene) und tollen Reisen abheften. Doch Ende April ist eine meiner ältesten und besten Freundinnen gestorben – viel zu früh, viel zu plötzlich. Gewiss wird das das Ereignis sein, das mir später mal beim Erinnern an 2017 als erstes in den Sinn kommt. Man könnte meinen, über die Jahre entwickelt man eine gewisse Routine im Abschiednehmen von geliebten Menschen. Entwickelt man aber nicht. Es tut immer wieder neu weh.

2017, Du warst eine Herausforderung. Als sei man ständig auf der Überholspur unterwegs gewesen. Mein Vorsatz für 2018: Fuß vom Gas.

Hier noch einmal meine Lieblings-Listen 2017 im Überblick:
Lieblingsalben 2017
Lieblingskonzerte 2017
Lieblingslieder 2017

Danke, werter Besucher, für’s Mitlesen, Dabeisein, Begleiten und Beobachten im Jahr 2017 – ich freue mich auf 2018 und viele neue Lieder, Bücher, Reisen, Eindrücke, Momente und Blogeinträge.

Ältere Jahresrückblicke:
2016 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder),
2015 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2014 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2013 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2012 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2011 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2010 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2009
2008
2006
2005
2004